SHE-Blogpicks

KI hilft bei User-Schwächen

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KI-Forscher der Aalto University, Finnland, und der Kochi University of Technology (KUT), Japan, haben einen Algorithmus zur Optimierung von Benutzeroberflächen entwickelt, der individuelle Fähigkeitsunterschiede berücksichtigt. So konnte zum Beispiel in einem Modellversuch eine Person mit einem starken Tremor (Zitterneigung) nahezu fehlerfreie Textnachrichten über die Touch-Oberfläche eines Smartphones eingeben (Foto: KUT), während übliche Texteingaben unlesbar waren. Aber nicht nur derartige physische Beeinträchtigungen sollen überwunden werden können, sondern auch geistige Einschränkungen wie Lese-/Rechtschreibschwäche und Demenz, heißt es in einem Abstract der Forschungsarbeiten.

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Facebook regulieren statt löschen

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Mit dem Twitter-Hashtag #deletefacebook versuchen Gegner des weltgrößten sozialen Netzwerks, nach dem Datenklau durch Cambridge Analytica und der möglichen Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahlen möglichst viele Nutzer zum dauerhaften Ausstieg zu bewegen. Siva Vaidhyanathan (Bild) findet, das sei der falsche Weg. Denn Facebook, so der US-Medienwissenschaftler in einem Artikel für die New York Times, würde selbst zehntausende von Abgängen kaum bemerken. Gleichzeitig zögen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern realen Nutzen aus Facebook – das erschreckenderweise oft ihre einzige Nachrichtenquelle sei. Vaidhyanathans plädiert angesichts dieser Kombination aus Nutzen und Machtfülle für härte Regulierungsmaßnahmen gegenüber Sozialen Netzen, speziell Facebook. Die EU mit der Datenschutzgrundverordnung sieht er hier auf einem guten Weg.

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Gefahren der Künstlichen Intelligenz

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Künstliche Intelligenz (Symbolbild) können sich auch Finsterlinge nutzbar machen, warnen Jack Clark, Michael Page und Dario Amodei im Blog Open AI. Als Co-Autoren einer Studie treffen die drei Autoren Voraussagen über den möglichen Missbrauch von KI und wie sich dem begegnen lässt. Gefahren entstehen demnach dadurch, dass bisherige Angriffsmöglichkeiten einfacher und mit geringeren Kosten ausgeführt werden könnten, neue Bedrohungen entstünden und die Zuordnung einzelner Attacken zu bestimmten Angreifern erschwert werde. Neben Analysen und Warnungen enthält die 100-seitige Studie Empfehlungen für Unternehmen, Wissenschaftler, Sicherheitsfachleute und Regierungen.

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Alexas nächstes Lernziel: Konversation

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Die meisten Alexa-Nutzer haben nach relativ kurzer Zeit herausgefunden, wofür die Intelligenz der Amazon-Sprachsoftware ausreicht und womit sie überfordert ist. Mit überschaubaren, strukturierten Suchaufgaben kommt Alexa klar und reagiert auch per Lautsprecher (Foto: Echo Dot) mehr oder weniger passend auf dahingeworfene Bemerkungen. Aber auf nicht zielgerichtete, gleichwohl sinnvolle Konversationen mit Wohlfühleffekt haben menschliche Gesprächspartner das Monopol. Noch, muss man wohl sagen. Denn bei Amazon arbeiten 5.000 Alexa-Entwickler. Und wie Wired berichtet, hat die Bezos-Company den mit 1 Million US-Dollar dotierten Alexa-Preis ausgelobt, um die talentiertesten Forscher an sich zu binden. Die Erfolge sind bereits beeindruckend, auch wenn Gespräche mitunter noch etwas befremdlich verlaufen, wie aus der Wired-Reportage hervorgeht.

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Standards fehlen, IoT-Boom bleibt aus

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Vernetzte Endgeräte im Internet der Dinge (Symbolbild) gibt es zuhauf, von Fitness-Trackern bis hin zu intelligenten Schließsystemen. Aber der ganz große Boom im Consumer-Markt sei trotzdem bislang ausgeblieben, stellt Hanna Pradler im Online-Magazin Digitale Welt fest. Als Grund hat die IoT-Fachfrau bei Telefónica Next Markensilos identifiziert, in denen Gerätehersteller gleichzeitig auch Apps und Connectivity anbieten. Ihre Empfehlung: eine Entkoppelung der Märkte für Hard- und Software, so dass Geräte- und App-Anbieter sich auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren und auf etablierte Connectivity-Standards setzen könnten. Aus Sicht der Verbraucher würde das gleichzeitig zu mehr Flexibilität und Skalierbarkeit des Angebots und damit zu mehr Nutzen der IoT-Endgeräte führen, meint Pradler.

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