SHE-Blogpicks

Verbot von Ad-Blockern machbar und durchsetzbar?

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

adblock_plus_2014_logo-svgAd-Blocker wie das weit verbreitete Adblock Plus (Bild) sollen nach dem Willen von Medien- und Werbeunternehmen verboten werden; die Bundesregierung hat das im Juni dieses Jahres ausweislich des Berichts der Bund-Länder-Kommission über Medienkonvergenz auch befürwortet. Für den Blogger Klemens Kowalski schlicht falsch: Die Prämisse eines Verbots, dass nämlich Ad-Blocker in die Software von Medien-Webseiten eingreifen, treffe nicht zu; vielmehr werde auf Client-Seite der Empfang selektierter Daten verhindert. Außerdem hält er ein Verbot für nicht durchsetzbar, denn das ginge nur durch „Identifizierung per IP beim Surfen mit anschließender Abmahnung oder Hausdurchsuchung“. Das scheine auch der Bundesregierung unterdessen zu schwanen, so Kowalski. In der Antwort auf eine Kleine Anfrage von Linken-Abgeordneten vom 24. Oktober 2016 im Bundestag heiße es jetzt nämlich, deutlich zurückhaltender, „gesetzliche Regelungen“ würden geprüft.

0

Warum die Piraten gescheitert sind

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Fabio Reinhardt, Bundespressesprecher der Piratenpartei, kandidiert 2009 fŸr die Piratenpartei Hessen auf Listenplatz 3 fŸr den deutschen Bundestag

Das Projekt Piratenpartei ist am Ende, schreibt Fabio Reinhardt, der bis zum Ende der Legislatur in der letzten Woche für diese Gruppierung im Berliner Abgeordnetenhaus saß. Im Multiautoren-Blog Carta  identifiziert und analysiert er drei Problempunkte, die nach seiner Ansicht zum frühen Versinken der einstigen Hoffnungsträger für eine zukunftsorientierte Netzpolitik geführt haben: mangelnde Solidarität innerhalb der Partei, Entscheidungsunfähigkeit sowie mangelnde Kritik- und Erkenntnisfähigkeit. Das Resultat, mit Bezug auf die Berliner Piratenfraktion: Es habe nie eine verständliche Botschaft gegeben, „wofür man steht und kämpft“.

0

US-Wahlkamf beschleunigt Ende der E-Mail

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Farhad ManjooDie Kampagne vor der Präsidentschaftswahl in den USA wird das Ende der E-Mail als Kommunikationsmittel rapide beschleunigen, glaubt Farhad Manjoo, Autor der New York Times. Die Skandalisierung des E-Mail-Leaks von Hillary Clinton sei zwar gewaltig übertrieben. Die prinzipiellen und strukturellen Schwächen der E-Mail-Kommunikation würden dadurch aber wieder einmal sehr deutlich, Das gelte nicht nur für die Unsicherheit, weil E-Mails dezentral gespeichert werden und an jeder Stelle leicht zu hacken sind. Wer sich mit den geleakten Clinton-Mails befasse, so Manjoo, stoße zudem auf viele überausführliche Diskussionen – allesamt Belege dafür, dass selbst Telefonanrufe effizienter seien. Seine Prognose: Der Trend werde zu zentral verwalteten Kommunikationsplattformen wie Slack und Hipchat oder verschlüsselten Instant Messengern wie Signal gehen.

0

Demokratierisiko: NSA-Kontrolle unzureichend

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

nsa_logoMit einem skrupellosen Machtmenschen als oberstem Dienstherrn wäre die National Security Agency (NSA) eine Waffe, die sich gegen die Demokratie richten könnte. Das befürchten Mitarbeiter des US-Nachrichtendienstes, dessen Zweck die Überwachung und Entschlüsselung elektronischer Kommunikation weltweit ist und der dafür über nahezu unbegrenzte Ressourcen verfügt. Wie Andy Greenberg in Wired schreibt, halten Kritiker, aber auch Unterstützer der NSA wie die frühere Beraterin Susan Hennessey die Mechanismen demokratischer Kontrolle der Behörde für unzureichend. Das gelte auf jeden Fall, also auch, wenn Donald Trump nicht US-Präsident wird.

0

Google Trends: US-Wahlthemen und Kandidaten im Detail

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

floridaKnapp acht Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA hat Google „Elections Hub“ eingerichtet: einen Echtzeit-Sensor auf der Basis von Google Trends, der anhand der Suchhäufigkeit Einblick in das öffentliche Interesse an Kandidaten, Parteien und Themen geben soll. Im Blog Inside Search heißt es, es lasse sich auf diese Weise zum Beispiel vergleichen, wie oft in einzelnen Bundesstaaten nach Clinton oder Trump gesucht wurde und wie groß das Interesse am Thema Wählerregistrierung war. Erstmals stellt Google Trends Daten sogar bis herunter auf die Ebene der Counties (Landkreise) zur Verfügung. So lässt sich etwa feststellen, in welchen Kreisen Floridas wie häufig nach Themen wie ISIS, Waffenkontrolle oder Einwanderung gesucht wurde (Bild).

0
Page 5 of 6« First...23456