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DevOps – noch immer keine Ahnung?

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Die DevOps-Idee (Symboldbild) existiert schon seit einer Dekade, aber noch immer herrscht Unklarheit, worum es dabei eigentlich geht: So zumindest urteilt Matt Asay in The Register. Als schlicht falsch bezeichnet er weit verbreitete Job-Bezeichnungen wie „DevOps-Entwickler“, die nahelegen, dass es eine Definition von Qualifikationen, vielleicht sogar einschlägige Tools gebe, mittels derer sich DevOps beherrschen lässt. Daraus resultiere ferner die Fehlannahme, man könne solche Experten anheuern, um die DevOps-Herausforderung zu bewältigen. Asays Position (bei der er sich auf den Entwickler und Blogger Brian Guthrie bzieht): DevOps sei eine Idee, die gelebt werden müsse: eine Sammlung von Erfahrungen, welche die ständige Integration der Softwareentwicklung in den Produktivbetrieb fördern.

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Projekte? Es geht auch anders!

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Projekte sind nicht der einzige Weg, Softwareentwicklung zu organisieren und zu finanzieren. Die Alternative seien Produktentwicklungen („product-mode“), schreibt Sriram Narayan (Bild) im Multiautoren-Blog von Martin Fowler. Demnach könnten permanente Teams – die dann allerdings über einen längeren Zeitraum betrieben und finanziert werden müssten – ebenso gut für Entwicklung und Support einer Software sorgen. Zwei Beispiele für Vorteile des Verfahrens – das in großer Ausführlichkeit erörtert wird: Noch mehr als (herkömmlichen) agilen Entwicklungsprojekten sei es im Product Mode ziemlich einfach, neue Ziele zu definieren. Darüber hinaus reduziere sich, selbst im Vergleich zu modernen DevOps-Organisationen, die Dauer einzelner Entwicklungszyklen, weil Entwicklungs- und Betriebsverantwortliche Bestandteile eines Teams seien.

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DevOps: Prognosen für 2018

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Softwareentwicklung ist für viele Unternehmen auch außerhalb der IT-Branche erfolgskritisch, denn Kundenkontakte finden zunehmend in digitalen Kanälen statt. Besonders wichtig: das permanente Zusammenspiel von Entwicklung und Betrieb, um den Wert der gesamten Software-Pipeline im Enterprise zu optimieren – DevOps. 2018 werde ein entscheidendes Jahr für DevOps in großen Unternehmen, kommentiert Derek Langone (Bild) in der Information Week. Der Chef der DevOps-Spezialisten von Xebia Labs prognostiziert unter anderem, dass in diesem Zeitraum der Wildwuchs verschiedener Ansätze in unterschiedlichen Unternehmensbereichen nicht mehr toleriert werde und Sicherheits- und Compliance-Probleme in diesem Zuge gelöst werden würden.

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