Fantasiebegriff: Licht auf das Darknet

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darknetDas Darknet ist kein schummriger Online-Laden, in dem man allerlei Illegales von zwielichtigen Gestalten erwerben kann, der sich aber bei gegebenem Anlass behördlicherseits einfach ausheben und schließen lässt. Es sei vielmehr ein unscharfer Fantasiebegriff, der von Ahnungslosen dazu missbraucht werde, technische Abläufe zur verschlüsselten, anonymen Kommunikation mit Angst und Schrecken zu belegen, wettert der Blogger Klemens Kowalski in seinem Blog „Kowabit“. Das Erklärungs-Niveau des Begriffs sei in etwa dasselbe, als würde man sagen, der Untergrund sei weit unten. Politikerforderungen nach dem Durchleuchten des Darknets, um Waffenkäufe wie den des Münchener Amokschützen zu verhindern, seien darum komplett sinnlos. – Um wenigstens etwas Licht um den Begriff Darknet scheinen zu lassen, erklärt und verlinkt Kowalski, welche Werkzeuge gebraucht werden, um am Darknet (Bild: grafische Darstellung von Transaktionen im nicht mehr existierenden Darknet-Markt Evolution) teilzunehmen.