SHE-Blogpicks

Daten-Ökosystem für autonome Autos

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Damit autonome Systeme funktionieren, benötigen sie Daten. Autonome Mobilität (Foto: Steve Jurvetson) erfordert ein Daten-Ökosystem, das aus Fahrzeugen,  in Straßen eingebauten Sensoren, Auto-zu-Auto-Kommunikation, Wetterdiensten und anderen Quellen stammt, schreibt Michael Krigsman bei ZDnet. Für die aktuelle Ausgabe seines CXO-Talk haben drei einschlägige Fachleute dieses Thema und seine Weiterungen diskutiert: Paul Ballew, Chief Data Officer bei Ford, Evangelos Simoudis von der auf Big Data-Investments spezialisierten Risikokapitalfirma Synapse und David Bray von der Harvard University. Wie üblich gibt es vom CXO-Talk auch das Video in voller Länge.

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Forscher foppt Künstliche Intelligenz

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Selbstlernende Algorithmen lassen sich mit mit „feindlichen Beispielen“ (adversarial examples) hinters Licht führen. Wie Anish Athalye im Open AI Blog behauptet, funktioniert das in der Bilderkennung entgegen verbreiteten Annahmen auch dann, wenn Bilder beim maschinellen Lernen aus verschiedenen Perspektiven analysiert werden – allerdings nur mit speziellen Bildern. Wie der Doktorand am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ausführt, lassen sich solche „robusten“ feindlichen Bilder mithilfe einer Methode erzeugen, die kleinste Störungen im Bildaufbau dazu nutzt, gezielt Fehler bilderkennender Software zu provozieren. Er zeigt als Beispiel das Bild einer Katze (siehe Screenshot), die von der Software mal korrekt, mal jedoch als Desktop Computer identifiziert wird. – Die Erkenntnis könnte weitreichende Konsequenzen für die Entwicklung des autonomen Fahrens haben, warnt Athalye. Denn in dieser Domäne gehe man bisher davon aus, dass die verwendeten Bilderkennungsverfahren durch wechselnde Perspektiven praktisch fehlersicher seien.

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E-Autos laden im Peer-to-Peer-Netz

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An Ladestationen für Elektroautos herrscht Mangel; nur gut 6.000 öffentliche gibt es in Deutschland. Dazu kommen allerdings mehr als 40.000 private Lademöglichkeiten. Die Idee des Start-ups Slock.it: Wenn nur 15 Prozent aller Inhaber diese Stationen in einem Peer-to-Peer-Netzwerk (Symboldbild) zur Verfügung stellten, würde das die hierzulande öffentlich verfügbaren Ladekapazitäten mit einem Schlag verdoppeln. Eine entsprechende App, von Slock.it in Kooperation mit der RWE-Tochter Innogy entwickelt, nutzt die Blockchain-Technologie, um “Smart Contracts” zwischen Betreibern und Nutzern privater Ladestationen zu ermöglichen. Wie Slock.it-Gründer Stephan Tual im Unternehmens-Blog einräumt, gibt es freilich noch technische Hürden für eine breite Durchsetzung. Gleichzeitig appelliert er an den Gesetzgeber, möglichst schnell die regulatorischen Voraussetzungen für eine echte „Peer to Peer Economy“ zu schaffen.

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Risiko autonomer Autos: uninformierte Menschen

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Selbstfahrende Autos, die man nicht selbst besitzt, sondern bei Bedarf nur heranzuwinken braucht, um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen und wieder zurück gefahren zu werden: Diese Vision von Innovationsführern wie Elon Musk (Tesla) oder Travis Kalanick (Uber) sei zwar nicht aus der Luft gegriffen, so der Economist in einem ausführlichen Artikel über die Zukunft der Mobilität. Ein prinzipielles Problem ist es aber nach Einschätzung der Autoren, dass autonome Fahrzeuge (Beispielfoto: Jaguar Landrover) ihren Insassen die Verantwortung für einzelne Handlungen abnehmen und sie von Echtzeit-Informationen abschneiden. Erst im Notfall solle der Mensch eingreifen, sei dann aber nicht ausreichend informiert. Die Kernschmelze von Harrisburg 1979 und diverse Flugzeugabstürze seien auf derartige strukturell bedingte menschliche Fehler zurückzuführen.

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E-Autos taugen nicht als Stromspeicher

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Das Smart Grid unter wesentlicher Beteiligung von Elektroautos, die Ökostromspitzen zwischenspeichern und bei Bedarf an andere Verbraucher abgeben können, existiert nach wie vor nicht, schreibt Gregor Honsel im Blog von Technology Review. Seit fast zehn Jahren ein Medienthema, fehle noch immer die Infrastruktur für „Vehice to Grid“ (Fotomontage). Der Grund, so Honsels Recherche: Für die Autohersteller ergebe sich kein Geschäftsmodell aus der Technologie. Und die in aktuellen E-Autos verbaute relativ preisgünstige Ladetechnik sei nicht für „bidirektionales Laden”, also auch für die Wieder-Abgabe von Strom, geeignet. Wenn E-Autos irgendwann wirklich in nennenswerter Zahl genutzt würden, meint Honsel, könnte es sich rächen, dass die Hersteller das Thema aus diesen Gründen vernachlässigt haben.

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