SHE-Blogpicks

IoT-Geräte aufwecken mit Ultraschall

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Völlig ausgeschaltete Geräte ziehen keinen Strom, lassen sich aber auch nicht bei Bedarf aktivieren. Und Geräte im Standby gehen auf die Batterie – mal mehr, mal weniger. Am Institut für Elektrotechnik der Universität Stanford wurde Eurekalert! zufolge nun eine Technologie entwickelt, mit der Devices per Ultraschall „aufgeweckt“ werden können. Entsprechende Empfänger sind erheblich kleiner als die üblicherweise für diesen Zweck verwendeten Funkempfänger und benötigen nur einen Bruchteil von deren Stromverbrauch, erläuterte Angad Rekhi (li.), der die Technologie zusammen mit Professor Amin Arbabian entwickelt hat. Die Forscher sehen künftige Anwendungen in der Kommunikation vernetzter Geräte, etwa im Internet der Dinge, ohne menschliche Interaktion.

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Margenverfall bei IoT-Clouds?

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Den Clouds für das Internet der Dinge, die Sensoren, Industrieanlagen etc. miteinander verbinden und so das Gerüst der Industrie 4.0 bilden, droht das Schicksal, das die klassischen Telekommunikationsanbeiter bereits ereilt hat: Ihre Dienste werden zu Commodities, mit denen sich kaum Geld verdienen lässt. Davon ist zumindest Christian Haas (Bild) überzeugt. Im Blog des Digitale-Welt-Magazins prognostiziert der CEO des Analytics-Spezialisten Data Engineers, dass künftig diejenigen die in der Lage sind, mithilfe Künstlicher Intelligenz Daten aus den IoT-Clouds auszuwerten, fette Margen einstreichen werden. Denn mit Daten aus Sensoren von Industrieanlagen ließen sich Betriebskosten und Ersatzinvestitionen dieser Anlagen deutlich verringern, weil Wartung und Austausch erst bei wirklich erkanntem Bedarf stattfinden. „Industriekapitäne“ sollten auf der Hut sein, mahnt Haas.

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Forscher: früher mit DevOps beginnen

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Software nach DevOps-Methoden zu entwickeln, gilt als zielführend, wenn es darum geht, Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Entwicklung und Betrieb zu fördern und für ein hohes Maß an Automatisierung im Software-Lifecycle zu sorgen. Nach Ansicht der Secure Lifecycle Solutions Group am Software Engineering Institute (SEI, Bild: Logo) der Carnegie Mellon University werden DevOps-Prinzipien jedoch meist zu spät zur Wirkung gebracht. Im SEI-Blog beschreibt Hasan Yasar am Beispiel eines Projekts beim US-Verteidigungsministerium, wie sie sich bereits am Anfang des Lifecycles einsetzen lassen, um die oben genannten Ziele zu unterstützen und dadurch Laufzeit und Kosten von Softwareprojekten signifikant zu reduzieren.

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Wirrwarr im Internet der Dinge

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Wie sieht es mit Standards und Interoperabilität im Internet der Dinge aus? Zu wenige Standardbemühungen gebe es nicht, urteilt Karl Klaghofer (Bild) von der Atos-Tochter Unify im Atos-Blog. Im Gegenteil: Es seien zu viele Organisationen am Werk, die zu viele Standards mit begrenzter Gültigkeit in die Welt setzen. Die Folgen lägen auf der Hand, so der IoT-Veteran: Kooperationen über Technologiegrenzen hinaus seien extrem aufwändig und die Menge an selbsterklärten Standards blockierten Investitionen in die Technologie. Schnelle Abhilfe sieht Klaghofer nicht. Um aber erstmal eine Übersicht zu schaffen, hat er die nach seiner Einschätzung relevanten Standardisierungsgremien und Industriekonsortien aufgelistet. Seine Empfehlung: Unternehmen mit IoT-Ambitionen sollten sich für den Anfang auf ihr Technologiesegment oder ihre Region konzentrieren. Seine Prognose: Bei der Telekommunikation und Echtzeit-Kommunikation (RTC) würden längerfristig die Architekturen für den IoT-Datenverkehr geöffnet.

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Cloud-Urahn erzählt von den Anfängen

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Zu den Urvätern des Cloud Computing dürfte Colin Bodell (Bild) gehören. Er war in den Amazon-Frühzeiten verantwortlich für die IT bei dem damaligen Buchverkäufer. Und er steuerte das Projekt, mit dem Amazon.com seine eigenen dedizierten Server in Rente schickte und erster Kunde von Amazon Web Services (AWS) im gerade entstehenden Markt für Cloud-Computing wurde. Danach baute er die Cloud-Geschäfte beim Medienhaus Time Inc.  und der Bekleidungskette American Eagle auf, bevor er zur Rabatt-Website Groupon wechselte. Der Tech-Autor Ben Kepes berichtet in einem Gastbeitrag für die Information Week von einem ausführlichen Gespräch mit Bodell, in dem dieser sich unter anderem über radikal verkürzte Marktzugangszeiten und die kulturellen Aspekte von Cloud-Migrationen äußert.

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