SHE-Blogpicks

Wozu Blockchain auch noch gut ist

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Die Blockchain-Technologie wird oft mit dem Bitcoin gleichgesetzt. Die umstrittene Kryptowährung ist aber keineswegs die einzige Anwendungsmöglichkeit der Blockchain. Informationweek-Autorin Cynthia Harvey hat zehn Verwendungsmöglichkeiten zusammengestellt und exemplarisch beschrieben: von der Nachverfolgung verderblicher Waren in der Kühlkette (Beispielbild) über sichere Softwareentwicklung und das Management digitaler Inhalte bis hin zur Bearbeitung von Versicherungsansprüchen. Im Vordergrund immer: die Möglichkeit, mittels Blockchain so etwas wie ein sicheres dezentrales Register oder Hauptbuch („secure distributed ledger“) – von was auch immer – aufzubauen und zu betreiben.

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Bitcoin/Blockchain – alles verstanden?

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Blockchain, Mining, Proof of Work: Haben Sie verstanden, wie das Blockchain-Konzept (Beispielbild) und die Kryptowährung Bitcoin funktionieren? Falls nicht, könnte der jüngste Beitrag von Matthias Henrici in seinem Innovationsblog Abhilfe schaffen. Anhand eines einfachen Szenarios (eine moderierte Workshop-Runde), durchaus analoger Materialien und Hilfsmittel (Visitenkarten, Stifte und Papier, Fotokopierer) und einiger simpler Rechenoperationen (23 + 9 – 17 = X) führt der Autor in 16 Schritten durch den in Wirklichkeit extrem rechen- und zeitaufwändigen Prozess des Bitcoin-Mining und der Verifizierung. Zum Nachmachen und zum Erfinden einer eigenen Krypto-Währung wird es nicht reichen, aber das grundsätzliche Verständnis, das Henrici vermittelt, dürfte ausreichen, künftige Ausführungen über die Blockchain im Allgemeinen und den Bitcoin im Besonderen auf ihre Substanz hin abzuklopfen.

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Immer mehr private E-Mail-Spitzelei

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E-Mail-Tracking (Symbolbild) verbreitet sich zunehmend. Wie Wired schreibt, werden einer Studie der Marktforschungsgesellschaft OMC zufolge gegenwärtig mehr als 40 Prozent aller versendeten E-Mails (täglich sollen es zirka 269 Milliarden sein) mittels Zählpixeln oder eingebetteter Links nachverfolgt, so dass die Absender feststellen können, ob die Sendung geöffnet wurde oder nicht. Im Zusammenhang mit Marketing-Mails – deren Versender nachhalten wollen, wie viele ihrer Adressaten eine Aussendung überhaupt öffnen – erscheint das einleuchtend und ist auch tatsächlich seit langem üblich. Jetzt aber, so Wired mit Bezug auf OMC, seien es zunehmend Einzelpersonen, die einschlägige Dienste nutzten und auf diese Weise ihren Freunden, Lebensgefährten, Partnern oder Konkurrenten nachspionierten.

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Neuronale Netze machen Musik, …

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… darum geht es beim Projekt „Dadabots“ (Logo). Technology-Review-Autor Wolfgang Stieler kommt in seinem Blog zu dem Urteil, dass das, was dabei herauskommt, durchaus in Teilen ernstzunehmen sei. Zumindest gelte das für das Produkt „Coditany of Timeness“, für das das selbstlernende System mit dem Album „Diotima“ der Heavy-Metal-Formation „Krallice“ trainiert wurde. „Deep the Beatles!“ lässt dagegen Raum für tiefe Zweifel, ob künstliche Intelligenz auch nur annähernd an ein Inspirationsniveau wie das von Lennon und McCartney heranreicht – auch wenn sich bei einzelnen Stücken durchaus heraushören lässt, von welchen Songs der Liverpooler sie “inspiriert” wurden.

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DevOps – noch immer keine Ahnung?

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Die DevOps-Idee (Symboldbild) existiert schon seit einer Dekade, aber noch immer herrscht Unklarheit, worum es dabei eigentlich geht: So zumindest urteilt Matt Asay in The Register. Als schlicht falsch bezeichnet er weit verbreitete Job-Bezeichnungen wie „DevOps-Entwickler“, die nahelegen, dass es eine Definition von Qualifikationen, vielleicht sogar einschlägige Tools gebe, mittels derer sich DevOps beherrschen lässt. Daraus resultiere ferner die Fehlannahme, man könne solche Experten anheuern, um die DevOps-Herausforderung zu bewältigen. Asays Position (bei der er sich auf den Entwickler und Blogger Brian Guthrie bzieht): DevOps sei eine Idee, die gelebt werden müsse: eine Sammlung von Erfahrungen, welche die ständige Integration der Softwareentwicklung in den Produktivbetrieb fördern.

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