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Was darf Facebook löschen?

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Facebook löscht Beiträge von Nutzern, die rechtswidrig sind beziehungsweise nicht den Standards des Netzwerks entsprechen oder entsprechen sollen. Mitunter liegt Facebook aber auch daneben und löscht Beiträge mit legalen Inhalten. Der Medienanwalt Joachim Steinhöfel (Bild: Hilmaarr) sammelt und kommentiert derartige Fälle auf seiner Website „Facebook-Sperre – Wall of Shame“. Wie Telepolis schreibt, vertritt Steinhöfel aktuell außerdem einen Facebook-Nutzer, dessen Kommentar zu einem verlinkten Zeitungsartikel gelöscht wurde. Der Anwalt ist der Ansicht, dass Nutzer einen Anspruch darauf haben, legale Inhalte auf Facebook veröffentlichen zu dürfen, wenn Facebook das Recht beanspruche, die Daten seiner Nutzer zu nutzen.

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Facebook: sorry – aber Konsequenzen?

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Die Entschuldigung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress für die Fehler, die zum Datenklau durch Cambridge Analytica geführt haben, ist unglaubwürdig, urteilt Julian Pütz auf netzpolitik.org. Wenn Facebook bei einer Datenschlamperei erwischt wurde, sei das Unternehmen immer derselben Beschwichtigungsstrategie gefolgt: zuerst ein teilweises Schuldeingeständnis mit Betonen des guten Willens, dann der Hinweis auf existierende Möglichkeiten, persönliche Daten zu schützen und schließlich die Ankündigung neuer Werkzeuge. – Pütz hat eine entsprechende Chronologie zusammengetragen, darunter die bereits in Harvard kritisierte Gründung des Dienstes (2003), die Einführung des Newsfeeds 2006, die Weitergabe von Nutzerdaten an Werbekunden (2010) beziehungsweise an App-Anbieter (2011) und die Manipulation von Newsfeeds für psychologische Experimente (2014). Nachhaltige Konsequenzen, so Pütz: Fehlanzeige; Facebook sei „lernresistent“

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Facebook regulieren statt löschen

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Mit dem Twitter-Hashtag #deletefacebook versuchen Gegner des weltgrößten sozialen Netzwerks, nach dem Datenklau durch Cambridge Analytica und der möglichen Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahlen möglichst viele Nutzer zum dauerhaften Ausstieg zu bewegen. Siva Vaidhyanathan (Bild) findet, das sei der falsche Weg. Denn Facebook, so der US-Medienwissenschaftler in einem Artikel für die New York Times, würde selbst zehntausende von Abgängen kaum bemerken. Gleichzeitig zögen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern realen Nutzen aus Facebook – das erschreckenderweise oft ihre einzige Nachrichtenquelle sei. Vaidhyanathans plädiert angesichts dieser Kombination aus Nutzen und Machtfülle für härte Regulierungsmaßnahmen gegenüber Sozialen Netzen, speziell Facebook. Die EU mit der Datenschutzgrundverordnung sieht er hier auf einem guten Weg.

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Microsoft: Veteran an der Spitze

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Das Unternehmen der Stunde ist Microsoft – und nicht etwa Alfabet (Google), Amazon, Apple oder Facebook , findet Heinz-Paul Bonn (Bild). Der Blogger und IT-Branchenveteran mit Mittelstandsfokus begründet das so, dass Microsoft sich als einziges Unternehmen in der Spitzengruppe der Fortune 500 gehalten hat. Seit den Old-Economy-Zeiten vor 20 Jahren mit Exxon, General Motors, Shell und anderen bis heute, zusammen mit den Obengenannten. Und das hat Microsoft-CEO Satya Nadella nach Bonns Überzeugung mit unvergleichlich konsequenter Cloud-Orientierung geschafft, in Verbindung mit starkem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Office Suite und Webservices für das Internet der Dinge. Worauf der Nadella-Fan außerdem verweist: Die Marktkapitalisierung der Ex-Windows-Company hat sich in der Amtszeit des 3. CEOs von 300 Milliarden auf 681 Milliarden Dollar (Stand KW 2/2018) weit mehr als verdoppelt.

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Innovationsbremse Facebook?

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Unter Start-ups im Silicon Valley findet die Einschätzung zunehmend Anhänger, die aggressive Wettbewerbsstrategie von Online-Giganten wie Facebook und Amazon verhindere Innovation. Erin Griffith in Wired führt unter anderem die Übernahmen von Instagram und Whatsapp als Beispiele für die Facebook-Strategie an, innovative Technologien zu übernehmen. Anders verhalte es sich mit dem Location-Sharing-Dienst Foursquare, dessen Funktion Facebook schlicht kopierte. Foursquare blieb eigenständig, führt aber heute ein Nischendasein. Eine 2010 vom Foursquare-Gründer Naveen Selvadurai gegründete Anti-Facebook-Allianz scheiterte; die Strategie des Riesen, entweder zu kaufen oder zu kopieren, setzte sich fort. Und Investoren, so die Autorin des Artikels, reagierten darauf zunehmend mit Zurückhaltung bei Investitionen in Social-Media-Neugründungen. – Symbolbild: Nick Youngson

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