SHE-Blogpicks

Für eine Verpflichtung zur Nachhaltigkeit

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Acht Vorschläge, wie sich Elektroschrott begrenzen lässt“ präsentiert Gregor Honsel (Foto: Heise Verlag) im Blog des Magazins Technology Review. Statt geplante Obsoleszenz, die Begrenzung der Lebensdauer von Produkten, einfach zu akzeptieren, plädiert der Autor unter anderem für eine Verpflichtung der Hersteller, Konstruktionsdaten von nicht mehr lieferbaren Ersatzteilen öffentlich zu machen, und für erhöhte Abgaben auf den Ressourcenverbrauch. – Entsprechende Vorschläge seien bereits in der ab 2021 gültigen Ökodesign-Richtlinie angelegt und würden zudem von einer Initiative in den USA getragen. Die deutsche Politik dagegen, urteilt Honsel, verharre antriebsschwach in einer komfortablen Pro-Industrie-Position.

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AfD-Prangerportale rechtswidrig?

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Regionale Organisationen der AfD in Hamburg, Baden-Württemberg und Sachsen betreiben seit einiger Zeit Portale, über die Schüler „Neutralitätsverstöße“ von Lehrern melden können. Diese Portale verstoßen nach Ansicht des Freisinger IT-Anwalts Thomas Stadler (Bild) nicht nur gegen das Datenschutzrecht, wie er in seinem Blog „Internet Law“ ausführt, sondern auch gegen die Persönlichkeitsrechte der angeprangerten Pädagogen. Stadler wirft die Frage auf, ob es daher möglich und angebracht sei, ordnungsrechtlich gegen die AfD-Portale vorzugehen. Er verweist in dem Zusammenhang auf ein Stück im Verfassungsblog, wo Josef Franz Lindner sich genau dafür ausspricht,

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Brauchen wir Robotergesetze?

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Roboter beziehungsweise künstliche Intelligenzen dürfen Menschen nicht schaden, müssen deren Befehlen gehorchen und ihre eigene Existenz schützen. Diese drei Robotergesetze von Isaac Asimov zitiert Aleksandra Sowa in ihrem aktuellen Beitrag für das Debatten-Magazin The European. Sie reichen jedoch nach ihrer Meinung nicht aus, weil Roboter sich mittlerweile, wie in Japan, sogar um politische Ämter bewerben (Bild: Wahlplakat auf Twitter für Bürgermeisterwahl in Tokio) und anstelle von Menschen Entscheidungen treffen. Sowa fordert in ihrer lesenswerten Betrachtung neue, verbindliche Robotergesetze und hofft dabei auf die kürzlich eingesetzte Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags zur Künstlichen Intelligenz.

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Recht und Ordnung und KI

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Künstlich intelligente Systeme sind mit vielen rechtlichen Anforderungen konfrontiert. Das gilt besonders dann, wenn sie Daten sammeln und auswerten. Der IT-Fachanwalt Alexander Duisberg (Bild) skizziert im Digitale-Welt-Magazin ausführlich die rechtlichen Rahmenbedingungen des maschinellen Lernens unter vier Aspekten: Big Data (Datensouveränität), Datenschutz (und was die DSGVO dazu sagt), Datensicherheit (Cyber-Angriffsschutz) und Haftung für autonome Systeme. Beim letzten Punkt, so der Partner in der Kanzlei Bird & Bird, könnte es auf neue Regeln für unterschiedliche Branchen hinauslaufen.

 

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DSVGO nützt Facebook sehr

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Ab morgen gilt die EU-DSGVO (engl.: GDPR – Symbolbild) und niemand hat mehr Grund zur Freude darüber als das Unternehmen, dessen Gründer vor dem US-Kongress und dem Europaparlament Abbitte zu leisten hatte für systematische Verstöße gegen das Recht an persönlichen Daten: Facebook. Wie Mark Pesce in The Register ausführt, lasse Marc Zuckerberg zwar den externen Zugriff auf die APIs des blauen Riese blockieren, so dass Trittbrettfahrer wie Cambridge Analytica nichts mehr zu analysieren haben. Das gelte jedoch auch für Agenturen, die Facebook-Auftritte ihrer Kunden analysieren und optimieren. Die, so Pesce, würden nun weitgehend aus dem Markt genommen, zum Nutzen eines neuen „Research Panel“, nur angeblich unabhängig und frisch eingerichtet von: Facebook.

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