SHE-Blogpicks

NetzDG: Sachlich bleiben!

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Über das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) gegen Online-Hass-Postings (Symbolbild) wird seit dem Beginn seiner Gültigkeit zu Jahresanfang erneut heftig diskutiert. Dieser Diskussion fehle die Sachlichkeit, sie sei geradezu hysterisch, urteilt der Fachanwalt Thomas Stadler in seinem Blog Internet-Law. Er mahnt eine sachliche Bewertung an und thematisiert zentrale Pros und Contras des Gesetzes. So gibt der Blogger zu bedenken, dass das Gesetz ja auf ein tatsächlich vorhandenes Problem reagiere, nämlich darauf, dass die bislang von Sozialen Netzen angewendeten Kriterien zur Löschung strafbarer und rechtswidriger Inhalte intransparent sind. Andererseits stehe fest, dass diverse Regelungen des NetzDG sich nicht mit dem Europarecht vertragen, das aber für sich wiederum sehr uneinheitlich sei – geradezu eine „Wundertüte“. – Zur Verbesserung spricht Stadler sich unter anderem für ein Widerspruchsverfahren gegen Löschentscheidungen seitens der Netzbetreiber aus.

0

Social Media für den Job – erlaubt?

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Dürfen Unternehmen Mitarbeiter dazu verpflichten, Social-Media-Anwendungen wie Yammer oder Facebook im Job zu nutzen, auch wenn nicht klar ist, welche Informationen von den Plattformbetreibern gesammelt und an den Arbeitgeber weitergegeben werden? Dieser Frage geht der IT-Fachanwalt Gerald Spyra (Bild) in einem Gastbeitrag für den IT-Security-Blog von Mike Kuketz nach. Die Antwort ist, wie meist bei Juristen, komplex. Soviel jedoch lässt sich sagen: Arbeitgeber müssen ihre Angestellten darüber informieren, welche Daten von wem an wen fließen – und zwar konkret in jedem Einzelfall.

0

Chaos ist das neue Normal

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Noch vor einigen Jahren erwartete man, dass Massendaten und ihre zunehmend intelligente Verarbeitung zu mehr Prognose-Präzision führen, künftige Entwicklungen daher mit größerer Sicherheit voraussagbar sein würden. New-York-Times-Autor Farhad Manjoo (Bild) nennt in seiner Kolumne als Beispiele Googles Voraussage von Grippewellen und die Performance des Wahlforschers Nate Silver, der vor der US-Präsidentschaftswahl 2012 die Gewinner in allen Staaten korrekt prognostizierte. Das Gegenteil sei jedoch in den letzten zwei Jahren eingetreten, schreibt der Tech-Autor nun und verweist unter anderem auf Brexit und Trump-Wahl. Wer nun glaubt, dass solche Überraschungen Ausnahmen gewesen seien und das bevorstehende Jahr eine Rückkehr zur Normalität bringen werde, sei auf dem Holzweg, warnt Manjoo. In immer mehr Daten, Inhalten und Kommunikationsvorgängen sieht er das Potential für eine anschwellende Welle an überraschenden Ereignissen mit tiefgreifender Wirkung. Unvorhersagbarkeit, Chaos, sei die neue Normalität.

0

NetzDG gilt nun – und weiter?

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) zur Bekämpfung von Hass- und Gewalt-Postings in sozialen Medien ist seit Jahresanfang in Kraft. Nun nimmt die Diskussion darüber nimmt erneut Fahrt auf – auch wenn gar nicht klar ist, ob etwa die Sperrung des Twitter-Kontos der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch auf dem Gesetz fußt. Constanze Kurz (Bild), Berliner Informatikerin und ehrenamtliche Sprecherin des Chaos Computer Clubs, geht in einem Beitrag für Netzpolitik.org noch einmal auf die Schwächen des Gesetzes ein und hält es zumindest gegenwärtig für unwahrscheinlich, dass verlässliche inhaltliche Prüfungen durchführbar sind, mangels qualifizierter Ressourcen bei Twitter und Co.. Außerdem sei es mit der Anonymisierungstechnik Tor recht einfach, seinen Standort zu verschleiern und das nur in Deutschlang geltende Gesetz zu umgehen.

0

Politik und Medien raus aus Facebook

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Der Blogger Mike Kuketz setzt sich in seinem aktuellen Post grundsätzlich mit Sozialen Medien, speziell Facebook (Symbolbild), und ihrer Rolle bei der Ausgestaltung gesellschaftlichen Verhaltens auseinander.  Er kommt zu dem Urteil, dass es „verwerflich“ sei, wenn Politik, öffentliche Institutionen und Medien allein dadurch Werbung für Facebook machen, dass sie auf der Plattform vertreten sind. Mit mehr Medienkompetenz (in Schulen zu vermitteln) und demzufolge stärkerer Kritikfähigkeit, so Kuketz, hätten sich längst massenhaft Nutzer von geschlossenen Plattformen wie Facebook und Twitter verabschiedet und würden stattdessen Plattformen wie GNUSocialMastodon und Diaspora nutzen. Diese seien nicht daran interessiert, ihre Nutzer auszuhorchen und der dafür zahlenden werbetreibenden Wirtschaft auszuliefern, sondern es gehe um Vernetzung und freien Informationsaustausch. Und wenn Politik und Medien sich nicht länger vor den Facebook-Karren spannen ließen, würden die alternativen Plattformen auch den verdienten Zulauf erfahren.

 

0
Page 1 of 3123