SHE-Blogpicks

Chaos ist das neue Normal

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Noch vor einigen Jahren erwartete man, dass Massendaten und ihre zunehmend intelligente Verarbeitung zu mehr Prognose-Präzision führen, künftige Entwicklungen daher mit größerer Sicherheit voraussagbar sein würden. New-York-Times-Autor Farhad Manjoo (Bild) nennt in seiner Kolumne als Beispiele Googles Voraussage von Grippewellen und die Performance des Wahlforschers Nate Silver, der vor der US-Präsidentschaftswahl 2012 die Gewinner in allen Staaten korrekt prognostizierte. Das Gegenteil sei jedoch in den letzten zwei Jahren eingetreten, schreibt der Tech-Autor nun und verweist unter anderem auf Brexit und Trump-Wahl. Wer nun glaubt, dass solche Überraschungen Ausnahmen gewesen seien und das bevorstehende Jahr eine Rückkehr zur Normalität bringen werde, sei auf dem Holzweg, warnt Manjoo. In immer mehr Daten, Inhalten und Kommunikationsvorgängen sieht er das Potential für eine anschwellende Welle an überraschenden Ereignissen mit tiefgreifender Wirkung. Unvorhersagbarkeit, Chaos, sei die neue Normalität.

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NetzDG gilt nun – und weiter?

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Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) zur Bekämpfung von Hass- und Gewalt-Postings in sozialen Medien ist seit Jahresanfang in Kraft. Nun nimmt die Diskussion darüber nimmt erneut Fahrt auf – auch wenn gar nicht klar ist, ob etwa die Sperrung des Twitter-Kontos der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch auf dem Gesetz fußt. Constanze Kurz (Bild), Berliner Informatikerin und ehrenamtliche Sprecherin des Chaos Computer Clubs, geht in einem Beitrag für Netzpolitik.org noch einmal auf die Schwächen des Gesetzes ein und hält es zumindest gegenwärtig für unwahrscheinlich, dass verlässliche inhaltliche Prüfungen durchführbar sind, mangels qualifizierter Ressourcen bei Twitter und Co.. Außerdem sei es mit der Anonymisierungstechnik Tor recht einfach, seinen Standort zu verschleiern und das nur in Deutschlang geltende Gesetz zu umgehen.

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IT-Lecks in deutschen Rathäusern

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Mit der  IT-Sicherheit in deutschen Kommunen sieht es schlecht aus. Zu diesem Ergebnis zumindest kommt netzpolitik.org. Wie Anna Biselli im Blog der Organisation schreibt, ist es angesichts klaffender Sicherheitslücken, etwa leicht zu erratender Passwörter, selbst für Laien oft kein Problem, an vertrauliche Informationen aus den Rathäusern zu gelangen. Netzpolitik.org bezieht sich auf eine Untersuchung von Martin Tschirsich, der zehn „RIS“ (Ratsinformationssysteme) untersucht hat. Bei Tschirsich handelt es sich um den Informatiker, der vor der Bundestagswahl Sicherheitslücken in einer häufig eingesetzten Wahlsoftware aufgedeckt hatte. – Bild: Kölner Stadttorschlüssel aus dem 18. Jahrhundert; Willy Horsch

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Datenschutz? Datenpolitik!

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2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Aber auch sie wird nicht in der Lage sein,  die Probleme zu lösen, die sich aus der zunehmenden Anzahl datengetriebener Geschäftsmodelle ergeben, prognostizieren die Gastautoren Julia Manske und Tobias Knobloch im Blog iRights Info. Sie plädieren für eine Datenpolitik über den Datenschutz hinaus, die „gesellschaftlich nützliche Datennutzungen“ fördert – und demgegenüber dafür sorgt, dass nicht alle Möglichkeiten der Datennutzung akzeptiert werden. Die Forderung der Autoren, deren Blogbeitrag auf einem Impulspapier für die Denkfabrik „Stiftung Neue Verantwortung“ basiert, geht hin bis zu einer gesellschaftlichen und gesetzlichen Ächtung schädlicher Datennutzung. Bild: EFF-Graphics

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Politik und Medien raus aus Facebook

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Der Blogger Mike Kuketz setzt sich in seinem aktuellen Post grundsätzlich mit Sozialen Medien, speziell Facebook (Symbolbild), und ihrer Rolle bei der Ausgestaltung gesellschaftlichen Verhaltens auseinander.  Er kommt zu dem Urteil, dass es „verwerflich“ sei, wenn Politik, öffentliche Institutionen und Medien allein dadurch Werbung für Facebook machen, dass sie auf der Plattform vertreten sind. Mit mehr Medienkompetenz (in Schulen zu vermitteln) und demzufolge stärkerer Kritikfähigkeit, so Kuketz, hätten sich längst massenhaft Nutzer von geschlossenen Plattformen wie Facebook und Twitter verabschiedet und würden stattdessen Plattformen wie GNUSocialMastodon und Diaspora nutzen. Diese seien nicht daran interessiert, ihre Nutzer auszuhorchen und der dafür zahlenden werbetreibenden Wirtschaft auszuliefern, sondern es gehe um Vernetzung und freien Informationsaustausch. Und wenn Politik und Medien sich nicht länger vor den Facebook-Karren spannen ließen, würden die alternativen Plattformen auch den verdienten Zulauf erfahren.

 

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