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Linke Folklore der Digital-Riesen

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Teilen, Offenheit, Solidarität: Tech-Konzerne nutzen linke Ideale als Feigenblätter, um zu kaschieren, dass das Eigentum an den wertvollen Daten, die in der cloudbasierten Plattform-Ökonomie entstehen, auf die Besitzer dieser Plattformen übergeht: Amazon, Microsoft, Facebook, Google. Adrian Lobe beleuchtet  den Zusammenhang zwischen pseudo-revolutionärer Folklore und Gewinnmaximierung – „Paradoxie der digitalen Gesellschaft“ – in der Süddeutschen Zeitung unter dem Titel „Wir nennen es Befreiung“ (Artikel hinter einer Paywall, gratis für Abonnenten); Bild: Symbolbild.

 

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Microsoft: Veteran an der Spitze

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Das Unternehmen der Stunde ist Microsoft – und nicht etwa Alfabet (Google), Amazon, Apple oder Facebook , findet Heinz-Paul Bonn (Bild). Der Blogger und IT-Branchenveteran mit Mittelstandsfokus begründet das so, dass Microsoft sich als einziges Unternehmen in der Spitzengruppe der Fortune 500 gehalten hat. Seit den Old-Economy-Zeiten vor 20 Jahren mit Exxon, General Motors, Shell und anderen bis heute, zusammen mit den Obengenannten. Und das hat Microsoft-CEO Satya Nadella nach Bonns Überzeugung mit unvergleichlich konsequenter Cloud-Orientierung geschafft, in Verbindung mit starkem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Office Suite und Webservices für das Internet der Dinge. Worauf der Nadella-Fan außerdem verweist: Die Marktkapitalisierung der Ex-Windows-Company hat sich in der Amtszeit des 3. CEOs von 300 Milliarden auf 681 Milliarden Dollar (Stand KW 2/2018) weit mehr als verdoppelt.

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Virtual Reality im Abstieg – AR kommt

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Anwendungen der Virtuellen Realität (VR) könnten schon bald in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, um Platz zu machen für Augmented Reality (AR), heißt es im Economist.  Ein Grund: Für VR werde nach wie vor zu schwierig zu handhabende Hardware benötigt: VR-Brille, Controller, externe Bewegungssensoren und ein Computer, der über leistungsfähigere Prozessoren als die für Mobilgeräte üblichen verfügt und der zudem durch lästige Kabel mit den Peripheriegeräten verbunden werden müsse, um die Datenrate für ein wirklich überzeugendes VR-Erlebnis übertragen zu können. Weiterer Grund: Während die VR überwiegend der Entertainment-Bereich sei, gebe es für AR auch viele Einsatzmöglichkeiten im Professionellen, etwa der Medizin (Foto). Deshalb, so der Autor, setzten unter anderen auch Apple und Microsoft zusehends auf AR. Apple habe „einige Hundert“ entsprechend qualifizierte Entwickler auf der Payroll. Und Microsoft stelle mit dem jüngsten Windows-10-Update „Mixed-Reality“-Erweiterungen zur Verfügung, die auf den AR-Endgeräten diverser Drittanbieter laufen. Economist-Prognose: Die aktuelle Welle an VR-Endgeräten zu vergleichsweise niedrigen Preisen sei nur ein „letztes Hurra“ mit Blick auf das anstehende Weihnachtsgeschäft.

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Vernachlässigt Google Cloud-Partner?

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Google, Nummer drei unter den Public-Cloud-Anbietern, wird es nicht so bald auf eine höhere Position schaffen, weissagt Jason Perlow in seiner Kolumne Tech Broiler auf ZDNet. Das Problem: Google verfüge zwar über exzellente Technik und investiere jährlich bis zu zehn Milliarden US-Dollar in seine Rechenzentren – kümmere sich aber zu wenig um seine Cloud-Partner (Bild: Partnerlogo). Diesen Eindruck habe er kürzlich auf der Konferenz Google Cloud Platform Onboard in Florida gewonnen, wo nur zwei Sales-Vertreter des Konzerns zu finden waren. Perlow hatte nicht den Eindruck, dass Google interessiert war, Implementierungs- oder Sales-Partner zu gewinnen oder zu betreuen. Viel besser in dieser Hinsicht findet Perlow die Partnerprogramme von Microsoft (Cloud Solution Provider) und Amazon (Partner Network).

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Die Fürchterlichen Fünf

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Tech-Kolumnist Farhad Manjoo (Foto) hat in der New York Times eine Serie über die fünf Unternehmen mit den weltweit höchsten Börsenwerten und ihre Macht gestartet: Alphabet (Google), Amazon, Apple, Facebook und Microsoft. Diese „fürchterlichen Fünf“ (frightful five), wie er sie nennt, werden nach seiner Überzeugung in den kommenden Jahren noch an Wirkkraft auf unser privates, gesellschaftliches und professionelles Leben zunehmen. In der ersten Folge geht es um den Einfluss auf den Unterhaltungssektor – konkret: um ihre Pläne, tiefer ins Film-, Fernseh- und Musikbusiness einzusteigen und um die daraus entstehende Furcht vor einer kulturellen Dominanz der Fünf.

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