SHE-Blogpicks

Gefahren der Künstlichen Intelligenz

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Künstliche Intelligenz (Symbolbild) können sich auch Finsterlinge nutzbar machen, warnen Jack Clark, Michael Page und Dario Amodei im Blog Open AI. Als Co-Autoren einer Studie treffen die drei Autoren Voraussagen über den möglichen Missbrauch von KI und wie sich dem begegnen lässt. Gefahren entstehen demnach dadurch, dass bisherige Angriffsmöglichkeiten einfacher und mit geringeren Kosten ausgeführt werden könnten, neue Bedrohungen entstünden und die Zuordnung einzelner Attacken zu bestimmten Angreifern erschwert werde. Neben Analysen und Warnungen enthält die 100-seitige Studie Empfehlungen für Unternehmen, Wissenschaftler, Sicherheitsfachleute und Regierungen.

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Alexas nächstes Lernziel: Konversation

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Die meisten Alexa-Nutzer haben nach relativ kurzer Zeit herausgefunden, wofür die Intelligenz der Amazon-Sprachsoftware ausreicht und womit sie überfordert ist. Mit überschaubaren, strukturierten Suchaufgaben kommt Alexa klar und reagiert auch per Lautsprecher (Foto: Echo Dot) mehr oder weniger passend auf dahingeworfene Bemerkungen. Aber auf nicht zielgerichtete, gleichwohl sinnvolle Konversationen mit Wohlfühleffekt haben menschliche Gesprächspartner das Monopol. Noch, muss man wohl sagen. Denn bei Amazon arbeiten 5.000 Alexa-Entwickler. Und wie Wired berichtet, hat die Bezos-Company den mit 1 Million US-Dollar dotierten Alexa-Preis ausgelobt, um die talentiertesten Forscher an sich zu binden. Die Erfolge sind bereits beeindruckend, auch wenn Gespräche mitunter noch etwas befremdlich verlaufen, wie aus der Wired-Reportage hervorgeht.

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Standards fehlen, IoT-Boom bleibt aus

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Vernetzte Endgeräte im Internet der Dinge (Symbolbild) gibt es zuhauf, von Fitness-Trackern bis hin zu intelligenten Schließsystemen. Aber der ganz große Boom im Consumer-Markt sei trotzdem bislang ausgeblieben, stellt Hanna Pradler im Online-Magazin Digitale Welt fest. Als Grund hat die IoT-Fachfrau bei Telefónica Next Markensilos identifiziert, in denen Gerätehersteller gleichzeitig auch Apps und Connectivity anbieten. Ihre Empfehlung: eine Entkoppelung der Märkte für Hard- und Software, so dass Geräte- und App-Anbieter sich auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren und auf etablierte Connectivity-Standards setzen könnten. Aus Sicht der Verbraucher würde das gleichzeitig zu mehr Flexibilität und Skalierbarkeit des Angebots und damit zu mehr Nutzen der IoT-Endgeräte führen, meint Pradler.

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Aufpasser für Künstliche Intelligenz

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Steuergerechtigkeit, gerechte Verteilung medizinischer Ressourcen, Gleichbehandlung der Angehörigen unterschiedlicher Herkunfts- oder Hautfarbengruppen: Das alles ist nicht per se gegeben, sondern bedarf gezielter Regulierung. Auch digitale Technologien seien nicht automatisch neutral in ihren Auswirkungen, so Nick Thieme im Multiautoren-Blog undark.org. Im Gegenteil: Die in digitalen Systemen wirkenden Algorithmen zementierten die Ungleichverteilung ökonomischer Ressourcen. – Mit Bezug auf die Mathematikerin Cathy O’Neill stellt der auf Digitalisierungseffekte spezialisierte Jurist Thieme fest, Algorithmen ließen Reiche reich und Arme arm. Und das sei kein Zufall, sondern Beleg für “Neigungen” von Algorithmen, die sie von ihren Entwicklern „geerbt“ hätten. – Thieme fordert darum eine Regulierungsbehörde („Aufpasser“; Symbolbild) für Künstliche Intelligenz.

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KI, die erklärt, was sie tut

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Künstliche Intelligenzen, speziell selbstlernende neuronale Netze, machen vielen Menschen Angst. Der Grund: Sie können in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien Entscheidungen unter derart komplexen Annahmen treffen, dass sie für Menschen nicht mehr verständlich sind. Man weiß also nicht, warum sie etwas so entscheiden, wie sie es entscheiden. Eine höhere Akzeptanz und damit Nutzbarkeit von KI-Systemen, schreibt der Economist, ließe sich erreichen, wenn jene ihre Aktionen erklären könnten. Zu den ersten Forschungsaktivitäten in diese Richtung gehört laut Economist das Projekt „Explainable AI“ (XAI) der Defence Advanced Research Projects Agency (DARPA); Bild: Logo.

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