SHE-Blogpicks

Wachsender Roboter aus Stanford

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Ein Roboter, der beweglich ist wie ein Regenwurm, auch so ähnlich aussieht – und wächst: Maschinenbauer der Universität Stanford haben Prototypen davon entwickelt und in der Fachzeitschrift Science Robotics vorgestellt, wie Eurekalert! meldet. Das Prinzip: Ein wie ein Socken in sich selbst gefalteter Schlauch wird mit Luft oder Flüssigkeiten gefüllt; das Material an der Spitze stülpt sich nach außen, so dass der Schlauch wie eine schnellwachsende Ranke nach vorn “wächst”. Sensoren, Kameras, Leitungen, aber auch Material für die weitere Verlängerung der Struktur lassen sich dann hindurchschieben. Anwendungsmöglichkeiten für den „Vinebot“ (Ranken-Bot; Foto: Stanford News Service) sehen die Forscher etwa in der Versorgung Eingeschlossener oder beim Verlegen von Kabeln an schwer zugänglichen Stellen.

0

Forscher foppt Künstliche Intelligenz

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Selbstlernende Algorithmen lassen sich mit mit „feindlichen Beispielen“ (adversarial examples) hinters Licht führen. Wie Anish Athalye im Open AI Blog behauptet, funktioniert das in der Bilderkennung entgegen verbreiteten Annahmen auch dann, wenn Bilder beim maschinellen Lernen aus verschiedenen Perspektiven analysiert werden – allerdings nur mit speziellen Bildern. Wie der Doktorand am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ausführt, lassen sich solche „robusten“ feindlichen Bilder mithilfe einer Methode erzeugen, die kleinste Störungen im Bildaufbau dazu nutzt, gezielt Fehler bilderkennender Software zu provozieren. Er zeigt als Beispiel das Bild einer Katze (siehe Screenshot), die von der Software mal korrekt, mal jedoch als Desktop Computer identifiziert wird. – Die Erkenntnis könnte weitreichende Konsequenzen für die Entwicklung des autonomen Fahrens haben, warnt Athalye. Denn in dieser Domäne gehe man bisher davon aus, dass die verwendeten Bilderkennungsverfahren durch wechselnde Perspektiven praktisch fehlersicher seien.

0

Mathe und Data Science: “sexiest Job”

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Was früher Statistiker waren, sind heute Datenwissenschaftler: Fachkräfte, die verstehen und planen, was sich aus Big Data herauslesen lässt, auch mithilfe von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen. Studiengänge für Data Science setzen sich unter anderem zusammen aus Grundlagen der (auch höheren) Mathematik), Stochastik, Informatik, Signalverarbeitung und, immer noch, Statistik. Der österreichische Mathematiker Wolfgang Ecker-Lala (Foto), CEO des auf die Anwendung mathematischer Methoden spezialisierten Unternehmens Math-up.com, setzt sich im Data Science Blog ausführlich mit der Definition von Data Scientists, ihren Aufgaben und Voraussetzung auseinander und kommt zu dem Schluss, es handele sich – richtige Ausbildung vorausgesetzt – um den „sexiest Job“ überhaupt.

0

Blinder Quantencomputer in der Cloud

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Das Konzept des Quantencomputers gilt als in einem bisher unerreichten Maße leistungsfähig, etwa für kryptografische Zwecke oder maschinelles Lernen. Das bedingt jedoch nach verbreiteter Annahme gleichzeitig hohe Risiken, weil sensible Daten verarbeitet werden. Forscher vom Centre for Quantum Technologie in Singapur haben laut Eurekalert! nun in der Wissenschaftspublikation Physical Review eine Methode vorgestellt, Quantencomputer über das Internet für hoch anspruchsvolle Rechenaufgaben zu nutzen, wobei Programme und Daten dem Computer selbst jedoch verborgen bleiben sollen. – Quantencomputer sind noch nicht kommerziell verbreitet. IBM bietet jedoch zu Testzwecken bereits in der Cloud Rechenpower von Quantencomputern (Foto: IBM) an, allerdings bislang erst mit Leistungen, die von herkömmlichen Digitalrechnern übertroffen werden.

0

Technologien, die die Welt verändern

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Technologische Entwicklungen verändern Wertschöpfungsketten, schaffen sogar neue und stellen das Verhältnis von Anbieter und Kunden auf immer wieder neue Grundlagen. Die Produktdesign-Agentur Frogdesign gibt Prognosen (Symbolbild) zu 15 Technologien ab, die in der Entwicklung stehen, darunter autonomes Fahren auf Hochsicherheitsniveau, Präzisionsmedizin mithilfe von Daten und Algorithmen, lernende Wohn- und Nutzflächen, Kunst schaffende künstliche Intelligenz, Business Bots, die automatisch Geschäftsmodelle entwickeln, planen und umsetzen – einschließlich Beschaffung der Finanzmittel und Zusammenstellung der Teams. Besucher der Website sind aufgerufen, ihre Einschätzung abzugeben, ob und wann diese Technologien konkrete Wirkung entfalten werden. – Die bisherigen Umfrageergebnisse zeugen von ausgeprägtem Fortschrittsoptimismus.

0
Page 1 of 3123