SHE-Blogpicks

Politik und Medien raus aus Facebook

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Der Blogger Mike Kuketz setzt sich in seinem aktuellen Post grundsätzlich mit Sozialen Medien, speziell Facebook (Symbolbild), und ihrer Rolle bei der Ausgestaltung gesellschaftlichen Verhaltens auseinander.  Er kommt zu dem Urteil, dass es „verwerflich“ sei, wenn Politik, öffentliche Institutionen und Medien allein dadurch Werbung für Facebook machen, dass sie auf der Plattform vertreten sind. Mit mehr Medienkompetenz (in Schulen zu vermitteln) und demzufolge stärkerer Kritikfähigkeit, so Kuketz, hätten sich längst massenhaft Nutzer von geschlossenen Plattformen wie Facebook und Twitter verabschiedet und würden stattdessen Plattformen wie GNUSocialMastodon und Diaspora nutzen. Diese seien nicht daran interessiert, ihre Nutzer auszuhorchen und der dafür zahlenden werbetreibenden Wirtschaft auszuliefern, sondern es gehe um Vernetzung und freien Informationsaustausch. Und wenn Politik und Medien sich nicht länger vor den Facebook-Karren spannen ließen, würden die alternativen Plattformen auch den verdienten Zulauf erfahren.

 

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Old, aber im Prinzip Gold: ERP

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ERP-Systeme sind technologiehistorisch von gestern, obwohl sie prinzipiell etwas Modernes machen, urteilt Heinz-Paul Bonn in seinem Blog: Sie dienen dem Management von Unternehmensressourcen. Und dazu, so der Softwareunternehmer und IT-Branchenfunktionär, gehören neben Menschen, Maschinen und Material zunehmend auch Daten aller Art sowie in Social-Media-Kanälen realisierte Kundenbeziehungen. Nur: Alte Systeme seien damit überfordert und behinderten deshalb den Fortschritt. Es gelte darum, sie aufzubrechen und als einzelne Services aus der Cloud zu beziehen. Die Zukunft, so Bonn, gehöre Two-tier-Architekturen: hybriden Konstrukten aus On-Premise- und Cloud-Lösungen, zu neuen Lösungseinheiten zusammengefasst. Monolithische Gebilde wie SAPs Business by Design, obwohl Cloud-basiert, gehören seiner Meinung nach nicht dazu.

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Soziale Medien im HR-Management – Fehlerquelle?

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Soziale Medien haben bei der Beurteilung von Job-Kandidaten und -Inhabern an Bedeutung gewonnen. Das hat eine Umfrage von Career Builder, Chicago, unter 2300 Personalmanagern ergeben. Wie Lisa Morgan bei Information Week schreibt,  haben 54 Prozent bereits Bewerber nach Prüfung von deren Social-Media-Profilen aussortiert und 57 geben an, sie würden online gar nicht auffindbare Kandidaten wahrscheinlich ebenfalls nicht einladen. Die Autorin zitiert den Anwalt James Goodnow, der dazu rät, gut über seine Posts nachzudenken: Was auf Facebook, Instagram und Twitter steht, sei oft wichtiger für die Jobaussichten als das, was Bewerber im Vorstellungsgespräch sagen. Lisa Morgan selbst warnt derweil vor Ungenauigkeiten, die bei Facebook etc. auftreten und etwa dazu führen könnten, dass Profile gesperrt werden.

 

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Anti-Hatespeech-Gesetz eine Fehlkonstruktion?

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Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, mit dem Bundesjustizminister Heiko Maass (Foto) soziale Netzwerke zwingen will, gegen kriminelle Inhalte und Hassbotschaften auf ihren Seiten vorzugehen, ist „falsch konstruiert“. Zu dem Urteil kommt der IT-Fachanwalt Thomas Stadler in seinem Blog „Internet Law“. Der Gesetzesentwurf, so Stadler, ziele nicht darauf ab, von Hassbotschaften oder sonstigen gesetzeswidrigen Publikationen Betroffenen bessere Möglichkeiten zu geben, dagegen vorzugehen. Stattdessen stelle er nicht viel mehr als einen Bußgeldkatalog bereit und schaffe lediglich ein neues staatliches Ordnungs- und Sanktionssystem – ohne Nutzen für Opfer von Hatespeech etc.

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Verzicht auf digitale „Leibeigenschaft“?

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Amazon, Apple, Facebook, Google (Alphabet), Microsoft: Stellen Sie sich vor, Sie wären gezwungen, nach und nach auf deren Dienste und Produkte zu verzichten – in welcher Reihenfolge würden Sie sich verabschieden? Dieses Quiz hat Farhaad Manjoo (Bild) auf der Website der New York Times mit seinen Lesern veranstaltet und die Ergebnisse mit seinen eigenen Präferenzen verglichen. Hintergrund des Spiels war ein Blog-Artikel, in dem er über seine persönliche „Leibeigenschaft“ zu den „Frightful Five“ räsoniert hatte und der Frage nachgegangen war, von welchem Unternehmen er am stärksten abhängig ist. – Ein Zwischenergebnis des Quiz‘ (an dem man nach wie vor teilnehmen kann): Die meisten Befragten würden zuerst auf Facebook verzichten.

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