SHE-Blogpicks

Omnichannel? Gibt es nicht wirklich!

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thomas_wieberneitUnternehmen interagieren auf allen Kanälen mit ihren Kunden: Telefon, E-Mail, Online-Anzeigen, Apps, Communities, Soziale Medien, Messenger und mehr; der „Omnichannel“ ist das aktuelle Zauberwort im Marketing. Indes: Von wenigen Ausnahmen abgesehen, gibt es ihn gar nicht, stellt Thomas Wieberneit in einem Beitrag für die Plattform „Customer Think“ fest. Und das sei kein Verlust, setzt der Autor noch eins drauf. Ohnehin sei es schlauer, Prioritäten bei der Gestaltung der Wege zum Kunden und retour zu setzen. – Vier Trends sieht der CRM-Fachmann (Bild) mit SAP-Vergangenheit, heute CEO des Unternehmens Epikonic: Zum Ersten mobile Content-Kanäle, zunehmend mit VR/AR-Fähigkeit und Sprachunterstützung (Siri etc.). Zum Zweiten eine Konsolidierung von Funktionen in Apps mit mehreren Zwecken. Zum Dritten das Aufgehen der Telefonie in diesen Vielzweck-Apps. Und schließlich die weitgehende Ablösung menschlicher Aktivitäten in der Service-Kette durch intelligente Software.

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Internet für Arme: Widerstand gegen Facebook

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free_basics_facebookFacebook will Geringverdienern in den USA kostenlosen Zugang zu einer begrenzten Auswahl von Internet-Ressourcen verschaffen. Solche Freigebigkeit diene vor allem dem Spender und wäre für die Empfänger von Schaden, kommentieren jedoch Rachita Taneja and Mark Tseng Putterman in „Wired“: Die User würden damit in einer von Facebook kontrollierten Sphäre von Sites und Apps eingeschlossen, was gegen die Prinzipien eines offenen, freien Internets verstoße. – In Indien und Ägypten haben die Behörden das „Free-Basics“-Programm (Bild: Logo) aus diesen Gründen bereits gestoppt. Indische Aktivisten hatten gegen das „poor Internet for poor people“ opponiert, worauf Facebook mit einer „aggressiven“ Werbekampagne reagiert habe, so die Autoren.

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Virtuelle Realität, gefühlsecht

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ali_israr_disney_researchDisney Research hat eine 360-Grad-Virtual-Reality-Anwendung entwickelt, die mit haptischen Effekten arbeitet. Wie die Wissenschafts-Site Eurekalert!  berichtet, verwendet das Team um Forschungsleiter Ali Israr (Bild) einen Stuhl, der Sinneseindrücke am Körper vermitteln können soll, und eine Bibliothek von vorkonfigurierten Gefühlseffekten, darunter fallenden Regen, ein schlagendes Herz und das Laufen einer Katze. Die Forscher haben ihren VR360°-Player vor kurzem in München auf der Konferenz VRST2016 präsentiert.

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Gefahrenraum Internet of Things

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uberwachungskameraViele der aktuellen Geräte im Internet of Things sind oft extrem unsicher, wie etwa eine Vielzahl von DDos-Angriffen durch die Malware Mirai deutlich machten, schreibt Ken Munro im Blog der britischen Security-Beratungsfirma Pen Test Partners. Zum Beispiel sei es relativ einfach, fernsteuerbare Überwachungskameras (Beispielbild) in ein Mirai-Botnetz zu übernehmen. Die Software solcher Kameras könne allzu häufig nicht einmal aktualisiert werden, weshalb einige vom Hersteller zurückgerufen würden. Solche Rückrufe wiederum könnten zu haftungsrechtlichen Konsequenzen führen, deren Tragweite von Land zu Land unterschiedlich, aber durchaus existenzbedrohend für die Hersteller sein könne. Künftige Geräte könnten zwar sicher entwickelt werden, aber vorerst seit das Internet of Things ein riesiger Gefahrenraum.

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Verbot von Ad-Blockern machbar und durchsetzbar?

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adblock_plus_2014_logo-svgAd-Blocker wie das weit verbreitete Adblock Plus (Bild) sollen nach dem Willen von Medien- und Werbeunternehmen verboten werden; die Bundesregierung hat das im Juni dieses Jahres ausweislich des Berichts der Bund-Länder-Kommission über Medienkonvergenz auch befürwortet. Für den Blogger Klemens Kowalski schlicht falsch: Die Prämisse eines Verbots, dass nämlich Ad-Blocker in die Software von Medien-Webseiten eingreifen, treffe nicht zu; vielmehr werde auf Client-Seite der Empfang selektierter Daten verhindert. Außerdem hält er ein Verbot für nicht durchsetzbar, denn das ginge nur durch „Identifizierung per IP beim Surfen mit anschließender Abmahnung oder Hausdurchsuchung“. Das scheine auch der Bundesregierung unterdessen zu schwanen, so Kowalski. In der Antwort auf eine Kleine Anfrage von Linken-Abgeordneten vom 24. Oktober 2016 im Bundestag heiße es jetzt nämlich, deutlich zurückhaltender, „gesetzliche Regelungen“ würden geprüft.

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