Little Brother optimiert die Arbeitsleistung

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Arbeitsleistungen und andere Aktivitäten von Menschen mithilfe von Sensoren ständig protokollieren und bewerten: Den Traum von Effizienzoptimierern, gleichzeitig Albtraum von Privacy-Verfechtern und Arbeitnehmervertretern könnte ein Forschungsprojekt am Dartmouth College in Hanover/New Hamsphire der Verwirklichung näher bringen. Wie Eurekalert meldet, überwacht dabei ein Smartphone körperliche Aktivitäten, Ort, Telefonnutzung und Umgebungslicht, während ein Fitness-Tracker (Armband o. ä.) Herzfunktion, Schlag, Stress und Körperindikatoren wie Gewicht und Kalorienverbrauch misst. Gleichzeitig liefern Bluetooth-Sensoren (Beacons) – zuhause und am Arbeitsplatz – Informationen, wann eine Person gearbeitet beziehungsweise Pause gemacht hat. Ausgewertet werden die so erhobenen Daten mit Machine-Learning-Algorithmen. Forschungsleiter Professor Andrew Campbell (Foto: Linkedin-Profil) sieht in dem System weniger ein Überwachungswerkzeug als vielmehr einen „… Weg für neue Formen des Feedbacks an die Arbeitnehmer, um ihnen … eine Anleitung zu geben, wie sie ihre Arbeit angehen”.