SHE-Blogpicks

Standards fehlen, IoT-Boom bleibt aus

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Vernetzte Endgeräte im Internet der Dinge (Symbolbild) gibt es zuhauf, von Fitness-Trackern bis hin zu intelligenten Schließsystemen. Aber der ganz große Boom im Consumer-Markt sei trotzdem bislang ausgeblieben, stellt Hanna Pradler im Online-Magazin Digitale Welt fest. Als Grund hat die IoT-Fachfrau bei Telefónica Next Markensilos identifiziert, in denen Gerätehersteller gleichzeitig auch Apps und Connectivity anbieten. Ihre Empfehlung: eine Entkoppelung der Märkte für Hard- und Software, so dass Geräte- und App-Anbieter sich auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren und auf etablierte Connectivity-Standards setzen könnten. Aus Sicht der Verbraucher würde das gleichzeitig zu mehr Flexibilität und Skalierbarkeit des Angebots und damit zu mehr Nutzen der IoT-Endgeräte führen, meint Pradler.

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Aufpasser für Künstliche Intelligenz

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Steuergerechtigkeit, gerechte Verteilung medizinischer Ressourcen, Gleichbehandlung der Angehörigen unterschiedlicher Herkunfts- oder Hautfarbengruppen: Das alles ist nicht per se gegeben, sondern bedarf gezielter Regulierung. Auch digitale Technologien seien nicht automatisch neutral in ihren Auswirkungen, so Nick Thieme im Multiautoren-Blog undark.org. Im Gegenteil: Die in digitalen Systemen wirkenden Algorithmen zementierten die Ungleichverteilung ökonomischer Ressourcen. – Mit Bezug auf die Mathematikerin Cathy O’Neill stellt der auf Digitalisierungseffekte spezialisierte Jurist Thieme fest, Algorithmen ließen Reiche reich und Arme arm. Und das sei kein Zufall, sondern Beleg für “Neigungen” von Algorithmen, die sie von ihren Entwicklern „geerbt“ hätten. – Thieme fordert darum eine Regulierungsbehörde („Aufpasser“; Symbolbild) für Künstliche Intelligenz.

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KI, die erklärt, was sie tut

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Künstliche Intelligenzen, speziell selbstlernende neuronale Netze, machen vielen Menschen Angst. Der Grund: Sie können in fortgeschrittenen Entwicklungsstadien Entscheidungen unter derart komplexen Annahmen treffen, dass sie für Menschen nicht mehr verständlich sind. Man weiß also nicht, warum sie etwas so entscheiden, wie sie es entscheiden. Eine höhere Akzeptanz und damit Nutzbarkeit von KI-Systemen, schreibt der Economist, ließe sich erreichen, wenn jene ihre Aktionen erklären könnten. Zu den ersten Forschungsaktivitäten in diese Richtung gehört laut Economist das Projekt „Explainable AI“ (XAI) der Defence Advanced Research Projects Agency (DARPA); Bild: Logo.

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CDP: Zielkonflikt von IT und Marketing

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Die noch recht neue Produktgruppe der Customer Data Platforms (CDP) soll den Marketing-Traum schlechthin erfüllen: die Sammlung aller Kundendaten aus allen Kanälen und eine strukturierte Sicht darauf. Der Technologie-Analyst David Raab (Bild) weist in einem Beitrag für customerthink.com nun darauf hin, dass die meisten CDP-Lösungen zwar viele Anforderungen der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-GDPR, gültig ab Ende Mai) erfüllen würden. Aber während die Lösungen bislang meist vom Marketing angeschafft worden seien, werde die Beschaffung  unter GDPR-Bedingungen wohl zunehmend in die Zuständigkeit der IT fallen. Und deren Ziele seien selten dieselben wie die des Marketings: Security und Compliance auf der einen (IT-) Seite, Customer Experience und Datenanalyse auf der anderen. Konflikte bis hin zur funktionalen Beeinträchtigung der CDP-Lösungen seien zu erwarten.

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Petition fordert Bundesdigitalminister

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Einen Digitalminister soll es im künftigen Bundeskabinett geben! Das fordern die Unterzeichner einer Petition, die der Bundesverband Deutsche Startups e.V. ins Leben gerufen hat. Unionsparteien und Sozialdemokraten hätten sich vor der Bundestagswahl gleichermaßen für ein eigenständiges  Digitalministerium beziehungsweise eine Staatsministerposition im Bundeskanzleramt ausgesprochen; die Koalitionsvereinbarung falle nun weit dahinter zurück, so die Initiatoren. Aus der digitalen „Kreidezeit“, wie sie heute etwa in den Schulen herrsche, werde man so nie herausfinden. Die Petition wird bereits von zahlreichen Initiativen unterstützt – so auch vom Mittelstands-Blogger Heinz-Paul Bonn. Der findet es unverständlich, dass es ein Seehofer-Ministerium für Heimat geben soll, die Digitalisierung aber ohne zentrale Führung auf alle möglichen Ressorts verteilt bleiben soll.

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