SW-Entwicklung: Fetisch Komplexität?

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Eigentlich gilt in der Softwareentwicklung Conways Gesetz von 1968 mit der Forderung, Komplexität zu eliminieren beziehungsweise zu beherrschen, etwa durch Modularisierung. Oft jedoch, meint Eberhard Wolff (Bild) im Blog von Heise Developer mit Bezug auf Conway, werde Komplexität geradezu angebetet: Manager strebten aus Prestige-Gründen ein möglichst großes Team und ein entsprechendes Budget an, Architekten und Entwickler seien stolz auf die Größe und Komplexität der Herausforderungen, vor denen sie stehen. Conway und Wolff unisono: Neben Mehrkosten (vielleicht nicht so schlimm) könne das nach den Parkinsonschen Gesetzen zu chaotischer Kommunikation und einem Kollaps der Softwarearchitektur (schlimm) führen.