SHE-Blogpicks

Riskante IT auf Frachtschiffen

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Um die IT-Sicherheit auf Schiffen, besonders auf Frachtschiffen, sei es nicht gut bestellt, warnt Ken Munro im Blog von Pen Test Partners. So würden Ladepläne oft noch per USB oder Diskette zwischen Schiffen und Hafenbehörden übertragen, nicht selten auch unverschlüsselt per E-Mail. So sei es recht einfach für Angreifer, hier einzugreifen und die Daten zu manipulieren. Die Folgen seien potentiell desaströs, so Munro: Seine Szenarien reichen vom Chaos durch nicht wiederauffindbare Container über Schieflagen (Foto: Frachter Rena 2011 vor Neuseeland, NZ Defence Force) weil schwere Container seitlich statt zentral geladen werden bis hin zu Umwelteinflüssen durch fremdes Ballastwasser, das Ökosysteme negativ beeinflussen kann. – Dringender Rat des Security-Experten: Hafenbehörden und Schiffsbetreiber müssten eng zusammenarbeiten und sichere Übertragungsmöglichkeiten für Schiffsladepläne schaffen.

 

Stricken Rena Cargo Ship Finally Sinks Off New Zealand’s Coast

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IT-Lecks in deutschen Rathäusern

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Mit der  IT-Sicherheit in deutschen Kommunen sieht es schlecht aus. Zu diesem Ergebnis zumindest kommt netzpolitik.org. Wie Anna Biselli im Blog der Organisation schreibt, ist es angesichts klaffender Sicherheitslücken, etwa leicht zu erratender Passwörter, selbst für Laien oft kein Problem, an vertrauliche Informationen aus den Rathäusern zu gelangen. Netzpolitik.org bezieht sich auf eine Untersuchung von Martin Tschirsich, der zehn „RIS“ (Ratsinformationssysteme) untersucht hat. Bei Tschirsich handelt es sich um den Informatiker, der vor der Bundestagswahl Sicherheitslücken in einer häufig eingesetzten Wahlsoftware aufgedeckt hatte. – Bild: Kölner Stadttorschlüssel aus dem 18. Jahrhundert; Willy Horsch

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Datenschutz? Datenpolitik!

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2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Aber auch sie wird nicht in der Lage sein,  die Probleme zu lösen, die sich aus der zunehmenden Anzahl datengetriebener Geschäftsmodelle ergeben, prognostizieren die Gastautoren Julia Manske und Tobias Knobloch im Blog iRights Info. Sie plädieren für eine Datenpolitik über den Datenschutz hinaus, die „gesellschaftlich nützliche Datennutzungen“ fördert – und demgegenüber dafür sorgt, dass nicht alle Möglichkeiten der Datennutzung akzeptiert werden. Die Forderung der Autoren, deren Blogbeitrag auf einem Impulspapier für die Denkfabrik „Stiftung Neue Verantwortung“ basiert, geht hin bis zu einer gesellschaftlichen und gesetzlichen Ächtung schädlicher Datennutzung. Bild: EFF-Graphics

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Handlanger mit künstlicher Intelligenz

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Das goldene Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (Symboldbild) ist es nicht, was wir heute erleben, schreibt Miranda Katz in Wired – aber doch bereits das goldene Zeitalter einer durch KI erhöhten Produktivität. Die Technologie sei mittlerweile mächtig genug, um auf einem soliden Niveau viele komplexe Aufgaben in Ansätzen zu lösen. KI sei aber (noch) nicht bedrohlich, so die Autorin, denn für die Feinarbeit bedürfe es menschlicher, wirklicher Intelligenz. Unter dem Strich steige freilich die Produktivität, etwa bei Übersetzungsarbeiten: Mit KI-Unterstützung könne ein Übersetzer die fünffache Textmenge bewältigen – und damit den Verfall der Honorare in diesem Markt kompensieren.

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Arbeitskräfte – in der Mangel?

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DEN Fachkräftemangel gibt es nicht. Wenn schon, dann sollte es DIE Fachkräftemangel heißen, schreibt Robert Franken in seinem Blog „Digitale Tanzformation“. Und damit meint er nicht mehrere unterschiedliche Ausprägungen von Expertenknappheit. Was er meint, ist die Mangel, durch die Mitarbeiter gedreht würden, ist der Druck, dem sie ausgesetzt seien, ohne Rücksicht auf Burnout- und ähnliche Folgen. Anforderungen würden weit über den eigentlichen Fokus der Arbeit ausgedehnt, etwa durch ausufernde Dokumentationspflichten. Das Problem besteht nach seiner Ansicht im System – und hier bezieht sich Franken auf die Bloggerin Lydia Krüger, die von einem „Fachkräfteabwehrmaßnahmenplan“ schreibt – beziehungsweise den Rahmenbedingungen, unter denen Menschen arbeiten. In Wahrheit gehe es den Arbeitgebern nach wie vor allein um Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung ohne Rücksicht auf die Folgen für die Menschen. (Bild: wisdomjobs)

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