SHE-Blogpicks

Wachstum, Pfusch: Cloud-Trends 2018

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2018 wird das Cloud-Wachstum weiter an Geschwindigkeit zunehmenden, prognostiziert David Linthicum in seinem Infoworld-Blog. Was der Guru auch noch auf den Markt und seine Teilnehmer zukommen sieht, sind unter anderem mehr und folgenreichere Datenverluste als je zuvor – nicht unbedingt durch Angriffe, sondern schlicht durch „Idioten“, die bei den Sicherheitsvorkehrungen pfuschen. Auch werde die Dominanz der US-Provider abnehmen, etwa durch wachsende Player wie Alibaba (China). Und, ganz mutig: Im Marktsegment Software as a Service (SaaS) werde entweder Microsoft oder Oracle den erfolgreichsten Player, Salesforce.com, übernehmen und diese „Cash cow für die nächsten 20 Jahre melken“.

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AWS: Machine Learning aus der Cloud

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Anwendungen auf der Grundlage von maschinellem Lernen sind aufwendig in Entwicklung und Einsatz. Wie Amazon-CTO Werner Vogels in seinem Blog „All Things Distributed“ schreibt, hat Amazon Web Services nun ein Managed-Services-Modell im Angebot, mit dessen Hilfe Data-Scientists (Gibt es einen deutschen Begriff? Ich habe bislang keinen gefunden.) vergleichsweise einfach neue Machine-Learning-Modelle entwickeln können. Von der Sammlung, Aufbereitung und Formatierung von Daten über die Skalierung des Daten-Handlings und das Trainieren des Algorithmus bis hin zum Überführen eines Modells in eine skalierbare Produktivumgebung soll Amazon Sage Maker den gesamten Lifecycle von Modellen des maschinellen Lernens unterstützen. Der Services ist ab sofort verfügbar und, wie üblich bei AWS, im Rahmen eines Testkontingents kostenfrei.

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Cloud-Performance beherrschen

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Performanceprobleme von Public-Cloud-Diensten müssen nicht als unabänderlich akzeptiert, Amazon Web Services, Microsoft Azure & Co. also nicht als Black Box angesehen werden. Das betont Cloud-Kolumnist David Linthicum (Bild) in der Infoworld. Die Werkzeuge für das Systemmanagement und die APIs, die von den Public-Cloud-Anbietern angeboten werden, seien meist erstklassig – man müsse sie nur beherrschen. Linthicum, der als Consultant bei der HP-Tochter Cloud Technology Partners arbeitet und diverse Cloud-Bücher veröffentlicht hat, rät zu einem Vorgehen in fünf Schritten, wenn es bei der Cloud-Performance hakt, beginnend mit einem Check der Anwendungs- und Dateninfrastruktur und einem Monitoring der Applikationen selbst.

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Oracle und Cloud: Passt das?

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Oracle hat sich mit einiger Verspätung auf eine Cloud-Strategie verlegt. Noch 2009 hatte Gründer Larry Ellison vom Cloud Computing als „Wasserdampf“ gesprochen. Zusammen mit oft „kamphundartigem“ Verhalten gegenüber Kunden habe das letzthin zu gewissen Imageproblemen für die 40 Jahre alte Company geführt, schreibt Michael Krigsman im ZDNet-Blog Beyond IT Failure. In seiner Video-Serie CXO Talk hat er sich mit drei Marktanalysten zusammengesetzt, um nach Glaubhaftigkeit und Erfolgsaussichten der neuen Oracle-Strategie zu fragen: Mike Fauscette von IDC, Liz Herbert von Forrester und Neil Ward-Dutton von MWD Associates. Das komplette Gespräch gibt es auch als Video.

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Bessere Callcenter-IT aus der Cloud

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Die Zufriedenheit von Kunden hängt davon ab, wie sie sich vom Anbieter beziehungsweise Dienstleister behandelt fühlen: Service und Kommunikation müssen schnell, persönlich und bequem sein und über den Kanal ablaufen, der gerade am besten passt. Es gebe drei Wege, auf denen IT diese Ziele unterstützen kann, schreibt Enda Kenneally (Bild) im Blog Customer Think. Zum einen gelte es, alle verfügbaren Kanäle zu bespielen (Multichannel-Ansatz). Zweitens sei es wichtig, dass die vorhandenen Kundeninformationen immer und in allen Kanälen vorliegen, um keine nervigen Doppelangaben abfragen zu müssen. Und drittens, empfiehlt die VP of Sales and Business Development beim britischen Callcenter-Betreiber West, könnten die Agenten am Telefon viel besser auf Kunden eingehen, wenn ihnen flexible Gesprächs-Skripte (Dynamic Scripting) zur Verfügung stehen. – Herkömmliche IT-Systeme für Callcenter leisten all das nach Kenneallys Ansicht meist nicht; sie rät zu modernen Cloud-Lösungen.

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