SHE-Blogpicks

Verdaddelt: CeBIT im “Massengrab” der IT

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Die CeBIT ist tot, aber sie möge nicht in Frieden ruhen, ruft Heinz-Paul Bonn der ehemaligen IT-Leitmesse hinterher. Friede im Sinne von Bedächtigkeit, die Innovation verhindere, ist für den Mittelstands-Aktivisten und Blogger der Grund dafür, dass die CeBIT im „Massengrab der versunkenen IT-Welten“, nach der Kölner Messe Orgatec und der Systems in München, gelandet ist. Bonn zieht vom Leder: In den Achtzigern hätten die Beiräte der Messe gegen Mittelstandsaktivitäten geschossen, in den Neunzigern „IT-Nieten in Nadelstreifen“ gegen den Einzug der Internet-Ökonomen in Turnschuhen opponiert. Das Internet der Dinge sei schlicht „verdaddelt“ worden; für die KI sei die CeBIT zu früh gestorben.

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Bücher, automatisch geschrieben

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Mehr als eine Million Bücher hat der Icon-Verlag bisher erzeugt – automatisch. Wie das funktioniert und welche Erfolge der Verlag bisher damit erzielen konnte, beschreibt dessen Gründer Philip M. Parker im Interview mit dem Heise-Magazin Telepolis (Bild: Logo). Der Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmer betont, dass die Bücher, die teilweise nur in Auflagen von einem Stück erscheinen, also auf individuelle Informationsbedürfnisse zugeschnitten sind, nicht von einer Software „geschrieben“ werden. Vielmehr handele es sich um eine patentierte Methode, bei der für jeden Bedarf sozusagen der Rahmen programmiert werde, innerhalb dessen Recherche- und Textarbeiten automatisch ablaufen.

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Es geht ohne Google

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Kann man ohne Google online leben? Ja, sagt Mike Kuketz. In seinem aktuellen Blogpost warnt der Security-Experte ausdrücklich und ausführlich davor, an die vorgebliche Möglichkeit zu glauben, Google-Dienste zu nutzen und trotzdem, mit nur wenigen Konfigurationseinstellungen, die Kontrolle über persönliche Daten zu behalten. Wer sich der Totalüberwachung der komfortablen und mächtigen Datenkrake entziehen will, müsse vielmehr Alternativen nutzen, etwa die Suchmaschinen Searx (Bild: Logo) und StartPage, das Kartenmaterial von OpenStreetMaps und den E-Mail-Dienst mailbox.org. – Kuketz gibt weitere, detaillierte Hinweise auf ein Leben ohne Google und verweist abschließend auf einen einschlägigen Beitrag des Wikileaks-Gründers Julian Assange.

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Technische Schulden beherrschen

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„Technische Schulden“ bei der Softwareentwicklung werde manchmal in Kauf genommen, um schnell live gehen zu können, manchmal entstehen sie aus Nachlässigkeit. In jedem Fall büßt man später dafür, weil die Software nur schlecht zu warten und weiterzuentwickeln ist. Am Software Engineering Institute (SEI) der Carnegie Mellon University (Bild: Logo) werden die Mechanismen, die zu „technical debt“ führen, nun systematisch analysiert. Im ersten Blogbeitrag einer geplanten Serie beschreiben Ipek Ozkaya und Robert Nord vom SEI, wie man technische Schulden datengetrieben in den Griff bekommen kann:  mithilfe einer Vorab-Analyse potentieller Probleme und Design-Fehler im Code und einem Ranking aller Fehler-„Kandidaten“.

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Warnung vor Gedächtnis-Hacks

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Tiefe Hirnstimulation: Dabei handelt es sich um ein chirurgisches Verfahren zur Behandlung neurologischer Erkrankungen. Sogenannte „Hirnschrittmacher“ – implantierte Titan-Elektroden zur Stimulation von Hirnarealen –  ermöglichen etwa die Linderung der Parkinson-Krankheit (Bild: Andreas Horn, Lizenz: CC BY-SA 4.0). Nun besteht offenbar ein Angriffsrisiko in diesem Zusammenhang: Wie Kaspersky Lab zusammen mit der Functional Neurosurgery Group der Oxford University im IoT-Blog „Securelist“ meldet, könnten Steuergeräte oder die Online-Management-Plattformen der Operations-Teams angegriffen werden, weil sie nicht selten unzureichend verschlüsselt und geschützt seien. Künftige Risiken seien vor dem Hintergrund zu bewerten, dass es in einigen Jahren möglich sein soll, Gedächtnis-Hirnströme aufzuzeichnen – und dann eben auch zu manipulieren.

 

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