Die technischen Fortschritte im Rahmen der „Industrie 4.0“ werden nicht massenhaft Arbeitsplätze kosten; weder maschinelles Lernen noch Sensorik noch Robotik taugen dazu, menschliche Arbeit überflüssig zu machen. Davon ist der Journalist Matthias Martin Becker überzeugt. In einem Interview mit dem Online-Magazin Telepolis (Bild: Logo) anlässlich des Erscheinens seines neuen Buchs „Automatisierung und Ausbeutung“ bezweifelt er darum, dass ein großer Automatisierungssprung bevorsteht. Der wesentliche Grund: Das Kernproblem jeder Automatisierung seien Standardisierung und Modularisierung, so Becker. Computer jedoch könnten nur „Dienst nach Vorschrift“.