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Musik per Hirnsteuerung auswählen – und umgekehrt?

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Neste_Think_EarMusikstücke per Gedanken auswählen und abspielen: Das soll die „Think Ear“-Technologie ermöglichen, die bei dem finnischen Öl-Unternehmen Neste momentan im Rahmen eines Projekts erprobt wird. Fünf EEG-Sensoren in einem Kopfhörer (Bild) sollen Hirnwellen lesen und per Microcomputer in Kommandos übersetzen; Bluetooth-Verbindung zu externen Geräten und Cloud-Diensten möglich. Nicholas Carr spinnt das Thema in seinem Blog „Rough Type“, satirisch überhöht, weiter: Weil Interaktion nun mal keine Einbahnstraße sei, werde Google demnächst bestimmt in der Lage sein, Hirnwellen zu lesen und dazu passende Musik einzuspielen. Kein Wunder, so Carr, dass die Technik von einer Ölfirma stammt: Wenn die Bodenressourcen erstmal ausgeschöpft seien, dann es doch nur logisch – und bestimmt lukrativ – das menschliche Hirn mittels Fracking anzuzapfen.

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„Augmented Intelligence“ – Fortschritt mit sozialen Risiken

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ibm_researchKünstliche Intelligenz heißt im Englischen AI, was für “Artificial Intelligence” steht. Die Abkürzung sollte jedoch besser als „Augmented Intelligence“ aufgelöst werden, so IBM Research in einer Antwort auf einen „Request for Information“ der US-Regierung. In der eigenen Forschung konzentriere man sich auf Systeme, die menschliche Fähigkeiten erweitern anstatt danach zu streben, menschliche Intelligenz als Ganzes nachzubilden. – IBM sehe AI in diesem Zusammenhang als Chance auf Produktivitätssteigerungen, höhere Einkommen und insgesamt mehr Beschäftigung, schreibt dazu Thomas Claburn in der Informationweek. Insgesamt werde das möglicherweise wirklich eintreten, so der Autor. Aber auch erweiterte Intelligenz bringe Probleme mit sich, und zwar für diejenigen, die dadurch ihre Jobs verlieren ohne Aussicht auf neue Beschäftigung.

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