SHE-Blogpicks

Vernachlässigt Google Cloud-Partner?

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Google, Nummer drei unter den Public-Cloud-Anbietern, wird es nicht so bald auf eine höhere Position schaffen, weissagt Jason Perlow in seiner Kolumne Tech Broiler auf ZDNet. Das Problem: Google verfüge zwar über exzellente Technik und investiere jährlich bis zu zehn Milliarden US-Dollar in seine Rechenzentren – kümmere sich aber zu wenig um seine Cloud-Partner (Bild: Partnerlogo). Diesen Eindruck habe er kürzlich auf der Konferenz Google Cloud Platform Onboard in Florida gewonnen, wo nur zwei Sales-Vertreter des Konzerns zu finden waren. Perlow hatte nicht den Eindruck, dass Google interessiert war, Implementierungs- oder Sales-Partner zu gewinnen oder zu betreuen. Viel besser in dieser Hinsicht findet Perlow die Partnerprogramme von Microsoft (Cloud Solution Provider) und Amazon (Partner Network).

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KI-Software schreibt sich selbst

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Bei Google wird selbstlernender Software beigebracht, ihrerseits selbstlernende Software zu schreiben, berichtet Wired. Software aus dem Projekt „AutoML“ soll einige Aufgaben bereits besser lösen als von Menschen entwickelte Künstliche Intelligenz. So erreichte das System beim Lokalisieren mehrerer Objekte in einem Bild, wichtig für Augmented Reality und Robotik, angeblich 43 Prozent Trefferquote, während das beste menschengemachte System nur auf 39 Prozent kam. – Das Projekt soll die Knappheit an Software-Spiteznkräften beheben. Laut Google-CEO Sundar Pichai (Foto) gibt es weltweit nur wenige tausend Programmierer, die in der Lage sind, künstliche Intelligenz zu entwickeln. Mit AutoML sollen hunderttausende dazu in die Lage versetzt werden.

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Die Fürchterlichen Fünf

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Tech-Kolumnist Farhad Manjoo (Foto) hat in der New York Times eine Serie über die fünf Unternehmen mit den weltweit höchsten Börsenwerten und ihre Macht gestartet: Alphabet (Google), Amazon, Apple, Facebook und Microsoft. Diese „fürchterlichen Fünf“ (frightful five), wie er sie nennt, werden nach seiner Überzeugung in den kommenden Jahren noch an Wirkkraft auf unser privates, gesellschaftliches und professionelles Leben zunehmen. In der ersten Folge geht es um den Einfluss auf den Unterhaltungssektor – konkret: um ihre Pläne, tiefer ins Film-, Fernseh- und Musikbusiness einzusteigen und um die daraus entstehende Furcht vor einer kulturellen Dominanz der Fünf.

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Diskriminierungsdiskussion bei Google

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Eine Diskussion über Geschlechterdiskrimierung (Symbolbild) bei Google nimmt immer mehr Fahrt auf, mittlerweile auch außerhalb der kalifornischen Konzernzentrale. Anlass ist ein zunächst nur über interne Kanäle verbreiteter Text des Softwareentwicklers James Damore, der jetzt im Blog „Motherboard“ veröffentlicht wurde. Darin spricht sich der Autor einerseits grundsätzlich für Geschlechter- und Rassenvielfalt aus, vertritt jedoch den Standpunkt, dass existierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern, etwa hinsichtlich Gehalt und Karrierepositionen, nicht nur auf Vorurteile, sondern auch auf biologische und genetische Unterschiede zurückzuführen seien. Er stellt fest, bei Google (und in den meisten Medien) herrsche ein linker Mainstream vor, der dazu führe, dass Angehörige von als „schwächer“ eingeschätzten Gruppen – darunter Frauen – bevorzugt behandelt würden. Das wiederum führe dazu, dass Spannungen zwischen Rassen und Geschlechtern zunehmen. Seine Forderung: mehr Mut zu unpopulären Positionen. – Der Entwickler wurde mittlerweile entlassen.

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Plan B für die Cloud-Infrastruktur

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Cloud-Services, vor allem in der Infrastruktur, bergen Risiken für die Kunden. Schon häufiger sind kleinere Provider ohne rechtzeitige Ankündigungen aus dem Markt ausgestiegen. Und es gebe keine Sicherheit, warnt David Linthicum in der Infoworld, dass das nicht auch mit einem der Schwergewichte geschieht. Tatsächlich ist eine Marktkonzentration seit längerem zu beobachten; laut Synergy Research hatte Amazon im 2. Quartal dieses Jahres 34 Prozent Marktanteil, Microsoft elf, IBM acht und Google fünf Prozent. Linthicum mag nicht ausschließen, dass eine Strategieänderung einen Anbieter zu einem schnellen Ausstieg veranlasst. Hierfür, rät er dringend, brauchen IT-Entscheider einen Migrationsplan inklusive Kosten- und Wirkungsschätzungen. Die planerische Sicherstellung der Business Continuity, lange Jahre ein Eckpfeiler des IT-Managements, müsse genauso im Management von Cloud-Ressourcen mitschwingen.

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