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Die Fürchterlichen Fünf

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Tech-Kolumnist Farhad Manjoo (Foto) hat in der New York Times eine Serie über die fünf Unternehmen mit den weltweit höchsten Börsenwerten und ihre Macht gestartet: Alphabet (Google), Amazon, Apple, Facebook und Microsoft. Diese „fürchterlichen Fünf“ (frightful five), wie er sie nennt, werden nach seiner Überzeugung in den kommenden Jahren noch an Wirkkraft auf unser privates, gesellschaftliches und professionelles Leben zunehmen. In der ersten Folge geht es um den Einfluss auf den Unterhaltungssektor – konkret: um ihre Pläne, tiefer ins Film-, Fernseh- und Musikbusiness einzusteigen und um die daraus entstehende Furcht vor einer kulturellen Dominanz der Fünf.

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Diskriminierungsdiskussion bei Google

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Eine Diskussion über Geschlechterdiskrimierung (Symbolbild) bei Google nimmt immer mehr Fahrt auf, mittlerweile auch außerhalb der kalifornischen Konzernzentrale. Anlass ist ein zunächst nur über interne Kanäle verbreiteter Text des Softwareentwicklers James Damore, der jetzt im Blog „Motherboard“ veröffentlicht wurde. Darin spricht sich der Autor einerseits grundsätzlich für Geschlechter- und Rassenvielfalt aus, vertritt jedoch den Standpunkt, dass existierende Unterschiede zwischen den Geschlechtern, etwa hinsichtlich Gehalt und Karrierepositionen, nicht nur auf Vorurteile, sondern auch auf biologische und genetische Unterschiede zurückzuführen seien. Er stellt fest, bei Google (und in den meisten Medien) herrsche ein linker Mainstream vor, der dazu führe, dass Angehörige von als „schwächer“ eingeschätzten Gruppen – darunter Frauen – bevorzugt behandelt würden. Das wiederum führe dazu, dass Spannungen zwischen Rassen und Geschlechtern zunehmen. Seine Forderung: mehr Mut zu unpopulären Positionen. – Der Entwickler wurde mittlerweile entlassen.

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Zuckerbergs Community-Fantasien

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Eine weltumspannende Gemeinschaft ist kein Ziel, das alle Menschen zwingend verfolgen müssen, stellt Nicholas Carr (Foto) in seinem Blog Roughtype fest und nimmt damit mal wieder eine Mitteilung von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aufs Korn. Unterschiedliche Menschen, so Carr, verfolgen unterschiedliche Ziele. In Zuckerberg-Texten sei aber nicht vorgesehen, dass sich jemand dem allgemeingültigen „Wir“ entzieht. In seiner Analyse kommt der Autor zu dem Urteil, der Facebook-Boss sitze „sich selbst bestärkenden Fantasien über soziale Beziehungen” auf.

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