SHE-Blogpicks

AR, VR und das Internet der Sinne

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Virtuelle und erweiterte Realität beziehungsweise Augmented Reality (Foto) sind stark im Kommen, erzeugen aber auch Ängste – vor zunehmender Dominanz der Technologiebeherrscher wie Google etc., aber auch davor, dass Menschen den Bezug zur Realität verlieren könnten. Diese Angst hält Matthias Henrici für unbegründet, wie er in einem Beitrag für den Innovationsblog schreibt. Bei seiner Begründung bezieht er sich auf den Kognitionswissenschaftler Anil Seth. Der hatte sich in einem Vortrag im Rahmen der TED-Vortragsreihe auf philosophischem Wege mit der These befasst, dass  wir als Menschen lediglich im Wachzustand produzierte Halluzinationen seien. Für den, der schlafe oder tot sei, höre die ganze Welt auf zu existieren. Es sei daher zutreffender, statt von“Augmented Reality“  von „Augmented Consciousness“ zu reden, also von erweitertem Bewusstsein. Henrici hält es in diesem Zusammenhang für möglich, dass auf das Internet der Dinge einmal das „Internet der Sinne“ folgt.

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Mensch-Maschine-Konvergenz: Wer wird künftig noch gebraucht?

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roland_benedikterSchnittstellen zwischen Körper und Technologie werden die nächste industrielle Revolution wesentlich mitprägen, von Virtueller Realität über Techniksteuerung per Gedanken bis hin zu direkten Schnittstellen zwischen Hirn und Maschine. Roland Benedikter, Technik- und Ethikforscher in Breslau, Stanford und Hartford, warnt in dem Zusammenhang in einem Beitrag für Telepolis,  die nächste Zivilisationsrevolution nach Computer und Internet werde zum Geschäft mit dem menschlichen Körper führen. Besonders schwierig dabei, so der dreifach promovierte Wissenschaftler (Soziologie, Politologie, Erziehungswissenschaften): Angesichts hochintelligenter Maschinen und Computer sei nicht klar, welche Menschen künftig überhaupt noch gebraucht werden.

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Virtuelle Realität, gefühlsecht

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ali_israr_disney_researchDisney Research hat eine 360-Grad-Virtual-Reality-Anwendung entwickelt, die mit haptischen Effekten arbeitet. Wie die Wissenschafts-Site Eurekalert!  berichtet, verwendet das Team um Forschungsleiter Ali Israr (Bild) einen Stuhl, der Sinneseindrücke am Körper vermitteln können soll, und eine Bibliothek von vorkonfigurierten Gefühlseffekten, darunter fallenden Regen, ein schlagendes Herz und das Laufen einer Katze. Die Forscher haben ihren VR360°-Player vor kurzem in München auf der Konferenz VRST2016 präsentiert.

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Virtual Reality: Stolpern in Kaninchenlöcher

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Oculus_Rift_DriverDie Technik der Virtuellen Realität (VR) ist überwältigend in Spielen, taugt aber noch längst nicht für komplexe reale Handlungen. Für New-York-Times-Kommentator Farhad Manjoo ist der Grund klar: VR-Brillen wie Facebooks Oculus Rift (Foto) und HTCs Vive erlaubten es, den Geist in die Fantasie zu entlassen, so Manjoo, während der Körper „hilflos“ in der physikalischen Welt zurückbleibe. Man solle etwa nur mal versuchen, etwas mit den Händen zu machen, während man eine VR-Brille trägt. Auch die neuesten Versionen der Technik findet der Autor noch sehr gewöhnungsbedürftig, es bleibe das Gefühl, „in ein Kaninchenloch zu stolpern“.

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