SHE-Blogpicks

Management durch Messwerte hat Schwächen

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Nur was messbar ist, lässt sich zum Erfolg steuern. Diese Ansicht ist im Management generell und besonders in der IT weitgehend konsensfähig. Bei der Softwareentwicklung führe kritiklose Hörigkeit gegenüber Metriken jedoch oft in die Irre, schreibt Eberhard Wolff in seinem Blog auf dem Developer Channel des Heise Verlags. Gehe es etwa um die Testabdeckung, also darum, wie viel von einem Software-Code tatsächlich getestet würden, sei es recht einfach, quantitativ gute Ergebnisse zu erzielen, so. Ob aber wirklich die kritischen und relevanten Code-Passagen getestet worden sind, sei mit Metriken nicht zu belegen, von den Rechenergebnissen des Codes ganz zu schweigen. Der Software-Architekt und DevOps-Experte von der Beratungsfirma InnoQ erkennt darin ein Prinzip: Eine Metrik, bei der ein bestimmter Zielwert vorgegeben wird, höre auf, tatsächlich sinnvolle Informationen zu liefern.

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Handys aufladen durch Fingerwischen

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nelson_sepulvedaMobiltelefone, die sich durch Fingerwischen und Bluetooth-Headsets, die sich allein dadurch, dass man sie trägt, aufladen: Das könnte künftig Realität sein. Wie Eurekalert! berichtet, gelang es Nelson Sepulveda (Foto) und Andy Henion, Forschern der Michigan State University, mithilfe eines ferro-elektrischen Nanogenerators  (FENG) Energie für den Betrieb eines LCD-Touchscreens, von 20 LED-Leuchten und einer flexiblen Tastatur zu erzeugen. Das geschah allein durch Berührung und Druck, ganz ohne Batterie-Unterstützung. Bei dem FENG handelt es sich um einen dünnen Film, der zudem gefaltet werden kann und dann mehr Energie erzeugt als in einer Schicht.

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Ignoriert Jira Komplexitäten in der SW-Entwicklung?

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techcrunch_logo_2013Das Tool Jira von Atlassian  ist in der Softwareentwicklung  sehr weit verbreitet: zur Fehlerverwaltung und Problembehandlung, aber auch für das Projektmanagement und die Planung von Funktionen. Letzteres hält Techcrunch (li.: Logo) -Kolumnist Jon Evans, selbst Entwickler, für nicht gut. Nach seiner Ansicht verhindert das Konzept von Jira nämlich gute Softwareentwicklung, sobald es zu mehr als zur Fehlerverfolgung eingesetzt wird. Die Verteilung eines Projekts auf einzelne Jira-Tickets, gängige Praxis in vielen Teams, berücksichtige meist nicht die Komplexität eines Gesamtprojekts und die gegenseitigen Abhängigkeiten der Features. Diese Interdependenzen mit „linked tickets“ abbilden zu wollen, sei geradezu „kindisch.“ Vernünftige Planung von Software-Features funktioniere nur mit intensiver Kommunikation – und zwar in Textform, nicht als Tickets.

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Kreditkarten in sechs Sekunden gehackt

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newcastle_logoKreditkarten können in sechs Sekunden gehackt werden, und zwar mittels „Distributed Guessing Attack“, wie ein Team der englischen Newcastle University nun nachgewiesen und im Journal IEEE Security & Privacy beschrieben hat. Eurekalert! zufolge werden dabei Varianten der kartenspezifischen Sicherheitsdaten über diverse Websites systematisch ausprobiert, die Kartendaten also quasi erraten. Bei einem Test sollen weder das Visa-Netzwerk noch die betroffenen Banken die verteilten Angriffe bemerkt haben. – Ein Angriff auf die Einzelhandelskette Tesco im November, der deren Kunden insgesamt 2,5 Millionen Pfund Sterling kostete, soll nach dieser Methode ausgeführt worden sein.

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Projekt „Schmalbart“: Fakten gegen rechte Hetze

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christoph_kappesNachdem das sehr erfolgreiche ultrarechte US-Online-Netzwerk Breitbart seine Expansion nach Deutschland angekündigt hat, formiert sich eine Gegenbewegung. – Breitbart, nach seinem Gründer benannt, einem 2012 verstorbenen Journalisten, sticht durch Rassismus, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit in attraktiver Boulevard-Aufmachung hervor und sorgt mit Falschmeldungen für Hetze. Breitbarts früherer Chef Stephen Bannon war Wahlkampfmanager von Donald Trump und wurde von diesem jüngst zum Chefstrategen ernannt. –  Ein Online-Projekt des Hamburger Publizisten Christoph Kappes (Bild) mit dem beziehungsreichen Namen „Schmalbart“ will faktenignoranten Hetzquellen wie Breitbart nun Aufklärung entgegensetzen – in verständlicher Sprache und ohne die in sozialen Medien oft anzutreffende intellektuelle Arroganz.

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