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„Augmented Intelligence“ – Fortschritt mit sozialen Risiken

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ibm_researchKünstliche Intelligenz heißt im Englischen AI, was für “Artificial Intelligence” steht. Die Abkürzung sollte jedoch besser als „Augmented Intelligence“ aufgelöst werden, so IBM Research in einer Antwort auf einen „Request for Information“ der US-Regierung. In der eigenen Forschung konzentriere man sich auf Systeme, die menschliche Fähigkeiten erweitern anstatt danach zu streben, menschliche Intelligenz als Ganzes nachzubilden. – IBM sehe AI in diesem Zusammenhang als Chance auf Produktivitätssteigerungen, höhere Einkommen und insgesamt mehr Beschäftigung, schreibt dazu Thomas Claburn in der Informationweek. Insgesamt werde das möglicherweise wirklich eintreten, so der Autor. Aber auch erweiterte Intelligenz bringe Probleme mit sich, und zwar für diejenigen, die dadurch ihre Jobs verlieren ohne Aussicht auf neue Beschäftigung.

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Customer Experience: Wie muss ein Business Case aussehen?

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nancy_porteKundenbindung durch positive „Customer Experience“ (CX) kostet Geld – und zwar oft aus dem IT-Budget. Und das ist gar nicht so einfach lockerzumachen, wie sich oft herausstellt. Wer das Investment vom CEO oder CFO freigezeichnet bekommen will, braucht also einen überzeugenden Business Case – mit einem möglichst kurzfristigen Return on Investment. Dass viele Finanzverantwortliche den Unterschied zwischen Kundenservice und Kundenerlebnis nicht verstehen – Dient denn nicht beides der Kundenzufriedenheit? – mache diese Aufgabe nicht leichter, schreibt Nancy Porte vom Kundenbindungs-Spezialisten Verint. In einem Beitrag für Customerthink gibt sie Ratschläge für CX-Verantwortliche, die zumindest in ihrem Fall zum Erfolg geführt hätten.

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Schwere Vorwürfe gegen Internet-Adressverwaltung ICANN

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ICANNDas zentrale Adressverzeichnis (IANA) des Internet soll Ende September dieses Jahres von der US-Regierung offiziell an die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) übertragen werden, nachdem diese bereits seit ihrer Gründung 1999 die Funktion faktisch ausgeübt hat. Nun ist die ICANN unter massiven Beschuss durch das eigene Aufsichtsgremium (IRP) geraten, berichtet “The Register”. Der Hintergrund: Das zentrale ICANN-Board hatte Anwendungen für die neuen Top-level Domains .inc, .llp und .llc. den Community-Status  verweigert und sie damit praktisch unbrauchbar gemacht. In einem Widerspruchsverfahren gegen diese Entscheidung hatte die ICANN sich auf rechtliche Gutachten bezogen – die aber vom eigenen Anwalts-Team erstellt worden waren. Das IRP wirft der Organisation nun in einem 80-seitigen Gutachten „Anmaßung“ und das Missachten rechtlicher Standards vor. Sogar vorbeugende Abschirmungsmaßnahmen gegen Untersuchungen seien getroffen worden.

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CTN, Gartner: Position des Chief Data Officer im Aufwind

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ctnAnfang 2015 prophezeiten die Marktforscher von Gartner, dass die Hälfte aller Unternehmen 2017 die Position eines Chief Data Officers eingerichtet haben werde. Das CIO Talk Network hat nun festgestellt, dass die CDO-Position vor allem in regulierten Unternehmen, etwa in der Finanzbranche, tatsächlich schon weit verbreitet ist. Zudem ist man der Frage nachgegangen, ob die CDO-Position den Unternehmen etwas gebracht hat – außer das Organigramm aufzublähen. Zu Wort kommen CDOs und Business-Verantwortliche aus den Bereichen Finanzen und Gesundheitswesen

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Gefährdung von Menschenleben: Schwere Vorwürfe gegen Wikileaks

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Zeynep_TufekciDie Enthüllungsplattform Wikileaks hat mit der Veröffentlichung von 300.000 E-Mails nach dem Putschversuch gegen Recep Tayip Erdogan auf unverantwortliche Weise das Leben von Millionen Menschen, besonders Frauen, in der Türkei gefährdet. Diesen Vorwurf erhebt die türkische Bloggerin Zeynep Tufekci (Bild), die an den Universitäten North Carolina und Harvard unterrichtet, in einem Beitrag für die Huffington Post. Menschenrechtsaktivisten in der Türkei haben demnach die geleakten „Erdogan emails“ durchsucht und nichts Berichtenswertes gefunden. Stattdessen hätten sie festgestellt, dass in von Wikileaks verlinkten Datenbanken detaillierte persönliche Daten von nahezu allen wahlberechtigten Frauen in der Türkei zu finden seien, teils mit Wohnadressen und Handynummern. Tufekci: „Es gibt keinen einzigen guten Grund, so viele Männer und Frauen der Gefahr von Identitätsdiebstahl, Schikane und Schlimmerem auszusetzen.“

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