SHE-Blogpicks

Brauchen wir Robotergesetze?

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Roboter beziehungsweise künstliche Intelligenzen dürfen Menschen nicht schaden, müssen deren Befehlen gehorchen und ihre eigene Existenz schützen. Diese drei Robotergesetze von Isaac Asimov zitiert Aleksandra Sowa in ihrem aktuellen Beitrag für das Debatten-Magazin The European. Sie reichen jedoch nach ihrer Meinung nicht aus, weil Roboter sich mittlerweile, wie in Japan, sogar um politische Ämter bewerben (Bild: Wahlplakat auf Twitter für Bürgermeisterwahl in Tokio) und anstelle von Menschen Entscheidungen treffen. Sowa fordert in ihrer lesenswerten Betrachtung neue, verbindliche Robotergesetze und hofft dabei auf die kürzlich eingesetzte Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags zur Künstlichen Intelligenz.

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CeBIT: Achtung, Bogonen!

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Die CeBIT ist frisch und neu, mit jeder Menge Pitches, Battles und Diskussionen statt dröger Bürotechnik-Ausstellungen. Wie der in Hannover heimische Heise-Reporter Wolfgang Stieler in seinem Blog schreibt, fühle sich das auch ganz gut an – im ersten Moment. Dann aber stelle sich heraus, dass es nach wie vor massenhaft „Bogonen“ auf der Messe gebe: scheinkompetente Wichtigtuer (Bogus = Schwindel; Symbolbild), die innovativen Geist simulierten. Der Unterschied, so Stieler: Früher hätten die Bogonen Anzüge getragen, heute lungerten sie auf Sitzsäcken und Paletten herum und gebärdeten sich als Gründer-Helden.

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Google, Facebook, Opium und Marx

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Opium des Volkes, Karl Marx zufolge die Religion, sind heute die Gratisdienste von Google und Facebook, hieß es bereits 2012 in dem Buch „Socrates reloaded“ von Frank Buytendijk. Neben dem Gartner-Analysten haben sich in jüngerer Vergangenheit eine Reihe von Autoren und Medien mit demWerk des Philosophen beschäftigt. Anlässlich dessen 200. Geburtstags  hat Computer-Weekly-Autor Brain McKenna einige Statements zusammengetragen, die sich seiner Ansicht nach auch auf die digitale Ökonomie von heute beziehen lassen. Dazu gehören der Ökonom Paul Mason und der Kulturtheoretiker Terry Eagleton. Anhand einer Gegenüberstellung Marx‘ mit wirtschaftsliberalen Denkern wie Ayn Rand und Peter Thiel stellt McKenna zudem die Frage, ob Marx mit seinen Analysen recht hatte.

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Amazon, Tesla: lebensgefährliche Jobs

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Amazon und Tesla gehören zu den zwölf Unternehmen mit den gefährlichsten Arbeitsplätzen in den USA, folgt man dem Dirty Dozen Report, den der National Council for Occupational Safety and Health (National COSH; Bild: Logo) anlässlich der Arbeitergedenkwoche (23. – 30. April 2018) vorgelegt hat. Bei Amazon seien demnach Todesfälle (sieben seit 2013) und Verletzungen auf den enormen Leistungsdruck und die intensive Überwachung zurückzufühen, denen die Angestellten ausgesetzt seien. Und bei Tesla erleiden Mitarbeiter National CPSH zufolge 83 Prozent mehr schwere Verletzungen als im Durchschnitt der Autobranche. – Im Blog des Tesla-Angestellten Jose Moran hatte es im Februar 2017 geheißen, nach seinem Gefühl arbeite er für ein Unternehmen der Zukunft unter Bedingungen aus der Vergangenheit.

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KI-Maschinen lernen Sexismus

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Sprache reflektiert kulturelle Stereotypen und Prägungen, darunter auch solche sexistischer (Symbolbild) oder rassistischer Natur. Textanalysen von Zeitungsartikeln und Büchern belegen das. Wie The Register berichtet, würden solche Prägungen auch beim Training neuronaler Netze (Machine Learning) mit Texten aus der Literatur  übernommen, ohne dass die Entwickler das beabsichtigten; die Autoren beziehen sich dabei auf eine Veröffentlichung der US National Academy of Sciences. Die Prägungen kommen demnach über Word Embedding zustande: ein Verfahren, bei dem einzelnen Wörtern Bedeutungen in Abhängigkeit von ihrem Kontext zugewiesen werden und das beim maschinellen Lernen üblicherweise angewendet wird.

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