SHE-Blogpicks

Diskriminierungsdiskussion bei Google

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Eine Diskussion über Geschlechterdiskrimierung (Symbolbild) bei Google nimmt immer mehr Fahrt auf, mittlerweile auch außerhalb der kalifornischen Konzernzentrale. Anlass ist ein zunächst nur über interne Kanäle verbreiteter Text des Softwareentwicklers James Damore, der jetzt im Blog „Motherboard“ veröffentlicht wurde. Darin spricht sich der Autor einerseits grundsätzlich für Geschlechter- und Rassenvielfalt aus, vertritt jedoch den Standpunkt, dass existierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern, etwa hinsichtlich Gehalt und Karrierepositionen, nicht nur auf Vorurteile, sondern auch auf biologische und genetische Unterschiede zurückzuführen seien. Er stellt fest, bei Google (und in den meisten Medien) herrsche ein linker Mainstream vor, der dazu führe, dass Angehörige von als „schwächer“ eingeschätzten Gruppen – darunter Frauen – bevorzugt behandelt würden. Das wiederum führe dazu, dass Spannungen zwischen Rassen und Geschlechtern zunehmen. Seine Forderung: mehr Mut zu unpopulären Positionen. – Der Entwickler wurde mittlerweile entlassen.

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Plan B für die Cloud-Infrastruktur

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Cloud-Services, vor allem in der Infrastruktur, bergen Risiken für die Kunden. Schon häufiger sind kleinere Provider ohne rechtzeitige Ankündigungen aus dem Markt ausgestiegen. Und es gebe keine Sicherheit, warnt David Linthicum in der Infoworld, dass das nicht auch mit einem der Schwergewichte geschieht. Tatsächlich ist eine Marktkonzentration seit längerem zu beobachten; laut Synergy Research hatte Amazon im 2. Quartal dieses Jahres 34 Prozent Marktanteil, Microsoft elf, IBM acht und Google fünf Prozent. Linthicum mag nicht ausschließen, dass eine Strategieänderung einen Anbieter zu einem schnellen Ausstieg veranlasst. Hierfür, rät er dringend, brauchen IT-Entscheider einen Migrationsplan inklusive Kosten- und Wirkungsschätzungen. Die planerische Sicherstellung der Business Continuity, lange Jahre ein Eckpfeiler des IT-Managements, müsse genauso im Management von Cloud-Ressourcen mitschwingen.

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McAfee: Privacy-Ritter oder Witzfigur?

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Die britische Website The Register hat John McAfee durch den Kakao gezogen. Der Antivirus-Softwareunternehmer und verhinderte US-Präsidentschaftskandidat hatte in einem Interview mit der russischen Medienplattform RT massive Kritik an den Eingriffen von Google in die Privatsphäre der Nutzer geübt. Mithilfe seiner Sentinel-Plattform, so McAfee (Foto: Skidmore), wolle er künftig verhindern, dass Google User-Profile aus Online-Verhalten erzeugt. Im April hatte der Unternehmer eingeräumt, dass Sentinel noch fehlerhaft sei. Die Technologie werde aber die Crawler von Google wie Angreifer behandeln und abwehren. McAfee: Man solle nicht glauben, dass er seine „Energie, Kraft und Zähne“ verloren habe, nur weil er ein alter Mann sei. The Register: Wenn McAfee nicht zu sehr mit der Suche nach seinen Zähnen beschäftigt sei, werde er der Tech-Szene zumindest noch einiges an Unterhaltung zu bieten haben.

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Android-Datenkontrolle zurückholen

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In einer siebenteiligen Artikelserie im Februar hatte Mike Kuketz detailliert erläutert, wie Nutzer von Android-Telefonen die Kontrolle über ihre persönlichen Daten zurückerlangen können, die standardmäßig sehr weitgehend bei Google liegt. Einschränkung, so Kuketz: Das funktioniere nur mit gerooteten Geräten (Symbolbild), bei denen also die Herstellerversion des jeweiligen Betriebssystems durch eine Open-Source-Version ersetzt wurde, wodurch auch die Gewährleistung erlischt. Nun beginnt der Security-Blogger mit einer neuen Serie, mit der dasselbe Ziel auch für nicht-gerootete Handies erreicht werden soll. Allerdings gelte es, für die persönliche Datenfreiheit teilweise Abschied zu nehmen von den Bequemlichkeiten, die ein Standard-Android seinen Nutzern biete, wie Kuketz einräumt.

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Verzicht auf digitale „Leibeigenschaft“?

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Amazon, Apple, Facebook, Google (Alphabet), Microsoft: Stellen Sie sich vor, Sie wären gezwungen, nach und nach auf deren Dienste und Produkte zu verzichten – in welcher Reihenfolge würden Sie sich verabschieden? Dieses Quiz hat Farhaad Manjoo (Bild) auf der Website der New York Times mit seinen Lesern veranstaltet und die Ergebnisse mit seinen eigenen Präferenzen verglichen. Hintergrund des Spiels war ein Blog-Artikel, in dem er über seine persönliche „Leibeigenschaft“ zu den „Frightful Five“ räsoniert hatte und der Frage nachgegangen war, von welchem Unternehmen er am stärksten abhängig ist. – Ein Zwischenergebnis des Quiz‘ (an dem man nach wie vor teilnehmen kann): Die meisten Befragten würden zuerst auf Facebook verzichten.

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