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Risiko autonomer Autos: uninformierte Menschen

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Selbstfahrende Autos, die man nicht selbst besitzt, sondern bei Bedarf nur heranzuwinken braucht, um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen und wieder zurück gefahren zu werden: Diese Vision von Innovationsführern wie Elon Musk (Tesla) oder Travis Kalanick (Uber) sei zwar nicht aus der Luft gegriffen, so der Economist in einem ausführlichen Artikel über die Zukunft der Mobilität. Ein prinzipielles Problem ist es aber nach Einschätzung der Autoren, dass autonome Fahrzeuge (Beispielfoto: Jaguar Landrover) ihren Insassen die Verantwortung für einzelne Handlungen abnehmen und sie von Echtzeit-Informationen abschneiden. Erst im Notfall solle der Mensch eingreifen, sei dann aber nicht ausreichend informiert. Die Kernschmelze von Harrisburg 1979 und diverse Flugzeugabstürze seien auf derartige strukturell bedingte menschliche Fehler zurückzuführen.

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E-Autos taugen nicht als Stromspeicher

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Das Smart Grid unter wesentlicher Beteiligung von Elektroautos, die Ökostromspitzen zwischenspeichern und bei Bedarf an andere Verbraucher abgeben können, existiert nach wie vor nicht, schreibt Gregor Honsel im Blog von Technology Review. Seit fast zehn Jahren ein Medienthema, fehle noch immer die Infrastruktur für „Vehice to Grid“ (Fotomontage). Der Grund, so Honsels Recherche: Für die Autohersteller ergebe sich kein Geschäftsmodell aus der Technologie. Und die in aktuellen E-Autos verbaute relativ preisgünstige Ladetechnik sei nicht für „bidirektionales Laden”, also auch für die Wieder-Abgabe von Strom, geeignet. Wenn E-Autos irgendwann wirklich in nennenswerter Zahl genutzt würden, meint Honsel, könnte es sich rächen, dass die Hersteller das Thema aus diesen Gründen vernachlässigt haben.

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Uber, Didi etc.: sicher nur mit Offenheit

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Software für selbstfahrende Autos sicher zu machen ist noch viel schwieriger als bisher gedacht. Zu diesem Schluss kommt Andy Greenberg in einem Artikel für Wired. Sein Kronzeuge: Charlie Miller (Foto), der in Experimenten autonome Taxis für Uber zu sichern versucht hat und denselben Job seit neuestem für den chinesischen Uber-Konkurrenten Didi macht. Sein Schluss: Ohne Kooperation und offene Kommunikation zwischen konkurrierenden Unternehmen in der Autoindustrie wird es keine sicheren autonomen Fahrzeuge geben. Bei Uber sei das nicht möglich gewesen; auch deshalb sei er gegangen.

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Autonome Autos: nicht mehr so fern

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Selbstfahrende Straßenfahrzeuge werden zügig immer besser und es wird nicht mehr sehr lange dauern, bis sie so gut sind, dass Menschen ihre Hände ganz vom Lenkrad lassen können. Das prognostiziert Alex Davies in einem Artikel in Wired. Seine Technik-Zuversicht basiert auf den aktuellen Jahresreports der elf Unternehmen, die die Erlaubnis erhalten haben, in Kalifornien autonome Fahrzeuge zu testen. An der Spitze dieser Firmen steht demnach Google, deren Testfahrzeuge (Bild) 2016 mehr als 600.000 Meilen gefahren seien, wobei nur 124 mal Menschen die Kontrolle übernehmen mussten: ein Rückgang gegenüber 2015 um 19 Prozent. Zu den Teilnehmern am Testprogramm gehören auch Ford, Tesla, die GM-Tochter Cruise und der Teile-Zulieferer Delphi.

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Autoknacken per Sprachbefehl?

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BMW will künftig Amazons Sprachsteuerung „Alexa“ im Rahmen seiner „Connected Drive Services“ (Foto) verwenden. Wie der Autobauer ankündigt, sollen sich damit künftig zum Beispiel der Benzinstand kontrollieren oder Türen per Sprachbefehl schließen lassen. Die Security-Experten von Pen Test Partners gruselt es freilich bei der Vorstellung, was sich daraus noch entwickeln könnte: Generell, so die britischen Blogger, sei laut einer Amazon-Ankündigung denkbar – wenn auch aus Sicherheitsgründen noch nicht vorgesehen –, Türen auf dieselbe Weise zu öffnen. Einfacher könne man es Autoknackern nicht mehr machen …

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