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Forrester: Amazon stärker als Apple

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Apples Marktkapitalisierung hat vergangene Woche die 1-Billion-Dollar-Marke überschritten, das erste Mal, dass ein Unternehmen an der Börse so hoch bewertet wurde. Aber das reiche nicht, warnt Forrester-Analyst James McQuivey im Blog des Marktforschungsunternehmens. Amazon sei dabei, die „Herzen und Hirne“ der Kunden zu übernehmen: So habe eine Umfrage (Download gegen Registrierung) unter US-Kunden beider Unternehmen ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Befragten darauf vertrauen, von Amazon als geschätzte Kunden behandelt zu werden, während dieser Wert für Apple nur bei 38 Prozent lag. Und wenn die Kunden sich für eine Welt entscheiden müssten, in der nur eines der Unternehmen existiert, würden 42 Prozent Amazon nehmen, nur 24 Prozent Apple.

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Cloud-native: teurer als gedacht

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Programme, die eigens für die Cloud geschrieben wurden, laufen dort besser und kostengünstiger als Legacy Software. Aber die Kosten für die Legacy-Migration in echte Cloud-Programme sind meist höher als man denkt. Davor warnt David Linthicum (Bild) in der Infoworld. Nach seiner Erfahrung, berichtet der Autor und Berater, wird das Refactoring, also die cloud-optimierte erneute Codierung existierender Software, bis zu dreimal so teuer wie ursprünglich geplant. Der Hauptgrund Linthicum zufolge: Die Qualität der alten Software sei meist wesentlich schlechter als erwartet, so dass zuerst einmal Kosten dafür entstünden, ihre Architektur in einen vernünftigen Basiszustand zu bringen. Erst dann könne man mit dem eigentlichen Refactoring beginnen.

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Brauchen wir Robotergesetze?

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Roboter beziehungsweise künstliche Intelligenzen dürfen Menschen nicht schaden, müssen deren Befehlen gehorchen und ihre eigene Existenz schützen. Diese drei Robotergesetze von Isaac Asimov zitiert Aleksandra Sowa in ihrem aktuellen Beitrag für das Debatten-Magazin The European. Sie reichen jedoch nach ihrer Meinung nicht aus, weil Roboter sich mittlerweile, wie in Japan, sogar um politische Ämter bewerben (Bild: Wahlplakat auf Twitter für Bürgermeisterwahl in Tokio) und anstelle von Menschen Entscheidungen treffen. Sowa fordert in ihrer lesenswerten Betrachtung neue, verbindliche Robotergesetze und hofft dabei auf die kürzlich eingesetzte Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags zur Künstlichen Intelligenz.

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Kundendaten: Ohne IT geht es nicht

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Customer-Data-Plattformen (CDP) – Systeme, die Kundendaten aus allen verfügbaren Quellen extrahieren, verwalten und über zentrale Schnittstellen verfügbar machen – haben ein Jahr starken Aufwinds hinter sich: 2017 waren sie im Gartner Hype Cycle auf dem Gipfel der Erwartungen angelangt; nun droht ein böses Erwachen. Das befürchtet zumindest David Raab im Marketing-Blog Customer Think. Für ihn sind die CDPs auf der Talsohle der Desillusionierung angelangt. Zu den Gründen dafür zählt der auf Marketing-Technologien spezialisierte Berater, dass die Erwartungenttäuscht worden sei, die komplexe Datenbanktechnik hinter CDP könne ohne Unterstützung der Unternehmens-IT beherrscht werden.

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Fallstudie: was Software teuer macht

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Wenn Softwareprojekte den Kostenrahmen sprengen, lassen sich die Gründe oft nur durch intuitives Drehen an diversen Stellschrauben ändern. Am Software Engineering Institute (SEI) der Carnegie Mellon University hat nun ein Forscherteam anhand einer Fallstudie beim US-Verteidigungsministerium einen Weg gefunden, die Schlüsselfaktoren von Softwarekosten zu identifizieren. Wie Bill Nichols im Blog des Instituts schreibt, soll die Anwendung von kausalen Denkansätzen („causal learning“) Software-Einkäufer unter anderem in die Lage versetzen, Steuerung und Planung von Softwarekosten über deren gesamten Lebenszyklus zu verbessern und den Wettbewerb unter den Anbietern zu verstärken.

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