SHE-Blogpicks

Fallstudie: was Software teuer macht

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Wenn Softwareprojekte den Kostenrahmen sprengen, lassen sich die Gründe oft nur durch intuitives Drehen an diversen Stellschrauben ändern. Am Software Engineering Institute (SEI) der Carnegie Mellon University hat nun ein Forscherteam anhand einer Fallstudie beim US-Verteidigungsministerium einen Weg gefunden, die Schlüsselfaktoren von Softwarekosten zu identifizieren. Wie Bill Nichols im Blog des Instituts schreibt, soll die Anwendung von kausalen Denkansätzen („causal learning“) Software-Einkäufer unter anderem in die Lage versetzen, Steuerung und Planung von Softwarekosten über deren gesamten Lebenszyklus zu verbessern und den Wettbewerb unter den Anbietern zu verstärken.

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Komplexe Probleme: Faulheit hilft

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Problemstellungen mit Hunderten von Parametern und Tausenden möglicher Kombinationen überfordern oft selbst modernste Computing-Ansätze – mit tiefgreifenden Auswirkungen auf Funktion und Effizienz industrieller Prozesse, heißt es bei Eurekalert. Beispiel: Eine schadhafte Güterzuglokomotive muss ausgetauscht werden; gesucht wird ein Ersatz mit exakt passenden Energie-, Signal- und Energiesystemen sowie passender Spurbreite – und das möglichst sofort und mit minimalem Aufwand. An der Aalto-Universität in Helsinki (li.) und der Universität Leuven (Belgien, re.) ist nun eine Methode entwickelt worden, die den Lösungsaufwand massiv reduziert, indem nur die dringendsten und relevantesten Teilaufgaben adressiert und die anderen ignoriert werden. Forschungsleiter Anton Weinzierl vergleicht diesen „Faulheits“-Ansatz mit dem Weg aus einem Labyrinth heraus: Ohne Karte müsse man alle Wege ausprobieren, mit Karte sei der Weg schnell gefunden. – Das Forschungspapier wurde kürzlich auf der International Joint Conference on Artificial Intelligence vorgestellt.

 

 

 

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SW-Architektur ohne Grundsätze

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Traditionelle Grundsätze in der Softwarearchitektur führen oft zu Problemen, meint der Softwareentwickler und Buchautor Eberhard Wolff (Bild: Innoq) im Blog von Heise Developer. Die Wiederverwendung von Komponenten etwa habe durchaus Nachteile – hier verweist Wolff auf einen früheren Blogbeitrag –, ebenso wie redundanzfreie Datenhaltung. Und das Ziel der Skalierbarkeit von Architekturen erweise sich als Luxus, wenn Systeme gar nicht in Produktion gehen, was nicht selten geschehe. Auch über Technologieunabhängigkeit sowie Standardisierung und Vereinheitlichung lohne es sich kritisch nachzudenken. Wolffs dringender Rat: Damit Softwarearchitektur besser wird, müsse man „Abschied nehmen von dem, was nicht funktioniert“.

 

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Strategien Digitaler Transformation

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Die digitale Transformation hat viele Aspekte. Was jedoch laut den Autoren eines aktuellen E-Books von Tech Republic (Bild: Logo) aus dem Hause ZDNet immer gilt, ist: IT-Profis sollen digitale Verfahren zur Verbesserung von Geschäftsprozessen und -abläufen einführen. Nicht selten, so Tech Republic, gelte es jedoch, Lücken zwischen technologischer Innovation und dem Ausführen digitaler Lösungen zu schließen. Das E-Book – ein Auszug kann gratis gegen Registrierung heruntergeladen werden – befasst sich mit den Hindernisse, die der digitalen Transformation im Wege stehen, und beschreibt Strategien, wie CIOs und CDOs sie überwinden können.

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Gartner: Android sicherer als iOS

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Das Mobilbetriebssystem Android (li.) von Google hat gegenüber dem Konkurrenten iOS (Apple, re.) aufgeholt, was die Sicherheit der jeweiligen Smartphones beim Betrieb in Unternehmensnetzwerken angeht. Zu diesem Schluss kommt eine Gartner-Studie, die Research Director Patrick Hevesi in einem Gastbeitrag auf silicon.de vorstellt. War die Sicherheit von Android in der Version 7 den modernsten Apple-Geräten noch deutlich unterlegen, ziehen Geräte mit Android 8 nicht nur mit iOS gleich, sondern sogar daran vorbei. Vor allem Samsung-Geräte mit der Security-Software Knox schneiden gut ab, so Gartner: In 13 von 16 Kriterien ernteten sie das Urteil „strong“.

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