SHE-Blogpicks

Realität ist ja doch nur eine Illusion

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Virtuelle Realität wird uns nicht von der „echten“ Realität entfremden – weil es die nämlich gar nicht gibt. Das behauptet zumindest der englische Neurowissenschaftler Anil Seth von der Universität Sussex. Matthias Henrici setzt sich in seinem Innovationsblog mit Seths Thesen auseinander – unter anderen: Unser Ich ist nur eine Halluzination. Weiter: Virtual und Augmented Reality (Symbolbild) sind erst der Anfang; als nächstes kommt Augmented Consciousness, das erweiterte Bewusstsein. Henricis leitet daraus einen wie üblich provokanten Aufruf ab: „Vergessen Sie das Internet of Things – jetzt kommt das Internet of connected Senses. Bedenken gegen heute noch nicht fassbare Entwicklungen disqualifiziert der Blogger als „Moral-Bremse“.

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Virtual Reality im Abstieg – AR kommt

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Anwendungen der Virtuellen Realität (VR) könnten schon bald in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, um Platz zu machen für Augmented Reality (AR), heißt es im Economist.  Ein Grund: Für VR werde nach wie vor zu schwierig zu handhabende Hardware benötigt: VR-Brille, Controller, externe Bewegungssensoren und ein Computer, der über leistungsfähigere Prozessoren als die für Mobilgeräte üblichen verfügt und der zudem durch lästige Kabel mit den Peripheriegeräten verbunden werden müsse, um die Datenrate für ein wirklich überzeugendes VR-Erlebnis übertragen zu können. Weiterer Grund: Während die VR überwiegend der Entertainment-Bereich sei, gebe es für AR auch viele Einsatzmöglichkeiten im Professionellen, etwa der Medizin (Foto). Deshalb, so der Autor, setzten unter anderen auch Apple und Microsoft zusehends auf AR. Apple habe „einige Hundert“ entsprechend qualifizierte Entwickler auf der Payroll. Und Microsoft stelle mit dem jüngsten Windows-10-Update „Mixed-Reality“-Erweiterungen zur Verfügung, die auf den AR-Endgeräten diverser Drittanbieter laufen. Economist-Prognose: Die aktuelle Welle an VR-Endgeräten zu vergleichsweise niedrigen Preisen sei nur ein „letztes Hurra“ mit Blick auf das anstehende Weihnachtsgeschäft.

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AR, VR und das Internet der Sinne

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Virtuelle und erweiterte Realität beziehungsweise Augmented Reality (Foto) sind stark im Kommen, erzeugen aber auch Ängste – vor zunehmender Dominanz der Technologiebeherrscher wie Google etc., aber auch davor, dass Menschen den Bezug zur Realität verlieren könnten. Diese Angst hält Matthias Henrici für unbegründet, wie er in einem Beitrag für den Innovationsblog schreibt. Bei seiner Begründung bezieht er sich auf den Kognitionswissenschaftler Anil Seth. Der hatte sich in einem Vortrag im Rahmen der TED-Vortragsreihe auf philosophischem Wege mit der These befasst, dass  wir als Menschen lediglich im Wachzustand produzierte Halluzinationen seien. Für den, der schlafe oder tot sei, höre die ganze Welt auf zu existieren. Es sei daher zutreffender, statt von“Augmented Reality“  von „Augmented Consciousness“ zu reden, also von erweitertem Bewusstsein. Henrici hält es in diesem Zusammenhang für möglich, dass auf das Internet der Dinge einmal das „Internet der Sinne“ folgt.

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Digitaler Einzelhandel im Supermarkt der Zukunft

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1000px-coop_italia_logo-svgIm Rahmen der (gesponserten) Interview-Serie CXO Talk hat der CIO von Coop Italia, Gabriele Tubertini,  seine Sicht von der Zukunft des Lebensmittel-Einzelhandels dargestellt. Im Interview mit Michael Krigsman von ZDnet schildert der CIO des italienischen Handelsriesen (zirka 13 Milliarden Euro Jahresumsatz) unter anderem ein Szenario, in dem Kunden detaillierte Informationen über Produkte erhalten können, indem sie einfach mit dem Finger darauf zeigen. Technik aus Microsofts Spielekonsole Kinect soll dafür sorgen, dass die Produkte exakt identifiziert und alle Infos (Preis, Herkunft, Inhaltsstoffe etc.) auf einem Bildschirm angezeigt werden. Mobilgeräte wie Tablets oder Smartphones, gerade von älteren Menschen oft als Barriere empfunden, würden damit für das Kundenerlebnis unwichtig. Tubertini hatte den Supermarkt der Zukunft erstmals im Rahmen der Expo 2015 in Mailand vorgestellt.

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