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Bremst EU-Verordnung KI-Fortschritt?

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Behindert die ab 25. Mai geltende EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) den Fortschritt im Feld der Künstlichen Intelligenz? Zumindest steht das zu befürchten, folgt man einem Gastbeitrag von Sven Mulder (Bild) auf silicon.de. Den Kern des Problems sieht der Geschäftsführer von CA Technologies im Postulat der Datenhoheit; damit wird reguliert, welche personenbezogenen Informationen automatisiert ausgewertet werden dürfen. Für Unternehmen mit „datenhungrigen Prozessen“, die wiederum maschinelles Lernen speisen, liege darin eine erhebliche Herausforderung, so Mulder: Nötig sei eine Infrastruktur zur Verwaltung des kompletten Daten-Lebenszyklus‘ und mit zentraler Haltung aller Daten. Ein möglicher Ausweg: keine Daten von EU-Bürgern nutzen.

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Profitiert GooF vom EU-Datenschutz?

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Google und Facebook dominierten gemeinsam die „Überwachungsökonomie“, urteilt der Buchautor und Hochschullehrer Nicholas Carr in seinem Blog „Rough Type“ und bezieht sich dabei auf Schätzungen, wonach die beiden Online-Giganten zwischen der Hälfte und drei Vierteln aller digitalen Werbeausgaben weltweit auf sich vereinen. Weil Google nicht über eine starke Social-Media-Plattform verfüge, ergänzten sich die Angebote des Unternehmens zudem vortrefflich mit denen von Facebook und erzeugten Carr zufolge ein Duopol  („GooF“) mit hohem Potential zum Missbrauch persönlicher Nutzerdaten – aber auch von Marktmacht gegenüber der werbetreibenden Wirtschaft. – Mehr Regulierung also? Besser nicht, meint Carr. Denn speziell die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) werde das Duopol weiter stärken, weil außer GooF nur wenige Wettbewerber es sich finanziell leisten könnten, die neuen, strengen Regularien technisch umzusetzen.

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Was darf Facebook löschen?

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Facebook löscht Beiträge von Nutzern, die rechtswidrig sind beziehungsweise nicht den Standards des Netzwerks entsprechen oder entsprechen sollen. Mitunter liegt Facebook aber auch daneben und löscht Beiträge mit legalen Inhalten. Der Medienanwalt Joachim Steinhöfel (Bild: Hilmaarr) sammelt und kommentiert derartige Fälle auf seiner Website „Facebook-Sperre – Wall of Shame“. Wie Telepolis schreibt, vertritt Steinhöfel aktuell außerdem einen Facebook-Nutzer, dessen Kommentar zu einem verlinkten Zeitungsartikel gelöscht wurde. Der Anwalt ist der Ansicht, dass Nutzer einen Anspruch darauf haben, legale Inhalte auf Facebook veröffentlichen zu dürfen, wenn Facebook das Recht beanspruche, die Daten seiner Nutzer zu nutzen.

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Facebook regulieren statt löschen

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Mit dem Twitter-Hashtag #deletefacebook versuchen Gegner des weltgrößten sozialen Netzwerks, nach dem Datenklau durch Cambridge Analytica und der möglichen Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahlen möglichst viele Nutzer zum dauerhaften Ausstieg zu bewegen. Siva Vaidhyanathan (Bild) findet, das sei der falsche Weg. Denn Facebook, so der US-Medienwissenschaftler in einem Artikel für die New York Times, würde selbst zehntausende von Abgängen kaum bemerken. Gleichzeitig zögen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern realen Nutzen aus Facebook – das erschreckenderweise oft ihre einzige Nachrichtenquelle sei. Vaidhyanathans plädiert angesichts dieser Kombination aus Nutzen und Machtfülle für härte Regulierungsmaßnahmen gegenüber Sozialen Netzen, speziell Facebook. Die EU mit der Datenschutzgrundverordnung sieht er hier auf einem guten Weg.

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Creative Commons: Was ist Kommerz?

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Wer Bildungsmedien und andere Inhalte unter Creative-Commons-Lizenzen (Bild: Logo) veröffentlicht, kann die Freigabe auf „nicht-kommerzielle Zwecke“ beschränken (NC-Bindung). Im Blog iRights.info erläutern die Journalisten und Redaktionsmitglieder Henry Steinhau und David Pachali, was darunter zu verstehen ist und welchen Zwecken die NC-Bindung dienen soll. Die Autoren bringen aber auch zur Sprache, weshalb nicht-kommerzielle Lizenzen durchaus umstritten sind. Das liege unter anderem daran, dass unklar sei, ob Blogs und Bildungseinrichtungen als kommerzielle Nutzer gelten. Nutzen sie Inhalte unter Creative-Commons-Lizenzen, so Steinhau und Pachali, seien sie einem erheblichen rechtlichen Risiko ausgesetzt.

 

 

 

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