SHE-Blogpicks

Politik und Medien raus aus Facebook

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Der Blogger Mike Kuketz setzt sich in seinem aktuellen Post grundsätzlich mit Sozialen Medien, speziell Facebook (Symbolbild), und ihrer Rolle bei der Ausgestaltung gesellschaftlichen Verhaltens auseinander.  Er kommt zu dem Urteil, dass es „verwerflich“ sei, wenn Politik, öffentliche Institutionen und Medien allein dadurch Werbung für Facebook machen, dass sie auf der Plattform vertreten sind. Mit mehr Medienkompetenz (in Schulen zu vermitteln) und demzufolge stärkerer Kritikfähigkeit, so Kuketz, hätten sich längst massenhaft Nutzer von geschlossenen Plattformen wie Facebook und Twitter verabschiedet und würden stattdessen Plattformen wie GNUSocialMastodon und Diaspora nutzen. Diese seien nicht daran interessiert, ihre Nutzer auszuhorchen und der dafür zahlenden werbetreibenden Wirtschaft auszuliefern, sondern es gehe um Vernetzung und freien Informationsaustausch. Und wenn Politik und Medien sich nicht länger vor den Facebook-Karren spannen ließen, würden die alternativen Plattformen auch den verdienten Zulauf erfahren.

 

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Datenweitergabe: Whatsapp-Nutzung illegal?

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Whatsapp-Nutzer übertragen automatisch die Kontaktdaten aus ihren Adressbüchern an Facebook. Der Dienst ist dabei womöglich auf der sicheren Seite, denn er schreibt in seinen Nutzungsbedingungen, dass man voraussetze, die Nutzer seien zur Datenweitergabe autorisiert. Dafür sorgt natürlich niemand – und handelt damit widerrechtlich, warnt der Fachanwalt Thomas Stadler. In seinem Blog kommentiert er eine Entscheidung eines hessischen Familiengerichts und betont dabei, dass Whatsapp-Nutzer mit der Datenweitergabe Persönlichkeitsrechte ihrer Kontakte verletzten. Whatsapp beziehungsweise Facebook selbst handelt nach Stadlers Überzeugung ebenfalls widerrechtlich, weil der Dienst sich Daten ohne ausreichende rechtliche Grundlage verschaffe. – Das selbe Gerichtsurteil kommentiert Gregor Honsel bei Technology Review und kommt zu dem Schluss, dass Whatsapp nicht nutzbar sei, wenn man Wert darauf lege, sich gegenüber seinen Kontakten fair zu verhalten.

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Verzicht auf digitale „Leibeigenschaft“?

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Amazon, Apple, Facebook, Google (Alphabet), Microsoft: Stellen Sie sich vor, Sie wären gezwungen, nach und nach auf deren Dienste und Produkte zu verzichten – in welcher Reihenfolge würden Sie sich verabschieden? Dieses Quiz hat Farhaad Manjoo (Bild) auf der Website der New York Times mit seinen Lesern veranstaltet und die Ergebnisse mit seinen eigenen Präferenzen verglichen. Hintergrund des Spiels war ein Blog-Artikel, in dem er über seine persönliche „Leibeigenschaft“ zu den „Frightful Five“ räsoniert hatte und der Frage nachgegangen war, von welchem Unternehmen er am stärksten abhängig ist. – Ein Zwischenergebnis des Quiz‘ (an dem man nach wie vor teilnehmen kann): Die meisten Befragten würden zuerst auf Facebook verzichten.

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Anti-Fake-Hate-Gesetz auch in UK?

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Nicht nur in Deutschland könnten die Betreiber großer sozialer Netzwerke künftig strengen rechtlichen Anforderungen unterliegen, was die Löschung von Hassbotschaften und strafbaren Falschnachrichten angeht. Nachdem Bundesjustizminister Maas Ende März den seither heftig umstrittenen Entwurf für ein „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ vorgelegt hat, befasst sich auch eine Gruppe britischer Parlamentarier mit einem Gesetzentwurf gegen Hate Speech und Fake News. Wie The Register berichtet, kommt ein Report des Home Affairs Committee (Foto: Vorsitzende Yvette Cooper, Labour Party) im britischen Parlament zu dem Schluss, dass Facebook und die anderen Netzriesen für Gesetzesverstöße in ihrem Verantwortungsbereich ebenso haftbar gemacht werden sollten wie Fußballvereine für die Kosten von Polizeieinsätzen gegen gewaltbereite Fans. – Der UK-Report nimmt explizit Bezug auf die deutschen Aktivitäten.

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Zuckerbergs Community-Fantasien

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Eine weltumspannende Gemeinschaft ist kein Ziel, das alle Menschen zwingend verfolgen müssen, stellt Nicholas Carr (Foto) in seinem Blog Roughtype fest und nimmt damit mal wieder eine Mitteilung von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aufs Korn. Unterschiedliche Menschen, so Carr, verfolgen unterschiedliche Ziele. In Zuckerberg-Texten sei aber nicht vorgesehen, dass sich jemand dem allgemeingültigen „Wir“ entzieht. In seiner Analyse kommt der Autor zu dem Urteil, der Facebook-Boss sitze „sich selbst bestärkenden Fantasien über soziale Beziehungen” auf.

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