SHE-Blogpicks

Wachsender Roboter aus Stanford

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Ein Roboter, der beweglich ist wie ein Regenwurm, auch so ähnlich aussieht – und wächst: Maschinenbauer der Universität Stanford haben Prototypen davon entwickelt und in der Fachzeitschrift Science Robotics vorgestellt, wie Eurekalert! meldet. Das Prinzip: Ein wie ein Socken in sich selbst gefalteter Schlauch wird mit Luft oder Flüssigkeiten gefüllt; das Material an der Spitze stülpt sich nach außen, so dass der Schlauch wie eine schnellwachsende Ranke nach vorn “wächst”. Sensoren, Kameras, Leitungen, aber auch Material für die weitere Verlängerung der Struktur lassen sich dann hindurchschieben. Anwendungsmöglichkeiten für den „Vinebot“ (Ranken-Bot; Foto: Stanford News Service) sehen die Forscher etwa in der Versorgung Eingeschlossener oder beim Verlegen von Kabeln an schwer zugänglichen Stellen.

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Man sollte programmieren können!

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Muss man programmieren können, um fit für die Digitalisierung zu sein? Natürlich nicht – sagt die Mehrheit. Doch, muss man wohl, schreibt dagegen Matthias Henrici im Innovationsblog. Wer sich darauf zurückzieht, den digitalen Wandel rein strategisch anzugehen und nicht zumindest einen groben Überblick über die Maschinenkommunikation hat, laufe Gefahr, zum digitalen Analphabeten zu werden, so der Blogger. Ob im Marketing, in der Produktion, im Handwerk, in der Landwirtschaft oder wo auch immer: Überall seien Kompetenzen im Umgang mit digitaler Technik beziehungsweise digitaler Logik unverzichtbar.  Als Basis dafür legt Henrici den Berufstätigen aller Branchen nahe, sich mit Python (Bild: Logo) vertraut zu machen, einer universellen Programmiersprache, die schreib- und lesbaren Code erzeugt.

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Forscher foppt Künstliche Intelligenz

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Selbstlernende Algorithmen lassen sich mit mit „feindlichen Beispielen“ (adversarial examples) hinters Licht führen. Wie Anish Athalye im Open AI Blog behauptet, funktioniert das in der Bilderkennung entgegen verbreiteten Annahmen auch dann, wenn Bilder beim maschinellen Lernen aus verschiedenen Perspektiven analysiert werden – allerdings nur mit speziellen Bildern. Wie der Doktorand am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ausführt, lassen sich solche „robusten“ feindlichen Bilder mithilfe einer Methode erzeugen, die kleinste Störungen im Bildaufbau dazu nutzt, gezielt Fehler bilderkennender Software zu provozieren. Er zeigt als Beispiel das Bild einer Katze (siehe Screenshot), die von der Software mal korrekt, mal jedoch als Desktop Computer identifiziert wird. – Die Erkenntnis könnte weitreichende Konsequenzen für die Entwicklung des autonomen Fahrens haben, warnt Athalye. Denn in dieser Domäne gehe man bisher davon aus, dass die verwendeten Bilderkennungsverfahren durch wechselnde Perspektiven praktisch fehlersicher seien.

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McAfee: Privacy-Ritter oder Witzfigur?

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Die britische Website The Register hat John McAfee durch den Kakao gezogen. Der Antivirus-Softwareunternehmer und verhinderte US-Präsidentschaftskandidat hatte in einem Interview mit der russischen Medienplattform RT massive Kritik an den Eingriffen von Google in die Privatsphäre der Nutzer geübt. Mithilfe seiner Sentinel-Plattform, so McAfee (Foto: Skidmore), wolle er künftig verhindern, dass Google User-Profile aus Online-Verhalten erzeugt. Im April hatte der Unternehmer eingeräumt, dass Sentinel noch fehlerhaft sei. Die Technologie werde aber die Crawler von Google wie Angreifer behandeln und abwehren. McAfee: Man solle nicht glauben, dass er seine „Energie, Kraft und Zähne“ verloren habe, nur weil er ein alter Mann sei. The Register: Wenn McAfee nicht zu sehr mit der Suche nach seinen Zähnen beschäftigt sei, werde er der Tech-Szene zumindest noch einiges an Unterhaltung zu bieten haben.

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E-Autos laden im Peer-to-Peer-Netz

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An Ladestationen für Elektroautos herrscht Mangel; nur gut 6.000 öffentliche gibt es in Deutschland. Dazu kommen allerdings mehr als 40.000 private Lademöglichkeiten. Die Idee des Start-ups Slock.it: Wenn nur 15 Prozent aller Inhaber diese Stationen in einem Peer-to-Peer-Netzwerk (Symboldbild) zur Verfügung stellten, würde das die hierzulande öffentlich verfügbaren Ladekapazitäten mit einem Schlag verdoppeln. Eine entsprechende App, von Slock.it in Kooperation mit der RWE-Tochter Innogy entwickelt, nutzt die Blockchain-Technologie, um “Smart Contracts” zwischen Betreibern und Nutzern privater Ladestationen zu ermöglichen. Wie Slock.it-Gründer Stephan Tual im Unternehmens-Blog einräumt, gibt es freilich noch technische Hürden für eine breite Durchsetzung. Gleichzeitig appelliert er an den Gesetzgeber, möglichst schnell die regulatorischen Voraussetzungen für eine echte „Peer to Peer Economy“ zu schaffen.

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