SHE-Blogpicks

Autonome Autos auf dem Lande

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Selbstfahrende Autos sind meist auf exaktes 3D-Kartenmaterial angewiesen, das vor allem für städtische Verkehrsbereiche, für Landstraßen jedoch bisher kaum vorliegt. Wie Eurekalert! berichtet, arbeitet man im Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des Massachusetts Institute Of Technology nun an einer Alternative: Map Lite kombiniert GPS-Daten mit Sensordaten, die den Straßenzustand abbilden. Per GPS werden nur die grobe geographische Position und eine lokales Nahziel identifiziert. Den Weg zu diesem Nahziel erkunden dann verschiedene Lasersensoren zur Abstandsmessung (Lidar) sowie kombinierte Beschleunigungs- und Drehratensensoren (IMU). Versuche mit einem entsprechend ausgestatteten Toyota Prius (Bild: CSAIL, MIT) auf unbefestigten Straßen im ländlichen Massachusetts verliefen erfolgreich; das System erkannte zuverlässig den Weg vor dem Fahrzeug zirka 30 Meter im Voraus.

.

0

Streit um Daten aus vernetzten Autos

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Wem gehören die Daten, die in autonomen und vernetzten Fahrzeugen anfallen? Gregor Honsel (Bild) erörtert diese Frage im Blog von Technology Review (Heise Verlag). Bisher lägen die Daten meist auf den Servern der Autobauer. Wie die Süddeutsche Zeitung kommentiert, sind damit jedoch die Versicherer überhaupt nicht einverstanden. Die Allianz Versicherung, schreibt auch Honsel, fordere mit TÜV-Unterstützung eine neutrale Plattform, die treuhänderisch agiert. Der Heise-Autor hält das, im Sinne des Datenschutzes, für eine exzellente Idee: ein zentrales Datensilo, idealerweise von einer Non-Profit-Organisation betrieben, die sämtliche Zu- und Abflüsse von Daten kontrollieren würde.

0

Daten-Ökosystem für autonome Autos

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Damit autonome Systeme funktionieren, benötigen sie Daten. Autonome Mobilität (Foto: Steve Jurvetson) erfordert ein Daten-Ökosystem, das aus Fahrzeugen,  in Straßen eingebauten Sensoren, Auto-zu-Auto-Kommunikation, Wetterdiensten und anderen Quellen stammt, schreibt Michael Krigsman bei ZDnet. Für die aktuelle Ausgabe seines CXO-Talk haben drei einschlägige Fachleute dieses Thema und seine Weiterungen diskutiert: Paul Ballew, Chief Data Officer bei Ford, Evangelos Simoudis von der auf Big Data-Investments spezialisierten Risikokapitalfirma Synapse und David Bray von der Harvard University. Wie üblich gibt es vom CXO-Talk auch das Video in voller Länge.

0

Forscher foppt Künstliche Intelligenz

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Selbstlernende Algorithmen lassen sich mit mit „feindlichen Beispielen“ (adversarial examples) hinters Licht führen. Wie Anish Athalye im Open AI Blog behauptet, funktioniert das in der Bilderkennung entgegen verbreiteten Annahmen auch dann, wenn Bilder beim maschinellen Lernen aus verschiedenen Perspektiven analysiert werden – allerdings nur mit speziellen Bildern. Wie der Doktorand am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ausführt, lassen sich solche „robusten“ feindlichen Bilder mithilfe einer Methode erzeugen, die kleinste Störungen im Bildaufbau dazu nutzt, gezielt Fehler bilderkennender Software zu provozieren. Er zeigt als Beispiel das Bild einer Katze (siehe Screenshot), die von der Software mal korrekt, mal jedoch als Desktop Computer identifiziert wird. – Die Erkenntnis könnte weitreichende Konsequenzen für die Entwicklung des autonomen Fahrens haben, warnt Athalye. Denn in dieser Domäne gehe man bisher davon aus, dass die verwendeten Bilderkennungsverfahren durch wechselnde Perspektiven praktisch fehlersicher seien.

0

E-Autos laden im Peer-to-Peer-Netz

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

An Ladestationen für Elektroautos herrscht Mangel; nur gut 6.000 öffentliche gibt es in Deutschland. Dazu kommen allerdings mehr als 40.000 private Lademöglichkeiten. Die Idee des Start-ups Slock.it: Wenn nur 15 Prozent aller Inhaber diese Stationen in einem Peer-to-Peer-Netzwerk (Symboldbild) zur Verfügung stellten, würde das die hierzulande öffentlich verfügbaren Ladekapazitäten mit einem Schlag verdoppeln. Eine entsprechende App, von Slock.it in Kooperation mit der RWE-Tochter Innogy entwickelt, nutzt die Blockchain-Technologie, um “Smart Contracts” zwischen Betreibern und Nutzern privater Ladestationen zu ermöglichen. Wie Slock.it-Gründer Stephan Tual im Unternehmens-Blog einräumt, gibt es freilich noch technische Hürden für eine breite Durchsetzung. Gleichzeitig appelliert er an den Gesetzgeber, möglichst schnell die regulatorischen Voraussetzungen für eine echte „Peer to Peer Economy“ zu schaffen.

0
Page 1 of 3123