SHE-Blogpicks

Plan B für die Cloud-Infrastruktur

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Cloud-Services, vor allem in der Infrastruktur, bergen Risiken für die Kunden. Schon häufiger sind kleinere Provider ohne rechtzeitige Ankündigungen aus dem Markt ausgestiegen. Und es gebe keine Sicherheit, warnt David Linthicum in der Infoworld, dass das nicht auch mit einem der Schwergewichte geschieht. Tatsächlich ist eine Marktkonzentration seit längerem zu beobachten; laut Synergy Research hatte Amazon im 2. Quartal dieses Jahres 34 Prozent Marktanteil, Microsoft elf, IBM acht und Google fünf Prozent. Linthicum mag nicht ausschließen, dass eine Strategieänderung einen Anbieter zu einem schnellen Ausstieg veranlasst. Hierfür, rät er dringend, brauchen IT-Entscheider einen Migrationsplan inklusive Kosten- und Wirkungsschätzungen. Die planerische Sicherstellung der Business Continuity, lange Jahre ein Eckpfeiler des IT-Managements, müsse genauso im Management von Cloud-Ressourcen mitschwingen.

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Der dritte Tod von Windows

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Über kurz oder lang muss das Betriebssystem Windows (Bild: Logo Windows 8) auslaufen, damit Microsoft und sein Softwaregeschäft überleben können, schreibt Jason Perlow im ZDNet-Blog „Tech Broiler“. Den „Tod“ von Windows gelte es allerdings in einer historischen Perspektive zu definieren, denn das Betriebssystem sei ja bereits zweimal gestorben: zuerst 1995, als die gleichnamige 32-Bit-Windows-Version die auf MS-DOS-Zeiten zurückgehende 16-Bit-Ära beendete. Zum zweiten Mal habe Windows 2001 das Zeitliche gesegnet, als die Versionen NT bzw. 2000 und Millenium Edition in Windows XP zusammengeführt wurden. Und nun sei der dritte Tod von Windows „lange überfällig“: das Ende der Win32 API. – Perlow zeichnet die Historie von Windows nach und analysiert, warum sie keine Geschichte beständiger Innovationen ist.

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„Wannacry“-Attacke: Kritik an Microsoft und Anwendern

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Auf die erpresserische Online-Attacke (Symbolbild: EFF) in der letzten Woche hat Microsoft mit einem Blogpost reagiert, in dem das Unternehmen dringend Gegenmaßnahmen fordert und der NSA vorwirft, die Sicherheitslücke gekannt, aber verschwiegen zu haben. Daraufhin greift nun der deutsche Security-Fachmann Felix von Leitner („Fefe“) in seinem Blog Microsoft scharf an: Hauptschuldig sei Microsoft, das schlechte Software auf den Markt werde. Vorwürfe müssten sich außerdem all die Anwender gefallen lassen, die sorgloserweise ihre „antike“ Software nicht gepatcht haben, weil sie sonst auf „antiken“ Maschinen nicht mehr laufe.

 

 

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Verzicht auf digitale „Leibeigenschaft“?

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Amazon, Apple, Facebook, Google (Alphabet), Microsoft: Stellen Sie sich vor, Sie wären gezwungen, nach und nach auf deren Dienste und Produkte zu verzichten – in welcher Reihenfolge würden Sie sich verabschieden? Dieses Quiz hat Farhaad Manjoo (Bild) auf der Website der New York Times mit seinen Lesern veranstaltet und die Ergebnisse mit seinen eigenen Präferenzen verglichen. Hintergrund des Spiels war ein Blog-Artikel, in dem er über seine persönliche „Leibeigenschaft“ zu den „Frightful Five“ räsoniert hatte und der Frage nachgegangen war, von welchem Unternehmen er am stärksten abhängig ist. – Ein Zwischenergebnis des Quiz‘ (an dem man nach wie vor teilnehmen kann): Die meisten Befragten würden zuerst auf Facebook verzichten.

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