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Microsoft: Veteran an der Spitze

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Das Unternehmen der Stunde ist Microsoft – und nicht etwa Alfabet (Google), Amazon, Apple oder Facebook , findet Heinz-Paul Bonn (Bild). Der Blogger und IT-Branchenveteran mit Mittelstandsfokus begründet das so, dass Microsoft sich als einziges Unternehmen in der Spitzengruppe der Fortune 500 gehalten hat. Seit den Old-Economy-Zeiten vor 20 Jahren mit Exxon, General Motors, Shell und anderen bis heute, zusammen mit den Obengenannten. Und das hat Microsoft-CEO Satya Nadella nach Bonns Überzeugung mit unvergleichlich konsequenter Cloud-Orientierung geschafft, in Verbindung mit starkem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Office Suite und Webservices für das Internet der Dinge. Worauf der Nadella-Fan außerdem verweist: Die Marktkapitalisierung der Ex-Windows-Company hat sich in der Amtszeit des 3. CEOs von 300 Milliarden auf 681 Milliarden Dollar (Stand KW 2/2018) weit mehr als verdoppelt.

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Virtual Reality im Abstieg – AR kommt

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Anwendungen der Virtuellen Realität (VR) könnten schon bald in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, um Platz zu machen für Augmented Reality (AR), heißt es im Economist.  Ein Grund: Für VR werde nach wie vor zu schwierig zu handhabende Hardware benötigt: VR-Brille, Controller, externe Bewegungssensoren und ein Computer, der über leistungsfähigere Prozessoren als die für Mobilgeräte üblichen verfügt und der zudem durch lästige Kabel mit den Peripheriegeräten verbunden werden müsse, um die Datenrate für ein wirklich überzeugendes VR-Erlebnis übertragen zu können. Weiterer Grund: Während die VR überwiegend der Entertainment-Bereich sei, gebe es für AR auch viele Einsatzmöglichkeiten im Professionellen, etwa der Medizin (Foto). Deshalb, so der Autor, setzten unter anderen auch Apple und Microsoft zusehends auf AR. Apple habe „einige Hundert“ entsprechend qualifizierte Entwickler auf der Payroll. Und Microsoft stelle mit dem jüngsten Windows-10-Update „Mixed-Reality“-Erweiterungen zur Verfügung, die auf den AR-Endgeräten diverser Drittanbieter laufen. Economist-Prognose: Die aktuelle Welle an VR-Endgeräten zu vergleichsweise niedrigen Preisen sei nur ein „letztes Hurra“ mit Blick auf das anstehende Weihnachtsgeschäft.

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Die Fürchterlichen Fünf

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Tech-Kolumnist Farhad Manjoo (Foto) hat in der New York Times eine Serie über die fünf Unternehmen mit den weltweit höchsten Börsenwerten und ihre Macht gestartet: Alphabet (Google), Amazon, Apple, Facebook und Microsoft. Diese „fürchterlichen Fünf“ (frightful five), wie er sie nennt, werden nach seiner Überzeugung in den kommenden Jahren noch an Wirkkraft auf unser privates, gesellschaftliches und professionelles Leben zunehmen. In der ersten Folge geht es um den Einfluss auf den Unterhaltungssektor – konkret: um ihre Pläne, tiefer ins Film-, Fernseh- und Musikbusiness einzusteigen und um die daraus entstehende Furcht vor einer kulturellen Dominanz der Fünf.

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Verzicht auf digitale „Leibeigenschaft“?

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Amazon, Apple, Facebook, Google (Alphabet), Microsoft: Stellen Sie sich vor, Sie wären gezwungen, nach und nach auf deren Dienste und Produkte zu verzichten – in welcher Reihenfolge würden Sie sich verabschieden? Dieses Quiz hat Farhaad Manjoo (Bild) auf der Website der New York Times mit seinen Lesern veranstaltet und die Ergebnisse mit seinen eigenen Präferenzen verglichen. Hintergrund des Spiels war ein Blog-Artikel, in dem er über seine persönliche „Leibeigenschaft“ zu den „Frightful Five“ räsoniert hatte und der Frage nachgegangen war, von welchem Unternehmen er am stärksten abhängig ist. – Ein Zwischenergebnis des Quiz‘ (an dem man nach wie vor teilnehmen kann): Die meisten Befragten würden zuerst auf Facebook verzichten.

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Apple wie Nordkorea? Spotify probt den Aufstand.

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Apple_logo_black.svg Spotify_logo13Apple würde ein gutes Rollenmodell für Diktatoren wie Nordkoreas Kim Jong-Un abgeben, urteilt ZD-Net-Blogger Jason Perlow: Entwickler in der iOS-Welt dürften nicht einmal erwähnen, dass man ihre Apps auch außerhalb des App Stores kaufen kann, empört er sich. Und 30 Prozent Abgabe auf die kompletten App-Store-Umsätze einschließlich Folgekäufen seien einfach „absurd“. Zeit für eine Revolution – deren Anführer nun Spotify werden könnte, wie Perlow hofft: Der Musik-Streaming-Dienst legt sich mit Apple an, nachdem das aktuelle Spotify-Update wegen Hinweisen auf andere Bezugsquellen im App Store blockiert wurde.

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