SHE-Blogpicks

Chaos ist das neue Normal

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Noch vor einigen Jahren erwartete man, dass Massendaten und ihre zunehmend intelligente Verarbeitung zu mehr Prognose-Präzision führen, künftige Entwicklungen daher mit größerer Sicherheit voraussagbar sein würden. New-York-Times-Autor Farhad Manjoo (Bild) nennt in seiner Kolumne als Beispiele Googles Voraussage von Grippewellen und die Performance des Wahlforschers Nate Silver, der vor der US-Präsidentschaftswahl 2012 die Gewinner in allen Staaten korrekt prognostizierte. Das Gegenteil sei jedoch in den letzten zwei Jahren eingetreten, schreibt der Tech-Autor nun und verweist unter anderem auf Brexit und Trump-Wahl. Wer nun glaubt, dass solche Überraschungen Ausnahmen gewesen seien und das bevorstehende Jahr eine Rückkehr zur Normalität bringen werde, sei auf dem Holzweg, warnt Manjoo. In immer mehr Daten, Inhalten und Kommunikationsvorgängen sieht er das Potential für eine anschwellende Welle an überraschenden Ereignissen mit tiefgreifender Wirkung. Unvorhersagbarkeit, Chaos, sei die neue Normalität.

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Passwort-Manager: riskanter Komfort

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Auch wenn Passwörter nicht unbedingt gegen die momentanen Über-Bedrohungen Meltdown und Spectre schützen, sind sie sinnvoll – allerdings nur dann, wenn sie auch sinnvoll gewählt und verwaltet werden (Symbolbild). Dabei helfen Passwort-Manager. Wie es in Wired mit Bezug auf das Center for Information Technology Policy der Universität Princeton heißt, bergen viele von denen jedoch wiederum ein Risiko, nämlich die Autofill-Funktion, die Passwörter beim Besuch einer Login-Seite automatisch einträgt. Dieses Komfort-Feature, warnen die Princeton-Forscher, werde von vielen Unternehmen, die zu Werbezwecken E-Mail-Adressen sammeln und verifizieren (Phishing), ausgenutzt. Die Sicherheitsarchitektur der meisten Browser versuche dem zwar einen Riegel vorzuschieben, allerdings ohne gutes Ergebnis. Wired empfiehlt deshalb die Wahl eines Passwort-Managers ohne Autofill-Funktion. Der Artikel listet eine Reihe einschlägiger Produkt mit Stärken und Schwächen auf.

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NetzDG gilt nun – und weiter?

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Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) zur Bekämpfung von Hass- und Gewalt-Postings in sozialen Medien ist seit Jahresanfang in Kraft. Nun nimmt die Diskussion darüber nimmt erneut Fahrt auf – auch wenn gar nicht klar ist, ob etwa die Sperrung des Twitter-Kontos der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch auf dem Gesetz fußt. Constanze Kurz (Bild), Berliner Informatikerin und ehrenamtliche Sprecherin des Chaos Computer Clubs, geht in einem Beitrag für Netzpolitik.org noch einmal auf die Schwächen des Gesetzes ein und hält es zumindest gegenwärtig für unwahrscheinlich, dass verlässliche inhaltliche Prüfungen durchführbar sind, mangels qualifizierter Ressourcen bei Twitter und Co.. Außerdem sei es mit der Anonymisierungstechnik Tor recht einfach, seinen Standort zu verschleiern und das nur in Deutschlang geltende Gesetz zu umgehen.

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Wachstum, Pfusch: Cloud-Trends 2018

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2018 wird das Cloud-Wachstum weiter an Geschwindigkeit zunehmenden, prognostiziert David Linthicum in seinem Infoworld-Blog. Was der Guru auch noch auf den Markt und seine Teilnehmer zukommen sieht, sind unter anderem mehr und folgenreichere Datenverluste als je zuvor – nicht unbedingt durch Angriffe, sondern schlicht durch „Idioten“, die bei den Sicherheitsvorkehrungen pfuschen. Auch werde die Dominanz der US-Provider abnehmen, etwa durch wachsende Player wie Alibaba (China). Und, ganz mutig: Im Marktsegment Software as a Service (SaaS) werde entweder Microsoft oder Oracle den erfolgreichsten Player, Salesforce.com, übernehmen und diese „Cash cow für die nächsten 20 Jahre melken“.

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Kann KI soziale Stabilität fördern?

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Künstliche Intelligenz und Big Data erledigen immer mehr geistige Arbeit und gefährden dadurch Bürojobs, so wie einst die Mechanisierung klassische Fabrikarbeit verdrängt hat. Außerdem bedroht: Arbeitsplätze von Taxi-, Bus- und Bahnlenkern. Elisabeth Mason (Foto) räumt diese sozialen Risiken durchaus ein. Es sei aber Zeit, so die Direktorin des Poverty and Technology Lab an der Universität Stanford in einem Artikel für die New York Times, auch die Kehrseit zu betrachten. Big Data und KI, so die Forscherin, hätten nämlich das Potential, Armut erfolgreich zu bekämpfen und soziale Stabilität zu fördern. Zum Beispiel sei es möglich, mittels Künstlicher Intelligenz zu prognostizieren, wo künftig Stellen unbesetzt bleiben und welche Qualifikationen in welchen Regionen nachgefragt werden. Auch die universitären Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildung, schreibt Mason, könnten mithilfe intelligent ausgewerteter großer Datenbestände erheblich verbessert werden.

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