Wirrwarr im Internet der Dinge

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Wie sieht es mit Standards und Interoperabilität im Internet der Dinge aus? Zu wenige Standardbemühungen gebe es nicht, urteilt Karl Klaghofer (Bild) von der Atos-Tochter Unify im Atos-Blog. Im Gegenteil: Es seien zu viele Organisationen am Werk, die zu viele Standards mit begrenzter Gültigkeit in die Welt setzen. Die Folgen lägen auf der Hand, so der IoT-Veteran: Kooperationen über Technologiegrenzen hinaus seien extrem aufwändig und die Menge an selbsterklärten Standards blockierten Investitionen in die Technologie. Schnelle Abhilfe sieht Klaghofer nicht. Um aber erstmal eine Übersicht zu schaffen, hat er die nach seiner Einschätzung relevanten Standardisierungsgremien und Industriekonsortien aufgelistet. Seine Empfehlung: Unternehmen mit IoT-Ambitionen sollten sich für den Anfang auf ihr Technologiesegment oder ihre Region konzentrieren. Seine Prognose: Bei der Telekommunikation und Echtzeit-Kommunikation (RTC) würden längerfristig die Architekturen für den IoT-Datenverkehr geöffnet.