SHE-Blogpicks

AWS: mehr Security mit Algorithmen-Hilfe

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Automated Reasoning“ (automatisches Schlussfolgern oder Argumentieren) heißt ein Ansatz, mit dem Amazon Web Services für mehr Sicherheit seiner Cloud-Angebote sorgen will. Amazon-CTO Werner Vogels (Bild) hat das Verfahren kürzlich auf einer AWS-Veranstaltung vorgestellt und in einem ausführlichen Blog-Beitrag erläutert: Algorithmen suchen demnach nach mathematischen Beweisen für die Richtigkeit komplexer Systeme. Vogel zufolge lässt sich etwa die Netzwerksicherheit von Instanzen der Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) optimieren. Hinweis des CTO: Auch mit dem neuen Verfahren sorge AWS nur für die Sicherheit der Cloud selbst, nicht aber für die Sicherheit der Anwendungen IN der Cloud.

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Little Brother optimiert die Arbeitsleistung

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Arbeitsleistungen und andere Aktivitäten von Menschen mithilfe von Sensoren ständig protokollieren und bewerten: Den Traum von Effizienzoptimierern, gleichzeitig Albtraum von Privacy-Verfechtern und Arbeitnehmervertretern könnte ein Forschungsprojekt am Dartmouth College in Hanover/New Hamsphire der Verwirklichung näher bringen. Wie Eurekalert meldet, überwacht dabei ein Smartphone körperliche Aktivitäten, Ort, Telefonnutzung und Umgebungslicht, während ein Fitness-Tracker (Armband o. ä.) Herzfunktion, Schlag, Stress und Körperindikatoren wie Gewicht und Kalorienverbrauch misst. Gleichzeitig liefern Bluetooth-Sensoren (Beacons) – zuhause und am Arbeitsplatz – Informationen, wann eine Person gearbeitet beziehungsweise Pause gemacht hat. Ausgewertet werden die so erhobenen Daten mit Machine-Learning-Algorithmen. Forschungsleiter Professor Andrew Campbell (Foto: Linkedin-Profil) sieht in dem System weniger ein Überwachungswerkzeug als vielmehr einen „… Weg für neue Formen des Feedbacks an die Arbeitnehmer, um ihnen … eine Anleitung zu geben, wie sie ihre Arbeit angehen”.

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CI/CD oder Akribie – was ist besser?

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Je mehr Software-Releases pro Zeiteinheit ein Entwicklungs-Team ausliefert, desto näher dran ist es am Business-Bedarf. Das ist die Idee von Continuous Integration/Delivery/Deployment (CI/CD). Aber stimmt die These auch? Ist die innere Qualität des Software-Codes inklusive Dokumentation nicht so wichtig wie das Ausliefern von Features? Martin Fowler stellt das in seinem Blog zur Diskussion (Foto: Webysther Nunes) und bricht dabei eine Lanze für die akribische Software-Arbeit – indem er behauptet, dass hochwertige Software kostengünstiger herzustellen sei.

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Den KI-Teufel (nicht) an die Wand malen

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Künstliche Intelligenz ist weder gut noch böse an sich. Die zugrundeliegenden Technologien haben aber das Potential, sich in Wirtschaft und Gesellschaft zu verbreiten und Profit zu erzeugen. Diese Position vertritt Gisela Schmalz (Bild), Professorin für Strategisches Management und Wirtschaftsethik an der Rheinischen Fachhochschule in Köln, im Multiautoren-Blog Carta. Utopien von der Weltverbesserung durch KI lehnt sie ab, ebenso wie dystopische Warnungen vor der Verdrängung der Menschen durch Roboter. Ihr Verdacht: Warner wie Tesla- und OpenAI-Gründer Elon Musk wollten mit Alarmismus Ängste schüren, um sich selbst als die „guten Weisen aus dem Zukunftsland“ aufzuspielen – und am Ende zu profitieren.

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Continuous Delivery – ein Wundermittel?

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Kann Continuous Delivery Wunder wirken und ist es deshalb eine „Silver Bullet“, obwohl es so etwas ja eigentlich gar nicht geben kann? Eberhard Wolff (Bild) geht in einem Beitrag für den Blog von Heise Developer der Frage nach, welche Vorteile das kontinuierliche Ausliefern von Software hat. Er stützt sich dabei auf den „2018 State of DevOps Report“ der US-Company Puppet (Software und Services) und kommt zu dem Schluss, dass die Vorteile von Continuous Delivery weit über das schnelle Ausliefern von Software und neuen Features hinausgehen, sich vielmehr in signifikanten Steigerungen von Produktivität und Zuverlässigkeit niederschlagen. Also Silver Bullet? Vielleicht ein bisschen.

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