SHE-Blogpicks

Fantasiebegriff: Licht auf das Darknet

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darknetDas Darknet ist kein schummriger Online-Laden, in dem man allerlei Illegales von zwielichtigen Gestalten erwerben kann, der sich aber bei gegebenem Anlass behördlicherseits einfach ausheben und schließen lässt. Es sei vielmehr ein unscharfer Fantasiebegriff, der von Ahnungslosen dazu missbraucht werde, technische Abläufe zur verschlüsselten, anonymen Kommunikation mit Angst und Schrecken zu belegen, wettert der Blogger Klemens Kowalski in seinem Blog „Kowabit“. Das Erklärungs-Niveau des Begriffs sei in etwa dasselbe, als würde man sagen, der Untergrund sei weit unten. Politikerforderungen nach dem Durchleuchten des Darknets, um Waffenkäufe wie den des Münchener Amokschützen zu verhindern, seien darum komplett sinnlos. – Um wenigstens etwas Licht um den Begriff Darknet scheinen zu lassen, erklärt und verlinkt Kowalski, welche Werkzeuge gebraucht werden, um am Darknet (Bild: grafische Darstellung von Transaktionen im nicht mehr existierenden Darknet-Markt Evolution) teilzunehmen.

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Wipro-Blogger: Bimodale IT ist am Ende

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govindaraj_ranganDie bimodale oder Two-speed IT nähert sich ihrem Ende, schreibt Govindaraj Rangan auf der Blog-Seite des indischen IT-Dienstleisters Wipro, bei dem er das Datacenter Innovation Office leitet. Die ursprüngliche Idee sei es gewesen, großen Organisationen auf schnelle Weise agile Agilität einzupflanzen, ohne die etablierten IT-Strukturen zu beeinträchtigen. Ein zweites, agiles IT-Team zu unterhalten, habe sich jedoch als zu teuer erwiesen. Und die „alten“ Teams, so Rangan, würden versuchen, auch so agil zu wirken wie die neuen. In Wahrheit würden sie sich aber abgehängt und unterlegen fühlen.

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IoT: Standards statt Elektroschrott

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Standards statt ElektroschrottEndgeräte und Komponenten im Internet of Things verschwinden vom Markt, wenn sie sich nicht durchsetzen oder der Hersteller pleite ist. Was angesichts proprietärer Schnittstellen und APIs oft bleibt, ist Elektroschrott, wettert Jason Perlow in seinem ZDNet-Blog. Beispiele: das Streaming-Endgerät Cone von Aether (pleite), die Heimvernetzungsplattform Revolv (von Google übernommen und in Nest integriert) oder die drahtlosen Vue-Zone-Videokameras von Netgear (Cloudservice eingestellt), selbst ältere iPad-Modelle (nicht auf OS 10 aktualisierbar). Als Konsequenz fordert Perlow Konsortien, in denen sich Hersteller auf offene Schnittstellen wie die Wifi-Spezifikationen (WLAN) und Bluetooth einigen.

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Tesla-Vision, die zweite: E-Trucks und smarte Busse

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Tesla-Vision
Vor zehn Jahren stellte Tesla-Gründer Elon Musk (Foto) den ersten Masterplan für sein Unternehmen vor: teure E-Autos bauen, mit den Gewinnen preisgünstigere Modelle entwickeln, dann Volumenmodelle, schließlich Solarenergie erzeugen. Nachdem die beiden ersten Schritte erledigt sind und (wohl kaum zufällig) kurz nach einem Todesfall durch autonomes Fahren mit einem Tesla erregt nun der zweite Teil von Musks Vision Aufsehen. Wesentliche Teile (unter anderen): elektrisch betriebene Schwerlast-Transporter und ein System ebensolcher Busse, die nicht auf feste Routen beschränkt sind, sondern Passagiere vor der Haustür abliefern können. – Beide Konzepte sollen auf autonomem Fahren basieren und sich bereits in frühen Entwicklungsstadien befinden.

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Investor Thiel pro Trump: Image-Problem für das Silicon Valley?

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Investor Thiel Paypal-Mitgründer Peter Thiel ist ein großer Fan und Förderer von Donald Trump, weshalb der milliardenschwere Tech-Investor deutscher Herkunft, der auch im Aufsichtsrat von Facebook sitzt, einen Redner-Slot auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner hatte. Einerseits gut im Sinne eines direkten Drahts zwischen dem Silicon Valley und Washington (sofern Trump Präsident wird), kommentiert Farhad Manjoo in der New York Times. Andererseits wecke das die Befürchung im Valley, die Tech-Szene könne sich damit ein Image von Engstirnigkeit, Fremdenfeindlichkeit, Rückwärtsgewandtheit und Demokratieschwäche einhandeln. Neben den bekannten Trump’schen Positionen führt Manjoo für diese Befürchtung auch öffentliche Statements Thiels an. So habe dieser geäußert, seit den 20er Jahren gebe in der US-Politik keinen Grund mehr zu Optimismus, wofür unter anderem das Frauenwahlrecht verantwortlich sei.

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