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Demokratierisiko: NSA-Kontrolle unzureichend

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nsa_logoMit einem skrupellosen Machtmenschen als oberstem Dienstherrn wäre die National Security Agency (NSA) eine Waffe, die sich gegen die Demokratie richten könnte. Das befürchten Mitarbeiter des US-Nachrichtendienstes, dessen Zweck die Überwachung und Entschlüsselung elektronischer Kommunikation weltweit ist und der dafür über nahezu unbegrenzte Ressourcen verfügt. Wie Andy Greenberg in Wired schreibt, halten Kritiker, aber auch Unterstützer der NSA wie die frühere Beraterin Susan Hennessey die Mechanismen demokratischer Kontrolle der Behörde für unzureichend. Das gelte auf jeden Fall, also auch, wenn Donald Trump nicht US-Präsident wird.

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Google Trends: US-Wahlthemen und Kandidaten im Detail

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floridaKnapp acht Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA hat Google „Elections Hub“ eingerichtet: einen Echtzeit-Sensor auf der Basis von Google Trends, der anhand der Suchhäufigkeit Einblick in das öffentliche Interesse an Kandidaten, Parteien und Themen geben soll. Im Blog Inside Search heißt es, es lasse sich auf diese Weise zum Beispiel vergleichen, wie oft in einzelnen Bundesstaaten nach Clinton oder Trump gesucht wurde und wie groß das Interesse am Thema Wählerregistrierung war. Erstmals stellt Google Trends Daten sogar bis herunter auf die Ebene der Counties (Landkreise) zur Verfügung. So lässt sich etwa feststellen, in welchen Kreisen Floridas wie häufig nach Themen wie ISIS, Waffenkontrolle oder Einwanderung gesucht wurde (Bild).

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Schwere Vorwürfe gegen Internet-Adressverwaltung ICANN

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ICANNDas zentrale Adressverzeichnis (IANA) des Internet soll Ende September dieses Jahres von der US-Regierung offiziell an die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) übertragen werden, nachdem diese bereits seit ihrer Gründung 1999 die Funktion faktisch ausgeübt hat. Nun ist die ICANN unter massiven Beschuss durch das eigene Aufsichtsgremium (IRP) geraten, berichtet “The Register”. Der Hintergrund: Das zentrale ICANN-Board hatte Anwendungen für die neuen Top-level Domains .inc, .llp und .llc. den Community-Status  verweigert und sie damit praktisch unbrauchbar gemacht. In einem Widerspruchsverfahren gegen diese Entscheidung hatte die ICANN sich auf rechtliche Gutachten bezogen – die aber vom eigenen Anwalts-Team erstellt worden waren. Das IRP wirft der Organisation nun in einem 80-seitigen Gutachten „Anmaßung“ und das Missachten rechtlicher Standards vor. Sogar vorbeugende Abschirmungsmaßnahmen gegen Untersuchungen seien getroffen worden.

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Gefährdung von Menschenleben: Schwere Vorwürfe gegen Wikileaks

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Zeynep_TufekciDie Enthüllungsplattform Wikileaks hat mit der Veröffentlichung von 300.000 E-Mails nach dem Putschversuch gegen Recep Tayip Erdogan auf unverantwortliche Weise das Leben von Millionen Menschen, besonders Frauen, in der Türkei gefährdet. Diesen Vorwurf erhebt die türkische Bloggerin Zeynep Tufekci (Bild), die an den Universitäten North Carolina und Harvard unterrichtet, in einem Beitrag für die Huffington Post. Menschenrechtsaktivisten in der Türkei haben demnach die geleakten „Erdogan emails“ durchsucht und nichts Berichtenswertes gefunden. Stattdessen hätten sie festgestellt, dass in von Wikileaks verlinkten Datenbanken detaillierte persönliche Daten von nahezu allen wahlberechtigten Frauen in der Türkei zu finden seien, teils mit Wohnadressen und Handynummern. Tufekci: „Es gibt keinen einzigen guten Grund, so viele Männer und Frauen der Gefahr von Identitätsdiebstahl, Schikane und Schlimmerem auszusetzen.“

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Investor Thiel pro Trump: Image-Problem für das Silicon Valley?

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Investor Thiel Paypal-Mitgründer Peter Thiel ist ein großer Fan und Förderer von Donald Trump, weshalb der milliardenschwere Tech-Investor deutscher Herkunft, der auch im Aufsichtsrat von Facebook sitzt, einen Redner-Slot auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner hatte. Einerseits gut im Sinne eines direkten Drahts zwischen dem Silicon Valley und Washington (sofern Trump Präsident wird), kommentiert Farhad Manjoo in der New York Times. Andererseits wecke das die Befürchung im Valley, die Tech-Szene könne sich damit ein Image von Engstirnigkeit, Fremdenfeindlichkeit, Rückwärtsgewandtheit und Demokratieschwäche einhandeln. Neben den bekannten Trump’schen Positionen führt Manjoo für diese Befürchtung auch öffentliche Statements Thiels an. So habe dieser geäußert, seit den 20er Jahren gebe in der US-Politik keinen Grund mehr zu Optimismus, wofür unter anderem das Frauenwahlrecht verantwortlich sei.

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