SHE-Blogpicks

IT-Lecks in deutschen Rathäusern

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Mit der  IT-Sicherheit in deutschen Kommunen sieht es schlecht aus. Zu diesem Ergebnis zumindest kommt netzpolitik.org. Wie Anna Biselli im Blog der Organisation schreibt, ist es angesichts klaffender Sicherheitslücken, etwa leicht zu erratender Passwörter, selbst für Laien oft kein Problem, an vertrauliche Informationen aus den Rathäusern zu gelangen. Netzpolitik.org bezieht sich auf eine Untersuchung von Martin Tschirsich, der zehn „RIS“ (Ratsinformationssysteme) untersucht hat. Bei Tschirsich handelt es sich um den Informatiker, der vor der Bundestagswahl Sicherheitslücken in einer häufig eingesetzten Wahlsoftware aufgedeckt hatte. – Bild: Kölner Stadttorschlüssel aus dem 18. Jahrhundert; Willy Horsch

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Datenschutz? Datenpolitik!

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2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Aber auch sie wird nicht in der Lage sein,  die Probleme zu lösen, die sich aus der zunehmenden Anzahl datengetriebener Geschäftsmodelle ergeben, prognostizieren die Gastautoren Julia Manske und Tobias Knobloch im Blog iRights Info. Sie plädieren für eine Datenpolitik über den Datenschutz hinaus, die „gesellschaftlich nützliche Datennutzungen“ fördert – und demgegenüber dafür sorgt, dass nicht alle Möglichkeiten der Datennutzung akzeptiert werden. Die Forderung der Autoren, deren Blogbeitrag auf einem Impulspapier für die Denkfabrik „Stiftung Neue Verantwortung“ basiert, geht hin bis zu einer gesellschaftlichen und gesetzlichen Ächtung schädlicher Datennutzung. Bild: EFF-Graphics

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McAfee: Privacy-Ritter oder Witzfigur?

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Die britische Website The Register hat John McAfee durch den Kakao gezogen. Der Antivirus-Softwareunternehmer und verhinderte US-Präsidentschaftskandidat hatte in einem Interview mit der russischen Medienplattform RT massive Kritik an den Eingriffen von Google in die Privatsphäre der Nutzer geübt. Mithilfe seiner Sentinel-Plattform, so McAfee (Foto: Skidmore), wolle er künftig verhindern, dass Google User-Profile aus Online-Verhalten erzeugt. Im April hatte der Unternehmer eingeräumt, dass Sentinel noch fehlerhaft sei. Die Technologie werde aber die Crawler von Google wie Angreifer behandeln und abwehren. McAfee: Man solle nicht glauben, dass er seine „Energie, Kraft und Zähne“ verloren habe, nur weil er ein alter Mann sei. The Register: Wenn McAfee nicht zu sehr mit der Suche nach seinen Zähnen beschäftigt sei, werde er der Tech-Szene zumindest noch einiges an Unterhaltung zu bieten haben.

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Data-Science: So geht Process Mining

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Die Analyse von Daten, die aus Kundenprozessen entstehen, erweitert die Möglichkeiten der Kundenansprache; sie kann sogar neue Varianten existierender Geschäftsmodelle ermöglichen. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto wichtiger wird es für die Unternehmen, damit auf rechtlich vertretbare Weise umzugehen, konstatieren Anne Rozinat und Christian Günther im Data Science Blog. Gerade haben sie den Abschluss einer vierteiligen Artikelserie geliefert, in der sie Richtlinien für verantwortungsvolles „Process Minining“ (Symbolbild) vorstellen. – Das Data Science Blog wird von den Machern des Data Leader Day betrieben, der am 9. November 2017 in Berlin stattfindet.

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Datenweitergabe: Whatsapp-Nutzung illegal?

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Whatsapp-Nutzer übertragen automatisch die Kontaktdaten aus ihren Adressbüchern an Facebook. Der Dienst ist dabei womöglich auf der sicheren Seite, denn er schreibt in seinen Nutzungsbedingungen, dass man voraussetze, die Nutzer seien zur Datenweitergabe autorisiert. Dafür sorgt natürlich niemand – und handelt damit widerrechtlich, warnt der Fachanwalt Thomas Stadler. In seinem Blog kommentiert er eine Entscheidung eines hessischen Familiengerichts und betont dabei, dass Whatsapp-Nutzer mit der Datenweitergabe Persönlichkeitsrechte ihrer Kontakte verletzten. Whatsapp beziehungsweise Facebook selbst handelt nach Stadlers Überzeugung ebenfalls widerrechtlich, weil der Dienst sich Daten ohne ausreichende rechtliche Grundlage verschaffe. – Das selbe Gerichtsurteil kommentiert Gregor Honsel bei Technology Review und kommt zu dem Schluss, dass Whatsapp nicht nutzbar sei, wenn man Wert darauf lege, sich gegenüber seinen Kontakten fair zu verhalten.

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