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„Americans First“ auf dem High-tech-Arbeitsmarkt

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Die von Präsident Trump geplanten Einwanderungsreformen dürften einen Keil zwischen US-Regierung und Silicon Valley treiben, analysiert Andrew Orlowski (Bild) in The Register. Kongress und einheimische Technologie- und Ingenieur-Absolventen dagegen würden den Vorhaben sicherlich zustimmen. Speziell die gegenwärtige Vergabepraxis von H1B-Arbeitsvisa gefalle den High-tech-Arbeitgebern: Bisher werden jährlich 85.000 dieser Visa verlost, die Gewinner erhalten ein jährliches Grundgehalt von 60.000 US-Dollar. Diese niedrige Summe habe starken Einfluss auf das Gehaltsniveau insgesamt, so Orlowski. Diverse neue Gesetzesentwürfe – auch von demokratischen Abgeordneten – sehen nun vor, dass Arbeitgeber nachweisbar zuerst US-Amerikaner einstellen und gleichzeitig das Grundgehalt auf 100.000 bis 130.000 US-Dollar angehoben wird. – Demgegenüber strebt die seit 2013 von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gegründete Initiative FWD.us eine Aufhebung der Obergrenze von 85.000 Visa an, um noch mehr ausländische Entwickler ins Land holen zu können.

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Netzneutralität in Gefahr – und damit das Business

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Die Voraussetzung für ein funktionierendes Internet ist Netzneutralität, also der freie Datenverkehr ohne Vorrang für einzelne Inhalte-Anbieter. Nach Ansicht von Wired ist die Netzneutralität jedoch in großer Gefahr. Denn der gewählte US-Präsident Donald J. Trump hat zwei Manager aus der Telecom-Industrie an die Spitze der Aufsichts- und Zulassungsbehörde Federal Communications Commission berufen, deren bisherige Arbeitgeber die Netzneutralität scharf bekämpfen:  Jeff Eisenach (Verizon) und Mark Jamison (Sprint). Eine Schwächung der Netzneutralität sei deshalb wahrscheinlich, so Wired-Kommentator Nicholas Economides. Das könne anfangs zwar durchaus finanzielle Vorteile für die Telecom- und Kabelanbieter bringen, werde auf Dauer aber die gesamte Industrie wie auch die Nutzer schädigen.

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Fakten-Check für Trump-Tweets

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Donald Trump ist ein fleißiger Twitterer, wenn auch vermutlich nicht alle Tweets, die über seinen Account veröffentlicht werden, von ihm persönlich stammen, sondern teils von Mitarbeitern seines Büros. Bereits mehrfach jedenfalls ist @realdonaldtrump beim Verdrehen, Reduzieren oder sonstigen Verfälschen von Tatsachen erwischt worden. Die Washington Post hat nun Plug-ins für die Browser Chrome und Firefox entwickelt; die Browser-Erweiterungen sollen als automatische Fakten-Checker dienen und Trump-Tweets im selben Bildschirmfenster Erläuterungen beziehungsweise Korrekturen Fakten hinzufügen. Die Funktion der Plug-ins scheint jedoch (noch) instabil zu sein

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Projekt „Schmalbart“: Fakten gegen rechte Hetze

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christoph_kappesNachdem das sehr erfolgreiche ultrarechte US-Online-Netzwerk Breitbart seine Expansion nach Deutschland angekündigt hat, formiert sich eine Gegenbewegung. – Breitbart, nach seinem Gründer benannt, einem 2012 verstorbenen Journalisten, sticht durch Rassismus, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit in attraktiver Boulevard-Aufmachung hervor und sorgt mit Falschmeldungen für Hetze. Breitbarts früherer Chef Stephen Bannon war Wahlkampfmanager von Donald Trump und wurde von diesem jüngst zum Chefstrategen ernannt. –  Ein Online-Projekt des Hamburger Publizisten Christoph Kappes (Bild) mit dem beziehungsreichen Namen „Schmalbart“ will faktenignoranten Hetzquellen wie Breitbart nun Aufklärung entgegensetzen – in verständlicher Sprache und ohne die in sozialen Medien oft anzutreffende intellektuelle Arroganz.

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Erschüttern Social Media die Weltordnung?

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Farhad ManjooDonald J. Trumps Wahlsieg wird oft auf seine orchestrierte Präsenz und große Resonanz in den Sozialen Medien zurückgeführt. Das treffe nicht nur zu, sondern sei erst der Anfang einer erschütternden Veränderung der Welt, die wir kennen, schreibt Farhad Manjoo (Bild) in der New York Times. In den letzten zehn Jahren seien progressive Bewegungen durch das Internet ermöglich worden, etwa der Arabische Frühling, Occupy Wall Street und Black Lives Matter. Was jetzt durch technische Kommunikationsmittel gefördert werde, sei dagegen ein tiefer Riss in der globalen Ordnung, bereits heute zu sehen in so unterschiedlichen Effekten wie dem Volksentscheid für den Brexit oder Online-Rekrutierungen des IS.

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