SHE-Blogpicks

Chaos ist das neue Normal

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Noch vor einigen Jahren erwartete man, dass Massendaten und ihre zunehmend intelligente Verarbeitung zu mehr Prognose-Präzision führen, künftige Entwicklungen daher mit größerer Sicherheit voraussagbar sein würden. New-York-Times-Autor Farhad Manjoo (Bild) nennt in seiner Kolumne als Beispiele Googles Voraussage von Grippewellen und die Performance des Wahlforschers Nate Silver, der vor der US-Präsidentschaftswahl 2012 die Gewinner in allen Staaten korrekt prognostizierte. Das Gegenteil sei jedoch in den letzten zwei Jahren eingetreten, schreibt der Tech-Autor nun und verweist unter anderem auf Brexit und Trump-Wahl. Wer nun glaubt, dass solche Überraschungen Ausnahmen gewesen seien und das bevorstehende Jahr eine Rückkehr zur Normalität bringen werde, sei auf dem Holzweg, warnt Manjoo. In immer mehr Daten, Inhalten und Kommunikationsvorgängen sieht er das Potential für eine anschwellende Welle an überraschenden Ereignissen mit tiefgreifender Wirkung. Unvorhersagbarkeit, Chaos, sei die neue Normalität.

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Arbeitskräfte – in der Mangel?

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DEN Fachkräftemangel gibt es nicht. Wenn schon, dann sollte es DIE Fachkräftemangel heißen, schreibt Robert Franken in seinem Blog „Digitale Tanzformation“. Und damit meint er nicht mehrere unterschiedliche Ausprägungen von Expertenknappheit. Was er meint, ist die Mangel, durch die Mitarbeiter gedreht würden, ist der Druck, dem sie ausgesetzt seien, ohne Rücksicht auf Burnout- und ähnliche Folgen. Anforderungen würden weit über den eigentlichen Fokus der Arbeit ausgedehnt, etwa durch ausufernde Dokumentationspflichten. Das Problem besteht nach seiner Ansicht im System – und hier bezieht sich Franken auf die Bloggerin Lydia Krüger, die von einem „Fachkräfteabwehrmaßnahmenplan“ schreibt – beziehungsweise den Rahmenbedingungen, unter denen Menschen arbeiten. In Wahrheit gehe es den Arbeitgebern nach wie vor allein um Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung ohne Rücksicht auf die Folgen für die Menschen. (Bild: wisdomjobs)

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Report: Schockwellen im Business

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„Journey 2020 – Digital Shockwaves in Business“ betitelt Atos die fünfte Folge seiner Visionsreihe über Veränderungen von Geschäftsmodellen durch Technologie. Wie es im Vorwort von Atos-CEO Thierry Breton (Foto: Marc Betrand) heißt, werden die geschäftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen durch diese Schockwellen zu intensiverem Wettbewerb, neuen Qualifikationsanforderungen und zu Entlassungen von Arbeitskräften führen. Der 68-seitige Report analysiert in vier Kapiteln neue Geschäftsmodelle und Formen der Arbeit, identifiziert disruptive Technologien und diskutiert die Herausforderungen für Menschen und Organisationen.

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Gartner: Horror der Digitalisierung

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Ein traditionelles Unternehmen in ein digitales Business zu transformieren, kann ziemlich schrecklich werden, folgt man Simon Sharwood in “The Register“, der sich auf den Gartner-Analysten Andrew Kyte (Foto) bezieht. Dessen Charakterisierung der Lage: Unternehmensentscheider leben in diesen Zeiten auf einem „dampfenden Misthaufen von Komplexität“, IT-Anbieter wollen sie genau dort festhalten. Und der CIO zieht sich in den Vorruhestand zurück, weil er das alles nicht mehr erträgt. Einziger Ausweg: ein radikaler Strategieschwenk in der IT, weg von eigenen Ressourcen und hin zu umfassend integrierten Anwendungen sowie Infrastruktur aus der Cloud. Dabei, warnte Kyte, werde freilich „Blut fließen“ und es solle nur niemand mit einer schnellen digitalen Transformation, sondern mit einer mehrjährigen Reise ohne Ende, mit ständigem evolutionären Wandel rechnen.

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Man sollte programmieren können!

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Muss man programmieren können, um fit für die Digitalisierung zu sein? Natürlich nicht – sagt die Mehrheit. Doch, muss man wohl, schreibt dagegen Matthias Henrici im Innovationsblog. Wer sich darauf zurückzieht, den digitalen Wandel rein strategisch anzugehen und nicht zumindest einen groben Überblick über die Maschinenkommunikation hat, laufe Gefahr, zum digitalen Analphabeten zu werden, so der Blogger. Ob im Marketing, in der Produktion, im Handwerk, in der Landwirtschaft oder wo auch immer: Überall seien Kompetenzen im Umgang mit digitaler Technik beziehungsweise digitaler Logik unverzichtbar.  Als Basis dafür legt Henrici den Berufstätigen aller Branchen nahe, sich mit Python (Bild: Logo) vertraut zu machen, einer universellen Programmiersprache, die schreib- und lesbaren Code erzeugt.

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