SHE-Blogpicks

Zu wenig Handlungsraum für die Cyber-Truppe

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Der „Cyber- und Informationsraum (CIR)“ als hat diese Woche seine Arbeit offiziell aufgenommen. Aber welche Befugnisse hat die vierte Waffengattung der Bundeswehr (neben Heer, Marine und Luftwaffe)? Bisher viel zu wenige, urteilt Martin Schallbruch (Foto) in einem Artikel für den “Causa”-Blog des Berliner Tagesspiegel, könne sie doch nicht viel mehr tun als die „PCs in den Bundeswehr-Schreibstuben“ zu verteidigen. Nötig sei aber die Erlaubnis zum „Hack-Back“, also zu präventiven Angriffen. Schallbruch, bis 2016 Abteilungsleiter IT, Digitale Gesellschaft und Cybersicherheit im Bundesinnenministerium, forscht heute an der ESMT European School of Management and Technology. Er ist pessimistisch, was Gesetze pro Hack-Back angeht: Die deutsche Cyber-Sicherheitsstrategie von 2016 nehme sich dieses Themas nur „mit spitzen Fingern“ an.

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US-Militär: analog gegen das Cyberwar-Risiko

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sextantGerade in Zeiten eines möglichen Cyberwar müssen Militärs wieder lernen, unvernetzt zu operieren, um auch nach einem Zusammenbruch von Systemen und Netzen handlungsfähig zu sein. Wie Florian Rötzer auf Telepolis schreibt, seien beim US-Militär deshalb diverse Bestrebungen und Überlegungen im Gange, die Fähigkeit zur traditionellen Kriegführung wieder höher zu bewerten. So werde neuerdings in der Marine wieder die Astronomische Navigation (Bild: Sextant) gelehrt; weitere traditionelle soldatische Kompetenzen sollen ebenfalls wieder gestärkt werden. Die Gründe lägen auf der Hand: Unter anderem sei in jüngerer Zeit festgestellt worden, dass Offiziersanwärter nicht gut schießen und ihre Waffen nicht reinigen können oder auf einem Kompass nicht wissen, wo Norden ist.

 

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