AR, VR und das Internet der Sinne

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Virtuelle und erweiterte Realität beziehungsweise Augmented Reality (Foto) sind stark im Kommen, erzeugen aber auch Ängste – vor zunehmender Dominanz der Technologiebeherrscher wie Google etc., aber auch davor, dass Menschen den Bezug zur Realität verlieren könnten. Diese Angst hält Matthias Henrici für unbegründet, wie er in einem Beitrag für den Innovationsblog schreibt. Bei seiner Begründung bezieht er sich auf den Kognitionswissenschaftler Anil Seth. Der hatte sich in einem Vortrag im Rahmen der TED-Vortragsreihe auf philosophischem Wege mit der These befasst, dass  wir als Menschen lediglich im Wachzustand produzierte Halluzinationen seien. Für den, der schlafe oder tot sei, höre die ganze Welt auf zu existieren. Es sei daher zutreffender, statt von“Augmented Reality“  von „Augmented Consciousness“ zu reden, also von erweitertem Bewusstsein. Henrici hält es in diesem Zusammenhang für möglich, dass auf das Internet der Dinge einmal das „Internet der Sinne“ folgt.