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DSGVO: gegen “Zwangszustimmung”

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Seitdem die Datenschutz-Grundverordung (EU-DSGVO) gilt, können die Nutzer von Diensten wie Facebook, Linkedin, Twitter etc. diesen untersagen, ihre Daten zu verarbeit. Oft lassen sich die Dienste dann aber nicht mehr nutzen. Der österreichische Datenschutzaktivist Maximilian Schrems (Bild: Manfred Werner), der 2014 in Irland eine Sammelklage gegen Facebook erhoben und damit das Safe-Harbor-Abkommen gekippt hatte, will das ändern. Im Interview mit netzpolitik.org erläutert er, wie er das bewirken will und welche Erwartungen mit seinen Beschwerden gegen Google, Instagram, WhatsApp und Facebook verbindet, die er jüngst bei vier Behörden in Frankreich, Belgien, Deutschland (Hamburg) und Österreich eingereicht hat –  wegen „Zwangszustimmung“. – Schrems rechnet mit einer DSGVO2-Debatte in ein paar Jahren.

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Gesichtserkennung wird ausgetrickst

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Gesichtserkennungs-Algorithmen werden immer leistungsfähiger. Und je mehr Fotos man auf Social-Media-Plattformen hochlädt, desto mehr Informationen über Identität, Aufenthaltsort und Beziehungen gibt man preis. Eine Forschungsgruppe an der Universität von Toronto (Bild: Logo) hat nun einen Algorithmus entwickelt, der dem einen Riegel vorschieben soll. Dazu werden zwei neuronale Netze quasi aufeinander losgelassen: eines für die Gesichtserkennung und eines, das diese zu unterbinden versucht. Das Ergebnis dieses „Rüstungswettlaufs“, wie es auf Eurekalert heißt, ist ein Instagram-ähnlicher Filter, der bestimmte Pixel im Bild so verändert, dass Algorithmen in die Irre geführt werden, menschliche Augen jedoch kaum einen Unterschied wahrnehmen.

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DSVGO nützt Facebook sehr

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Ab morgen gilt die EU-DSGVO (engl.: GDPR – Symbolbild) und niemand hat mehr Grund zur Freude darüber als das Unternehmen, dessen Gründer vor dem US-Kongress und dem Europaparlament Abbitte zu leisten hatte für systematische Verstöße gegen das Recht an persönlichen Daten: Facebook. Wie Mark Pesce in The Register ausführt, lasse Marc Zuckerberg zwar den externen Zugriff auf die APIs des blauen Riese blockieren, so dass Trittbrettfahrer wie Cambridge Analytica nichts mehr zu analysieren haben. Das gelte jedoch auch für Agenturen, die Facebook-Auftritte ihrer Kunden analysieren und optimieren. Die, so Pesce, würden nun weitgehend aus dem Markt genommen, zum Nutzen eines neuen „Research Panel“, nur angeblich unabhängig und frisch eingerichtet von: Facebook.

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Bremst EU-Verordnung KI-Fortschritt?

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Behindert die ab 25. Mai geltende EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) den Fortschritt im Feld der Künstlichen Intelligenz? Zumindest steht das zu befürchten, folgt man einem Gastbeitrag von Sven Mulder (Bild) auf silicon.de. Den Kern des Problems sieht der Geschäftsführer von CA Technologies im Postulat der Datenhoheit; damit wird reguliert, welche personenbezogenen Informationen automatisiert ausgewertet werden dürfen. Für Unternehmen mit „datenhungrigen Prozessen“, die wiederum maschinelles Lernen speisen, liege darin eine erhebliche Herausforderung, so Mulder: Nötig sei eine Infrastruktur zur Verwaltung des kompletten Daten-Lebenszyklus‘ und mit zentraler Haltung aller Daten. Ein möglicher Ausweg: keine Daten von EU-Bürgern nutzen.

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Facebook: sorry – aber Konsequenzen?

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Die Entschuldigung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress für die Fehler, die zum Datenklau durch Cambridge Analytica geführt haben, ist unglaubwürdig, urteilt Julian Pütz auf netzpolitik.org. Wenn Facebook bei einer Datenschlamperei erwischt wurde, sei das Unternehmen immer derselben Beschwichtigungsstrategie gefolgt: zuerst ein teilweises Schuldeingeständnis mit Betonen des guten Willens, dann der Hinweis auf existierende Möglichkeiten, persönliche Daten zu schützen und schließlich die Ankündigung neuer Werkzeuge. – Pütz hat eine entsprechende Chronologie zusammengetragen, darunter die bereits in Harvard kritisierte Gründung des Dienstes (2003), die Einführung des Newsfeeds 2006, die Weitergabe von Nutzerdaten an Werbekunden (2010) beziehungsweise an App-Anbieter (2011) und die Manipulation von Newsfeeds für psychologische Experimente (2014). Nachhaltige Konsequenzen, so Pütz: Fehlanzeige; Facebook sei „lernresistent“

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