SHE-Blogpicks

KI, Blockchain: keine CIO-Prioritäten

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IT-Organisationen konzentrieren sich derzeit sehr stark auf die Cloud. Automatisierung und Big-Data-Analysen stehen ebenfalls ganz vorn auf den To-do-Listen. Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und die Blockchain dagegen, in vielen Umfragen die Top-Themen für IT-ferne Führungskräfte, rangieren bei CIO & Co. weit hinten. Das berichtet Jessica Davis (Bild) in der Information Week mit Bezug auf den “IT Trends Index Report” von Solarwinds, für den weltweit 800 IT-Manager nach ihren Prioritäten befragt wurden. Solarwinds-Forscher Patrick Hubbard führt die Diskrepanz dem Artikel zufolge darauf zurück, dass IT-Entscheider nach wie vor scharf an operativen Kennzahlen, etwa Service Levels, gemessen werden und wenig Zeit finden, sich um Innovationsthemen zu kümmern.

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Profitiert GooF vom EU-Datenschutz?

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Google und Facebook dominierten gemeinsam die „Überwachungsökonomie“, urteilt der Buchautor und Hochschullehrer Nicholas Carr in seinem Blog „Rough Type“ und bezieht sich dabei auf Schätzungen, wonach die beiden Online-Giganten zwischen der Hälfte und drei Vierteln aller digitalen Werbeausgaben weltweit auf sich vereinen. Weil Google nicht über eine starke Social-Media-Plattform verfüge, ergänzten sich die Angebote des Unternehmens zudem vortrefflich mit denen von Facebook und erzeugten Carr zufolge ein Duopol  („GooF“) mit hohem Potential zum Missbrauch persönlicher Nutzerdaten – aber auch von Marktmacht gegenüber der werbetreibenden Wirtschaft. – Mehr Regulierung also? Besser nicht, meint Carr. Denn speziell die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) werde das Duopol weiter stärken, weil außer GooF nur wenige Wettbewerber es sich finanziell leisten könnten, die neuen, strengen Regularien technisch umzusetzen.

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Amazon, Tesla: lebensgefährliche Jobs

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Amazon und Tesla gehören zu den zwölf Unternehmen mit den gefährlichsten Arbeitsplätzen in den USA, folgt man dem Dirty Dozen Report, den der National Council for Occupational Safety and Health (National COSH; Bild: Logo) anlässlich der Arbeitergedenkwoche (23. – 30. April 2018) vorgelegt hat. Bei Amazon seien demnach Todesfälle (sieben seit 2013) und Verletzungen auf den enormen Leistungsdruck und die intensive Überwachung zurückzufühen, denen die Angestellten ausgesetzt seien. Und bei Tesla erleiden Mitarbeiter National CPSH zufolge 83 Prozent mehr schwere Verletzungen als im Durchschnitt der Autobranche. – Im Blog des Tesla-Angestellten Jose Moran hatte es im Februar 2017 geheißen, nach seinem Gefühl arbeite er für ein Unternehmen der Zukunft unter Bedingungen aus der Vergangenheit.

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Wann und wie rechnet sich KI?

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Welchen ökonomischen Wert liefert Künstliche Intelligenz (Symbolbild)? Das McKinsey Global Institute hat mehr als 400 KI-Projekte untersucht, um diese Frage zu beantworten. Laut Jessica Davis von der Information Week liegt das anfänglich größte KI-Potential nicht in brandneuen Anwendungen, etwa Bots, die aktiv potentielle Kunden anrufen, um ihnen etwas zu verkaufen. Unter dem Strich zahle sich viel eher eine Steigerung der Performance von Anwendungen aus, die bereits vorher mit analytischen Verfahren untersucht wurden: den Business-Kernprozessen. Im Bereich Sales und Marketing beispielsweise, so Michael Chui, einer der Autoren des Reports, lasse sich das so zusammenfassen, dass genauere Voraussagen, was Kunden wollen, und fundiertere Produktempfehlungen zu höheren Verkäufen führten.

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Mehr Kostenkontrolle in SW-Projekten

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Mit ihren Kostenschätzungen liegen die Verantwortlichen für die Entwicklung von Software-Systemen oft daneben. Im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums haben Forscher von der Software Solutions Division am Software Engineering Institute der Carnegie Mellon University in den vergangenen Jahren einen Ansatz unter der Bezeichnung „kausales Lernen“ (causal Learning) entwickelt, mit dem sich die Faktoren aus dem Ruder laufender Softwarekosten identifizieren lassen sollen. Wie Forschungsleiter Robert Stoddard im Blog des Instituts schreibt, sollen sich daraus verlässlichere Interventionsmöglichkeiten in laufende Softwareprojekte ergeben.

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