SHE-Blogpicks

CI/CD oder Akribie – was ist besser?

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Je mehr Software-Releases pro Zeiteinheit ein Entwicklungs-Team ausliefert, desto näher dran ist es am Business-Bedarf. Das ist die Idee von Continuous Integration/Delivery/Deployment (CI/CD). Aber stimmt die These auch? Ist die innere Qualität des Software-Codes inklusive Dokumentation nicht so wichtig wie das Ausliefern von Features? Martin Fowler stellt das in seinem Blog zur Diskussion (Foto: Webysther Nunes) und bricht dabei eine Lanze für die akribische Software-Arbeit – indem er behauptet, dass hochwertige Software kostengünstiger herzustellen sei.

0

Den KI-Teufel (nicht) an die Wand malen

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Künstliche Intelligenz ist weder gut noch böse an sich. Die zugrundeliegenden Technologien haben aber das Potential, sich in Wirtschaft und Gesellschaft zu verbreiten und Profit zu erzeugen. Diese Position vertritt Gisela Schmalz (Bild), Professorin für Strategisches Management und Wirtschaftsethik an der Rheinischen Fachhochschule in Köln, im Multiautoren-Blog Carta. Utopien von der Weltverbesserung durch KI lehnt sie ab, ebenso wie dystopische Warnungen vor der Verdrängung der Menschen durch Roboter. Ihr Verdacht: Warner wie Tesla- und OpenAI-Gründer Elon Musk wollten mit Alarmismus Ängste schüren, um sich selbst als die „guten Weisen aus dem Zukunftsland“ aufzuspielen – und am Ende zu profitieren.

0

Continuous Delivery – ein Wundermittel?

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Kann Continuous Delivery Wunder wirken und ist es deshalb eine „Silver Bullet“, obwohl es so etwas ja eigentlich gar nicht geben kann? Eberhard Wolff (Bild) geht in einem Beitrag für den Blog von Heise Developer der Frage nach, welche Vorteile das kontinuierliche Ausliefern von Software hat. Er stützt sich dabei auf den „2018 State of DevOps Report“ der US-Company Puppet (Software und Services) und kommt zu dem Schluss, dass die Vorteile von Continuous Delivery weit über das schnelle Ausliefern von Software und neuen Features hinausgehen, sich vielmehr in signifikanten Steigerungen von Produktivität und Zuverlässigkeit niederschlagen. Also Silver Bullet? Vielleicht ein bisschen.

0

Softwarekosten und das Wert-Argument

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Wartung und Instandhaltung von Software kosten zwischen 40 und 80 Prozent der Aufwendungen über den Lebenszyklus, schreibt Robert Ferguson im Blog des Software Engineering Institute (SEI) an der Carnegie Mellon University. Statt zu fragen, weshalb Software-Support so teuer ist, analysiert der Autor in seinem Post, wie sich kontinuierliche Softwareinvestitionen rechnen können – und zwar mithilfe eines fünfstufigen Prozesses zur Release-Planung, wie er beim US-Verteidigungsministerium üblich ist: Klassifizierung von Change Requests, Evaluierung der erforderlichen Schritte, Budgetierung, Definition von Auswahl-Sets und Festlegung der endgültigen Änderungen. – Erhoffter Effekt, so Ferguson: Wer den Wert von Software versteht, werde höhere Kosten eher akzeptieren.

0

Für eine Verpflichtung zur Nachhaltigkeit

Posted by in Allgemein

Diese Seite teilen:

Acht Vorschläge, wie sich Elektroschrott begrenzen lässt“ präsentiert Gregor Honsel (Foto: Heise Verlag) im Blog des Magazins Technology Review. Statt geplante Obsoleszenz, die Begrenzung der Lebensdauer von Produkten, einfach zu akzeptieren, plädiert der Autor unter anderem für eine Verpflichtung der Hersteller, Konstruktionsdaten von nicht mehr lieferbaren Ersatzteilen öffentlich zu machen, und für erhöhte Abgaben auf den Ressourcenverbrauch. – Entsprechende Vorschläge seien bereits in der ab 2021 gültigen Ökodesign-Richtlinie angelegt und würden zudem von einer Initiative in den USA getragen. Die deutsche Politik dagegen, urteilt Honsel, verharre antriebsschwach in einer komfortablen Pro-Industrie-Position.

0