SHE-Blogpicks

Whatsapp, Threema zu de Maiziere: no!

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Die Anbieter von Messenger-Diensten sollen nach einem Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder  deutschen Sicherheitskräften Zugang zur verschlüsselten Kommunikation (Symboldbild) ihrer Nutzer geben. Die Dienste Whatsapp (gehört Facebook) und Threema haben nun mitgeteilt, dass sie nicht mitspielen wollen. Threema schrieb rundheraus, man sei als schweizerisches Unternehmen nicht zu einer solchen „Kooperation“ verpflichtet, während Facebook  konstatierte, die Ende-zu-Ende verschlüsselte Kommunikation über Whatsapp lasse sich allein schon technisch nicht Dritten gegenüber offenlegen. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere jedenfalls, schreibt Jake Pietras von Mobile Geeks, dürfte sich nun fühlen, als habe er auf eine Essenseinladung hin eine Absage kassiert und müsse seinen „Döner bei Kerzenlicht … alleine essen“. Der Bundesinnenminister strebt unterdessen nach einem speziellen Staatstrojaner zum Auslesen der Messenger.

0

Künstliche Intelligenz und Privacy

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (Symboldbild) im Unternehmens- und Behördenumfeld sorgt für ständig steigende Mengen von Daten, die mit Einzelpersonen oder Personengruppen in Beziehung gesetzt werden können, warnt Michael Krigsmann in seiner Videoblog-Reihe CXO Talk auf ZDNet. Über die daraus resultierende Herausforderung des „Privacy Engineering“ hat er ein ausführliches Doppelinterview geführt, und zwar mit Michel Dennedy, Chief Privacy Officer von Cisco, und David Bray, Chief Ventures Officer der National Geospatial-Intelligence Agency (außerdem Ex-CIO der US-Telekommunikationsbehörde FCC.). – Bei ZDNet gibt es eine Zusammenfassung sowie das vollständige Transkript und das Video des Talks.

0

Android-Datenkontrolle zurückholen

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

In einer siebenteiligen Artikelserie im Februar hatte Mike Kuketz detailliert erläutert, wie Nutzer von Android-Telefonen die Kontrolle über ihre persönlichen Daten zurückerlangen können, die standardmäßig sehr weitgehend bei Google liegt. Einschränkung, so Kuketz: Das funktioniere nur mit gerooteten Geräten (Symbolbild), bei denen also die Herstellerversion des jeweiligen Betriebssystems durch eine Open-Source-Version ersetzt wurde, wodurch auch die Gewährleistung erlischt. Nun beginnt der Security-Blogger mit einer neuen Serie, mit der dasselbe Ziel auch für nicht-gerootete Handies erreicht werden soll. Allerdings gelte es, für die persönliche Datenfreiheit teilweise Abschied zu nehmen von den Bequemlichkeiten, die ein Standard-Android seinen Nutzern biete, wie Kuketz einräumt.

0

IoT-Security: Hersteller unter Druck setzen!

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Immer noch kümmern sich viele Hersteller von Geräten im Internet der Dinge nicht ausreichend um deren Sicherheit, obwohl technische Maßnahmen zur Verfügung stünden, kritisieren die Security-Spezialisten der britischen Firma Pen Test Partners in einem Blog-Beitrag. Davon betroffene Nutzer – privat oder professionell –, hätten jedoch durchaus Druckmittel in der Hand, heißt es. Die meisten davon nutzen die Sorge der Device-Anbieter vor öffentlicher Bloßstellung. Dieser Druck, so die Blogger, könne zu rechtlichen und politischen Reaktionen und schließlich zu verantwortlicherem Handeln der Hersteller von Beginn an führen. Ein Beispiel, die Kinderpuppe Cayla, die als verbotene Sendeanlage, also als Spionagewerkzeug, enttarnt und von der Bundesnetzagentur vom deutschen Markt genommen wurde. (Eine Klage der Herstellerfirma gegen das Verbot läuft noch.)

0

Bedrohlich: Privacy-Gesetzentwurf in China

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Mit seiner geplanten neuen Datenschutzgesetzgebung könnte China sich zu so etwas wie dem „Champion der digitalen Rechte“ entwickeln, meint Kieren McCarthy in The Register. Diese Prognose, mit Bezug auf die als restriktiv und repressiv angesehene chinesische Regierung der Volksrepublik doch recht überraschend, relativiert der Autor dann freilich sehr deutlich: Der Gesetzentwurf bezieht sich nämlich auf die Pflichten von Netzbetreibern („Network Operators“) aller Art, darunter auch  Google und Facebook. Diese sollen künftig verpflichtet sein, jeden Nutzer – und die chinesische Regierung – zu unterrichten, bevor Daten über ihn außer Landes gesendet werden. Ähnliche Datenschutzregeln gelten auch in Europa oder Brasilien oder werden diskutiert. Chinas lange Zensurgeschichte, verbunden mit Abschreckung und Verfolgung, mache den Gesetzentwurf jedoch eher bedrohlich als schützend, so McCarthy.

0