SHE-Blogpicks

Handys aufladen durch Fingerwischen

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nelson_sepulvedaMobiltelefone, die sich durch Fingerwischen und Bluetooth-Headsets, die sich allein dadurch, dass man sie trägt, aufladen: Das könnte künftig Realität sein. Wie Eurekalert! berichtet, gelang es Nelson Sepulveda (Foto) und Andy Henion, Forschern der Michigan State University, mithilfe eines ferro-elektrischen Nanogenerators  (FENG) Energie für den Betrieb eines LCD-Touchscreens, von 20 LED-Leuchten und einer flexiblen Tastatur zu erzeugen. Das geschah allein durch Berührung und Druck, ganz ohne Batterie-Unterstützung. Bei dem FENG handelt es sich um einen dünnen Film, der zudem gefaltet werden kann und dann mehr Energie erzeugt als in einer Schicht.

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Ignoriert Jira Komplexitäten in der SW-Entwicklung?

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techcrunch_logo_2013Das Tool Jira von Atlassian  ist in der Softwareentwicklung  sehr weit verbreitet: zur Fehlerverwaltung und Problembehandlung, aber auch für das Projektmanagement und die Planung von Funktionen. Letzteres hält Techcrunch (li.: Logo) -Kolumnist Jon Evans, selbst Entwickler, für nicht gut. Nach seiner Ansicht verhindert das Konzept von Jira nämlich gute Softwareentwicklung, sobald es zu mehr als zur Fehlerverfolgung eingesetzt wird. Die Verteilung eines Projekts auf einzelne Jira-Tickets, gängige Praxis in vielen Teams, berücksichtige meist nicht die Komplexität eines Gesamtprojekts und die gegenseitigen Abhängigkeiten der Features. Diese Interdependenzen mit „linked tickets“ abbilden zu wollen, sei geradezu „kindisch.“ Vernünftige Planung von Software-Features funktioniere nur mit intensiver Kommunikation – und zwar in Textform, nicht als Tickets.

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Kreditkarten in sechs Sekunden gehackt

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newcastle_logoKreditkarten können in sechs Sekunden gehackt werden, und zwar mittels „Distributed Guessing Attack“, wie ein Team der englischen Newcastle University nun nachgewiesen und im Journal IEEE Security & Privacy beschrieben hat. Eurekalert! zufolge werden dabei Varianten der kartenspezifischen Sicherheitsdaten über diverse Websites systematisch ausprobiert, die Kartendaten also quasi erraten. Bei einem Test sollen weder das Visa-Netzwerk noch die betroffenen Banken die verteilten Angriffe bemerkt haben. – Ein Angriff auf die Einzelhandelskette Tesco im November, der deren Kunden insgesamt 2,5 Millionen Pfund Sterling kostete, soll nach dieser Methode ausgeführt worden sein.

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Projekt „Schmalbart“: Fakten gegen rechte Hetze

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christoph_kappesNachdem das sehr erfolgreiche ultrarechte US-Online-Netzwerk Breitbart seine Expansion nach Deutschland angekündigt hat, formiert sich eine Gegenbewegung. – Breitbart, nach seinem Gründer benannt, einem 2012 verstorbenen Journalisten, sticht durch Rassismus, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit in attraktiver Boulevard-Aufmachung hervor und sorgt mit Falschmeldungen für Hetze. Breitbarts früherer Chef Stephen Bannon war Wahlkampfmanager von Donald Trump und wurde von diesem jüngst zum Chefstrategen ernannt. –  Ein Online-Projekt des Hamburger Publizisten Christoph Kappes (Bild) mit dem beziehungsreichen Namen „Schmalbart“ will faktenignoranten Hetzquellen wie Breitbart nun Aufklärung entgegensetzen – in verständlicher Sprache und ohne die in sozialen Medien oft anzutreffende intellektuelle Arroganz.

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Suchtechnik für das Internet der Dinge

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payam_barnaghiamit_shethFür das Internet der Dinge reichen die herkömmlichen Suchmechanismen nicht mehr aus, die sich nur in den Formates Text, Bild und Video auskennen, heißt es bei Eurekalert!. Um den Output von Millionen vernetzter Geräte und Sensoren durchsuchen zu können, seien automatische Suchfunktionen erforderlich, die sich dynamisch und eigenständig verändern, abhängig etwa von ortsbezogenen Informationen. An den Universitäten Surrey (England) und Wright State laufen Forschungen dazu. Ein Artikel im Magazin „Intelligent Systems“ der IEEE von Payam Barnaghi (Surrey, links) und Amit Sheth (Wright) fasst die Möglichkeiten und Herausforderungen der neuen Technik zusammen.

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