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McAfee: Privacy-Ritter oder Witzfigur?

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Die britische Website The Register hat John McAfee durch den Kakao gezogen. Der Antivirus-Softwareunternehmer und verhinderte US-Präsidentschaftskandidat hatte in einem Interview mit der russischen Medienplattform RT massive Kritik an den Eingriffen von Google in die Privatsphäre der Nutzer geübt. Mithilfe seiner Sentinel-Plattform, so McAfee (Foto: Skidmore), wolle er künftig verhindern, dass Google User-Profile aus Online-Verhalten erzeugt. Im April hatte der Unternehmer eingeräumt, dass Sentinel noch fehlerhaft sei. Die Technologie werde aber die Crawler von Google wie Angreifer behandeln und abwehren. McAfee: Man solle nicht glauben, dass er seine „Energie, Kraft und Zähne“ verloren habe, nur weil er ein alter Mann sei. The Register: Wenn McAfee nicht zu sehr mit der Suche nach seinen Zähnen beschäftigt sei, werde er der Tech-Szene zumindest noch einiges an Unterhaltung zu bieten haben.

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Data-Science: So geht Process Mining

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Die Analyse von Daten, die aus Kundenprozessen entstehen, erweitert die Möglichkeiten der Kundenansprache; sie kann sogar neue Varianten existierender Geschäftsmodelle ermöglichen. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto wichtiger wird es für die Unternehmen, damit auf rechtlich vertretbare Weise umzugehen, konstatieren Anne Rozinat und Christian Günther im Data Science Blog. Gerade haben sie den Abschluss einer vierteiligen Artikelserie geliefert, in der sie Richtlinien für verantwortungsvolles „Process Minining“ (Symbolbild) vorstellen. – Das Data Science Blog wird von den Machern des Data Leader Day betrieben, der am 9. November 2017 in Berlin stattfindet.

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Datenweitergabe: Whatsapp-Nutzung illegal?

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Whatsapp-Nutzer übertragen automatisch die Kontaktdaten aus ihren Adressbüchern an Facebook. Der Dienst ist dabei womöglich auf der sicheren Seite, denn er schreibt in seinen Nutzungsbedingungen, dass man voraussetze, die Nutzer seien zur Datenweitergabe autorisiert. Dafür sorgt natürlich niemand – und handelt damit widerrechtlich, warnt der Fachanwalt Thomas Stadler. In seinem Blog kommentiert er eine Entscheidung eines hessischen Familiengerichts und betont dabei, dass Whatsapp-Nutzer mit der Datenweitergabe Persönlichkeitsrechte ihrer Kontakte verletzten. Whatsapp beziehungsweise Facebook selbst handelt nach Stadlers Überzeugung ebenfalls widerrechtlich, weil der Dienst sich Daten ohne ausreichende rechtliche Grundlage verschaffe. – Das selbe Gerichtsurteil kommentiert Gregor Honsel bei Technology Review und kommt zu dem Schluss, dass Whatsapp nicht nutzbar sei, wenn man Wert darauf lege, sich gegenüber seinen Kontakten fair zu verhalten.

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Whatsapp, Threema zu de Maiziere: no!

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Die Anbieter von Messenger-Diensten sollen nach einem Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder  deutschen Sicherheitskräften Zugang zur verschlüsselten Kommunikation (Symboldbild) ihrer Nutzer geben. Die Dienste Whatsapp (gehört Facebook) und Threema haben nun mitgeteilt, dass sie nicht mitspielen wollen. Threema schrieb rundheraus, man sei als schweizerisches Unternehmen nicht zu einer solchen „Kooperation“ verpflichtet, während Facebook  konstatierte, die Ende-zu-Ende verschlüsselte Kommunikation über Whatsapp lasse sich allein schon technisch nicht Dritten gegenüber offenlegen. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere jedenfalls, schreibt Jake Pietras von Mobile Geeks, dürfte sich nun fühlen, als habe er auf eine Essenseinladung hin eine Absage kassiert und müsse seinen „Döner bei Kerzenlicht … alleine essen“. Der Bundesinnenminister strebt unterdessen nach einem speziellen Staatstrojaner zum Auslesen der Messenger.

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Künstliche Intelligenz und Privacy

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Der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (Symboldbild) im Unternehmens- und Behördenumfeld sorgt für ständig steigende Mengen von Daten, die mit Einzelpersonen oder Personengruppen in Beziehung gesetzt werden können, warnt Michael Krigsmann in seiner Videoblog-Reihe CXO Talk auf ZDNet. Über die daraus resultierende Herausforderung des „Privacy Engineering“ hat er ein ausführliches Doppelinterview geführt, und zwar mit Michel Dennedy, Chief Privacy Officer von Cisco, und David Bray, Chief Ventures Officer der National Geospatial-Intelligence Agency (außerdem Ex-CIO der US-Telekommunikationsbehörde FCC.). – Bei ZDNet gibt es eine Zusammenfassung sowie das vollständige Transkript und das Video des Talks.

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