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Politik und Medien raus aus Facebook

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Der Blogger Mike Kuketz setzt sich in seinem aktuellen Post grundsätzlich mit Sozialen Medien, speziell Facebook (Symbolbild), und ihrer Rolle bei der Ausgestaltung gesellschaftlichen Verhaltens auseinander.  Er kommt zu dem Urteil, dass es „verwerflich“ sei, wenn Politik, öffentliche Institutionen und Medien allein dadurch Werbung für Facebook machen, dass sie auf der Plattform vertreten sind. Mit mehr Medienkompetenz (in Schulen zu vermitteln) und demzufolge stärkerer Kritikfähigkeit, so Kuketz, hätten sich längst massenhaft Nutzer von geschlossenen Plattformen wie Facebook und Twitter verabschiedet und würden stattdessen Plattformen wie GNUSocialMastodon und Diaspora nutzen. Diese seien nicht daran interessiert, ihre Nutzer auszuhorchen und der dafür zahlenden werbetreibenden Wirtschaft auszuliefern, sondern es gehe um Vernetzung und freien Informationsaustausch. Und wenn Politik und Medien sich nicht länger vor den Facebook-Karren spannen ließen, würden die alternativen Plattformen auch den verdienten Zulauf erfahren.

 

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Diskriminierungsdiskussion bei Google

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Eine Diskussion über Geschlechterdiskrimierung (Symbolbild) bei Google nimmt immer mehr Fahrt auf, mittlerweile auch außerhalb der kalifornischen Konzernzentrale. Anlass ist ein zunächst nur über interne Kanäle verbreiteter Text des Softwareentwicklers James Damore, der jetzt im Blog „Motherboard“ veröffentlicht wurde. Darin spricht sich der Autor einerseits grundsätzlich für Geschlechter- und Rassenvielfalt aus, vertritt jedoch den Standpunkt, dass existierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern, etwa hinsichtlich Gehalt und Karrierepositionen, nicht nur auf Vorurteile, sondern auch auf biologische und genetische Unterschiede zurückzuführen seien. Er stellt fest, bei Google (und in den meisten Medien) herrsche ein linker Mainstream vor, der dazu führe, dass Angehörige von als „schwächer“ eingeschätzten Gruppen – darunter Frauen – bevorzugt behandelt würden. Das wiederum führe dazu, dass Spannungen zwischen Rassen und Geschlechtern zunehmen. Seine Forderung: mehr Mut zu unpopulären Positionen. – Der Entwickler wurde mittlerweile entlassen.

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Geheimdienstausschuss: Bericht entschwärzt

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Nach drei Jahren Geheimdienst-Untersuchungsausschuss des Bundestags – Einsetzungsanlss war die Enthüllungen geheimer NSA-Dokumente durch Edward Snowden (Foto) – wurde nun eine offizielle Version des Abschlussdokuments vorgelegt. In den mehr als 1.800 Seiten sind auf Veranlassung des Ausschussvorsitzenden Patrick Sensburg Textteile geschwärzt worden – allerdings offenbar nur oberflächlich: Netzpolitik.org gelang es, die meisten Schwärzungen rückgängig zu machen;  auf dem Blog steht nun eine nahezu komplette Version des Dokuments. Um zu verdeutlichen, welche Textteile nicht publik werden sollten, haben die Netzpolitik-Macher außerdem eine Transparenzversion veröffentlicht, in der die zuerst geschwärzten Stellen gelb markiert sind.

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Whatsapp, Threema zu de Maiziere: no!

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Die Anbieter von Messenger-Diensten sollen nach einem Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder  deutschen Sicherheitskräften Zugang zur verschlüsselten Kommunikation (Symboldbild) ihrer Nutzer geben. Die Dienste Whatsapp (gehört Facebook) und Threema haben nun mitgeteilt, dass sie nicht mitspielen wollen. Threema schrieb rundheraus, man sei als schweizerisches Unternehmen nicht zu einer solchen „Kooperation“ verpflichtet, während Facebook  konstatierte, die Ende-zu-Ende verschlüsselte Kommunikation über Whatsapp lasse sich allein schon technisch nicht Dritten gegenüber offenlegen. Bundesinnenminister Thomas de Maiziere jedenfalls, schreibt Jake Pietras von Mobile Geeks, dürfte sich nun fühlen, als habe er auf eine Essenseinladung hin eine Absage kassiert und müsse seinen „Döner bei Kerzenlicht … alleine essen“. Der Bundesinnenminister strebt unterdessen nach einem speziellen Staatstrojaner zum Auslesen der Messenger.

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Netzpolitik-Konferenz: Call for Papers

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Netzneutralität, Hate Speech, Netzzensur, Plattformregulierung, Smart Cities, maschinelles Lernen etc.:  Brauchen wir eine gesonderte Politik, die sich kompetent mit diesed und andered Netzthemen befasst – eine Netzpolitik? Auf jeden Fall, sagen die Macher des Blogs netzpolitik.org (Bild: Logo), speziell angesichts der herannahenden Bundestagswahl. Das Team um Markus Beckedahl, das 2015 Ausschnitte aus einem Verfassungsschutzbericht zur Internetüberwachung veröffentlichte und deshalb wegen Landesverrats angeklagt wurde (Verfahren eingestellt), ruft deshalb dazu auf, Vortragsvorschläge zur 4. Auflage der Netzpolitik-Konferenz einzureichen. Teilnehmen sollen Theoretiker und Wissenschaftler, aber auch IT-Praktiker. Der Call for Papers läuft bis zum 15. Juli, die Konferenz findet am 1. September im Globus-Kino in Berlin statt.

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