SHE-Blogpicks

Weniger Gestaltungsfreiheit für mehr Systemsicherheit

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Bruce_Schneier_at_CoPS2013-IMG_9174Herumprobieren, Fehler hinnehmen und die Welt kreativ gestalten? Dieser Freiheit von Entwicklern, in der Start-up-Szene vielfach gefordert und gefördert, müssten Regierungen ein Ende bereiten, so der New Yorker Security- und Kryptografie-Fachmann Bruce Schneier (Foto) in einer Keynote auf der Infosec-Konferenz in London, von John Leyden zitiert in The Register. Das Internet of Things bringe viel zu hohe Risiken für Funktion und Sicherheit realer Systemen mit sich, um auf strenge Regeln für „Security by Design“ verzichten zu können. In zwei, drei Jahren, so Schneier, müsse man mit Dingen wie Erpressungssoftware (Ransomware) in den Bordcomputern von Autos rechnen. Das Problem: In der Auto- und Flugzeugindustrie durch Zertifikate sichergestellt, fehle das erforderliche Sicherheitsniveau in der IT, weil Politiker keine Ahnung von Technik hätten – und umgekehrt.

 

 

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Tesla: Dominanz im Automarkt mit In-App-Käufen?

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teslaautopilotDigitale Technik, das sind nicht nur Funktionen, sondern kann auch ihr Weglassen sein. Längst üblich: Spiele und andere Software oder Apps gibt es in der Basisversion gratis, wer mehr will, kauft einen Code und aktiviert gesperrte Features. Dieses In-App-Geschäftsmodell gelte mehr und mehr auch in der Realwirtschaft, so Jack Stewart in Wired. Führend sei Autohersteller Tesla, dessen Kunden allerlei physikalisch vorhandene Upgrades kostenpflichtig per Klick aktivieren können, etwa höhere Batteriekapazität oder Fahrerassistenzsysteme bis hin zum Autopiloten (Foto). Mit solchen In-Car-Käufen, glaubt Stewart, habe Tesla gute Chancen, den Automarkt einmal zu dominieren.

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Vorwurf gegen Facebook: kitschiger News-Imperialismus

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zuckerbergFacebook-Chef Mark Zuckerberg (Foto) vertritt eine kitschige Vorstellung von Weltoffenheit, die gleichzeitig hirnvernebelt („soggy-minded“) und imperialistisch ist, urteilt Nicholas Carr in seinem Blog Rough Type. Das harsche Verdikt bezieht sich auf Zuckerbergs Vision einer globalen Community, in der zwar Menschen inakzeptable Inhalte posten und sonstige Fehler machen, die künftig aber mehr und mehr von optimierten Algorithmen auf der Facebook-Plattform verhindert werden sollen. Die wahre Idee dahinter, so Carr: Facebook wolle Dominanz über den Nachrichtenmarkt und damit weitere Einnahmequellen erreichen.

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Physiker: Öko bremsen, an High-tech glauben

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Hazy_Lujiazui_-_PuDong,_ShanghaiDer Umstieg von fossilen zu erneuerbaren Energien führt zurück in eine energiearme Ökogesellschaft, die aber die dringendsten Zukunftsprobleme nicht lösen und bürgerliche Freiheiten massiv einschränken wird, sagt der Physiker Gerd Ganteför in einer European-Kolumne voraus. Stattdessen favorisiert er darum konsequentes, „ideologiefreies“ Streben nach einer globalen Hochtechnologiezivilisation – wie schon heute in asiatischen Megacities (Foto: Pu Dong/Shanghai) –, die alle Möglichkeiten von Wissenschaft und Technik ausschöpft, um Zukunftsprobleme zu lösen.

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Forrester-Analyst: Bimodale IT doch kein Erfolgsmodell

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John-McCarthy-ForresterBimodale IT oder Two-speed IT – die Parallelität von traditioneller Delivery für stabile Strukturen einerseits sowie Agilität und Speed für Innovation andererseits – gilt vielen als Königsweg des modernen IT-Managements. Forrester Marktforscher John McCarthy (Foto) widerspricht dem in einem ausführlichen Report, den Curtis Franklin kommentiert. Wesentlicher Einwand: IT-Infrastruktur werde teilweise von Fachbereichen und Kunden isoliert und dadurch zu langsam weiterentwickelt.

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