SHE-Blogpicks

Software schaut in die Zukunft

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Ein Forscherteam um Prof. Jürgen Gall von der Universität Bonn hat eine Software entwickelt, die „einige Minuten“ in die Zukunft schauen können soll, wie Eurekalert! berichtet. Das Programm lernt typische Abfolgen von Handlungen, etwa beim Kochen, wie in einem Video vorgeführt wird. In neuen, ähnlichen Situationen kann es dann mit großer Genauigkeit voraussagen, was Koch oder Köchin als nächstes tun werden. Für kürze Voraussageperioden soll die Software bereits eine Genauigkeit von 40 Prozent erreicht haben. Gall und Kollegen sehen ihre Studie, die in diesen Tagen auf der Conference on Computer Vision and Pattern Recognition in Salt Lake City vorgestellt wird, als ersten Schritt in einer neuen Disziplin namens „Activity Recognition“.

 

 

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KI schaut durch die Wand

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Forscher des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein künstlich-intelligentes System entwickelt, das Positionen und Bewegungen von Objekten selbst durch Wände hindurch wahrnehmen können soll. Laut ZDNet nutzt „RF Pose“ dazu die Reflektionen der Funksignale von WLAN-Geräten und lernt darüber hinaus anhand der Bewegungen der Objekte im Raum. Anwendungsmöglichkeiten sehen die CSAIL-Forscher um Professor Dina Katabi (Bild: CSAIL) vor allem im Bereich Medizin und Pflege.

 

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Gesichtserkennung wird ausgetrickst

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Gesichtserkennungs-Algorithmen werden immer leistungsfähiger. Und je mehr Fotos man auf Social-Media-Plattformen hochlädt, desto mehr Informationen über Identität, Aufenthaltsort und Beziehungen gibt man preis. Eine Forschungsgruppe an der Universität von Toronto (Bild: Logo) hat nun einen Algorithmus entwickelt, der dem einen Riegel vorschieben soll. Dazu werden zwei neuronale Netze quasi aufeinander losgelassen: eines für die Gesichtserkennung und eines, das diese zu unterbinden versucht. Das Ergebnis dieses „Rüstungswettlaufs“, wie es auf Eurekalert heißt, ist ein Instagram-ähnlicher Filter, der bestimmte Pixel im Bild so verändert, dass Algorithmen in die Irre geführt werden, menschliche Augen jedoch kaum einen Unterschied wahrnehmen.

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Wie man Inhalte in Klartext versteckt

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Forscher der Columbia University School of Engineering haben eine Methode entwickelt, in Texten zusätzliche Informationen zu verstecken, meldet Eurekalert. Das Verfahren „Fontcode“ verändert demnach Schriftfonts auf eine Weise, die das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann,  die aber maschinell lesbar sind, ähnlich wie Barcodes oder QR-Codes. Das soll selbst dann noch funktionieren, wenn die Texte mit herkömmlichen Druckern ausgedruckt worden sind. Anwendungen sehen die Entwickler um Professor Changxi Zheng (Bild) etwa bei Unternehmen, die Manipulation von Dokumenten verhindern oder Urheberrechte schützen aber auch für Einzelhändler und Künstler, die Metadaten wie QR-Codes einbetten wollen.

 

 

 

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KI-Agenten debattieren und lernen

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Open AI, eine Non-profit-Organisation, die sich mit Künstlicher Intelligenz befasst, arbeitet an einer neuartigen Technik: Zwei KI-Agenten (Symboldbild) debattieren dabei ein Thema und ein menschlicher Schiedsrichter entscheidet, wer die besseren Argumente vorgebracht hat. Im Blog der Organisation heißt es, der Ansatz könnte helfen, KI-Systeme zu trainieren, anpruchsvollere kognitive Aufgaben zu erfüllen, als Menschen es könnten, aber gleichzeitig im Einklang mit menschlichen Vorgaben zu bleiben. Die Methode soll zusammen mit vorläufigen Proof-of-Concept-Experimenten in Kürze vorgestellt und ein Web-Interface für Experimentierzwecke veröffentlicht werden.

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