„Americans First“ auf dem High-tech-Arbeitsmarkt

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Die von Präsident Trump geplanten Einwanderungsreformen dürften einen Keil zwischen US-Regierung und Silicon Valley treiben, analysiert Andrew Orlowski (Bild) in The Register. Kongress und einheimische Technologie- und Ingenieur-Absolventen dagegen würden den Vorhaben sicherlich zustimmen. Speziell die gegenwärtige Vergabepraxis von H1B-Arbeitsvisa gefalle den High-tech-Arbeitgebern: Bisher werden jährlich 85.000 dieser Visa verlost, die Gewinner erhalten ein jährliches Grundgehalt von 60.000 US-Dollar. Diese niedrige Summe habe starken Einfluss auf das Gehaltsniveau insgesamt, so Orlowski. Diverse neue Gesetzesentwürfe – auch von demokratischen Abgeordneten – sehen nun vor, dass Arbeitgeber nachweisbar zuerst US-Amerikaner einstellen und gleichzeitig das Grundgehalt auf 100.000 bis 130.000 US-Dollar angehoben wird. – Demgegenüber strebt die seit 2013 von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gegründete Initiative FWD.us eine Aufhebung der Obergrenze von 85.000 Visa an, um noch mehr ausländische Entwickler ins Land holen zu können.